Trockenheit und Hitze haben am Wochenende zu einer rasanten Ausbreitung von Waldbränden in mehreren Teilen des US-Bundesstaates Colorado geführt. Wie der Sender CNN berichtete, mussten sich allein in der Region von Colorado Springs 11.000 Menschen vorsichtshalber vor den Flammen in Sicherheit bringen. Der gesamte nahegelegene Ort Manitou Springs sei menschenleer, zitierte CNN Bürgermeister Marc Snyder.
Wie es weiter hieß, stellte die Bundesbehörde für Katastrophenmanagement (FEMA) inzwischen Bundeshilfen zur Bekämpfung des Feuers zur Verfügung. Zuvor hätten die Stadt Colorado Springs und ein angrenzender Bezirk den Notstand ausgerufen. Nach CNN-Angaben gibt es noch in sechs weiteren Gebieten Colorados größere Brände. Rund 70 Helikopter und Tankflugzeuge seien zur Unterstützung der Feuerwehrleute am Boden eingesetzt.
Militär hilft
Die Einsatzkräfte sollen nun militärische Unterstützung aus der Luft erhalten. Vier speziell ausgerüstete Transportflugzeuge sollen helfen, das Flammenmeer unter Kontrolle zu bringen, berichtete die Zeitung "Denver Post". Die Flugzeuge des Typs C-130 könnten mehr als 11.000 Liter Flüssigkeit zur Feuerbekämpfung abwerfen, hieß es. Die Unterstützung komme von zwei Luftwaffenstützpunkten in Colorado und Wyoming.
Der größte Brand wütet schon seit dem 9. Juni in den staatlich geschützten Acapaho- und Roosevelt-Waldgebieten. Dort allein seien bisher fast 200 Gebäude von den Flammen vernichtet worden.
(APA/dpa)





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