Im US-Staat Illinois ist ein Mann wegen angeblicher Vergewaltigung und Ermordung einer Dreijährigen 32 Jahre unschuldig im Gefängnis gesessen.
Am Freitagabend konnte der 50-Jährige das Hochsicherheitsgefängnis in Tamms als freier Mann verlassen. Nachdem DNA-Tests bewiesen hatten, dass er nicht für das Verbrechen verantwortlich gewesen war, ordnete ein Berufungsgericht im März ein neues Verfahren an. Am Freitag stimmte die Staatsanwaltschaft zu, die Anklage nicht weiter aufrecht zu erhalten.
Nach Angaben des Zentrums für fehlerhafte Verurteilungen der Northwestern University zählt der Mann zu 42 früheren Häftlingen in Illinois, die durch DNA-Tests entlastet wurden. Er ist in der Gruppe derjenige, der den längsten Zeitraum hinter Gittern verbrachte.
(APA/sda)
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