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Colorado: Zurück nach Hause oder was davon übrig ist

02.07.2012 | 08:54 |   (DiePresse.com)

Die meisten der aus ihren Häusern evakuierten Bewohner von Colorado Springs dürfen wieder zurückkehren. 350 Häuser sind allerdings zerstört.

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Tausende Bewohner der vom verheerendsten Waldbrand in der Geschichte des US-Staats Colorado bedrohten Wohngebiete haben am Sonntag in ihre Häuser zurückkehren können - sofern noch etwas davon übrig war. Die Flammen hatten rund 350 Häuser in Colorado Springs zerstört.

Nach einer Woche, in der wechselnde Winde die Flammen immer wieder anfachten, brachten die Einsatzkräfte am Wochenende bis zu 45 Prozent der Brände unter Kontrolle. Die Behörden gaben sich zuversichtlich, dass sie ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern könnten. "Wir sind vorsichtig optimistisch", sagte Einsatzleiter Rich Harvey am Sonntag.

3000 Menschen müssen weiter abwarten

Rund 7000 Anrainer durften am Sonntag in ihre Häuser zurück. Damit waren nur noch 3000 Menschen von den Evakuierungen betroffen. Auf dem Höhepunkt des Waldo-Canyon-Feuers waren es 30.000 gewesen.

Die Untersuchungen zur Ursache des Waldbrands dauern an. Seit dem Ausbruch am 23. Juni kostete die Bekämpfung bereits 8,8 Millionen Dollar.

Das Waldo-Canyon-Feuer ist allerdings nur das größte in einer Reihe Waldbränden im Westen der USA. In Utah wüteten am Wochenende acht Waldbrände und in Montana wurden mehrere Gemeinden evakuiert, um die Bewohner vor einem sich schnell ausbreitendem Feuer in Sicherheit zu bringen. In Wyoming breiteten sich Flammen in Windeseile auf ein großes, aber nur dünn besiedeltes Gebiet aus und in Idaho wurden 66 Häuser bei einem Waldbrand zerstört.

(APA/sda)

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