Parkpickerl, Schmiergeld und unzufriedene Richter, Teil 2

Serie Zweimal wurde der Wiener H. (26) im Rahmen der Parkpickerl-Affäre schuldig gesprochen. Und zweimal hob der OGH die Verurteilung prompt wieder auf. Auf einen dritten Schuldspruch ließ es das Erstgericht dann doch nicht ankommen.

Geduldig: Diese Eigenschaft wird Papier bekanntlich nachgesagt. Im vorliegenden Fall änderte aber auch die jahrelange Anhäufung von Aktenseiten nichts daran, dass sich letztlich zuwenig Substanz für einen Schuldspruch fand.
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Geduldig: Diese Eigenschaft wird Papier bekanntlich nachgesagt. Im vorliegenden Fall änderte aber auch die jahrelange Anhäufung von Aktenseiten nichts daran, dass sich letztlich zuwenig Substanz für einen Schuldspruch fand.
Geduldig: Diese Eigenschaft wird Papier bekanntlich nachgesagt. Im vorliegenden Fall änderte aber auch die jahrelange Anhäufung von Aktenseiten nichts an der mageren Substanz. – Clemens Fabry

Die skurrile Parkpickerl-Causa rund um Herrn H. ist endlich ausgestanden. Der junge Wiener, der das Straflandesgericht der Bundeshauptstadt mittlerweile wohl in- und auswendig kennt, ist vom Vorwurf "Anstiftung zum Amtsmissbrauch" rechtskräftig freigesprochen worden. Im dritten Anlauf! Was H. getan hat, ist satte sechs Jahre her. Damals hat er sich um 50 Euro ein Parkpickerl am seinerzeitigen Wiener Parkpickerl-Schwarzmarkt gekauft.

Der Weg zum Freispruch war lang.

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