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"Gewaltverherrlichung": Geisterbahn-Betreiber angezeigt

14.06.2012 | 17:09 |   (DiePresse.com)

Der Vater eines Dreijährigen hat in Deutschland Anzeige erstattet, weil die Firguren einer Geisterbahn angeblich zu blutrünstig für seinen Sohn waren.

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Das war wohl zu viel des gruseligen Spektakels: Wegen "Gewaltverherrlichung" hat ein Familienvater aus Neustadt/Aisch in Bayern den Betreiber einer Geisterbahn angezeigt. Die blutrünstigen Gestalten, die an der Front des Fahrgeschäfts für das Spektakel werben, seien für Kindergemüter zu gruselig, argumentierte der 46-Jährige beim örtlichen Polizeirevier. Das Fahrgeschäft verstoße damit gegen das Jugendschutzgesetz, zitierte ein Polizeibeamter am Donnerstag aus der Anzeige.

Der 46-Jährige hatte mit seiner Ehefrau und dem dreijährigen Sohn die Kirchweih in Neustadt/Aisch besucht. Dabei hatte der Sohn auch mehrmals das neben der Geisterbahn aufgebaute Kinderkarussell benutzt. Die schaurigen Figuren auf der Fassade des Gruselkabinetts hätten bei seinem Sohn einen so intensiven Eindruck hinterlassen, dass er sich nach Angaben des Vaters noch am Abend vor dem zu Bett gehen gefürchtet habe, heißt es in der Anzeige.

Polizei: "Ganz normales Geisterhaus"

Die Beamten der Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch hielten die Anzeige des 46-Jährigen zunächst für einen Scherz. Sie vermuteten der Mann sei möglicherweise angetrunken und ließen ihn erst einmal in den Alkomaten blasen, obwohl der Mann - wie sich zeigte - stocknüchtern war.

Inspektionsleiter Siegfried Archut riet dem Familienvater trotzdem von einer Anzeige ab. "Aus unserer Sicht ist kein Tatbestand gegeben", erklärte Archut am Donnerstag. "Ich habe mir das Schaugeschäft persönlich angesehen und es ist ein ganz normales Geisterhaus - weder besonders erschreckend, noch auffällig blutrünstig." Da der Familienvater trotzdem auf seiner Anzeige beharrte, sei der Vorgang schließlich an die Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth und das Jugendamt weitergeleitet worden.

(APA)

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7 Kommentare
Gast: sid
21.06.2012 19:43
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Die schaurigen Figuren auf der Fassade des Gruselkabinetts hätten bei seinem Sohn einen so intensiven Eindruck hinterlassen, dass er sich nach Angaben des Vaters noch am Abend vor dem zu Bett gehen gefürchtet habe

Die haben nichtmal Eintritt bezahlt! Alle müssen zahlen, um sich zu fürchten, nur er darf gratis ein Lackerl machen?
Als Geisterbahnbetreiber würde ich den Vater klagen....so ein Hosenschei.....nt die Sonne wieder schön.

Tippfeheler in der überschrift

"Firguren"

Re: Tippfeheler in der überschrift

und zeigt den vater an wegen spielverderberei dritten grades!

Gast: Hilfe7800
15.06.2012 00:11
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...der hat sie net alle......

....schon wahnsinn womit sich deutsche Polizisten und vor allem die Justiz beschäftigen müssen. Eigentlich gehörten dem Voll....... sämtlich Kosten des Verfahrens incl. Strafe auferlegt. Ist wirklich schlimm....und sowas hat Kinder und ist erziehungsberechtigt.....naja da gehört offensichtlich net viel dazu.....aber hauptsache mal auf wichtig gemacht und jemand angezeigt......mir fehlen echt die Worte

Gast: abrakadabra12345
15.06.2012 00:06
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Herr lass Hirn regnen

Hoffentlich geht der Typ mit seinem Sohn net mal nach Nürnberg am Silbersee spatzieren, denn dann verklagt er vermutlich die Stadt Nürnberg oder gleich den Freistaat Bayern.....oh man der Herrgott hat schon einen großen Tiergarten....

Gast: Klaus
14.06.2012 18:10
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viel Spass noch ...

... mit dem Jugendamt. Wenn die dort mal anfangen denken zu versuchen ... oh Mann ... dann wird es für alle gefährlich.

Gast: man
14.06.2012 17:57
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merkt

man merkt sofort welche hirnis sich so rumtreiben...und das ärgste diese volies haben kinder...