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Russland: Pilzsucher fanden Fässer mit 250 Embryonen

23.07.2012 | 18:41 |   (DiePresse.com)

Im Ural tauchten mehrere Plastikfässer mit vermutlich abgetriebenen Embryonen auf. Die Staatsanwaltschaft leitete die Ermittlungen ein.

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Schauerlicher Fund am Ural: Mehrere Plastikfässer mit fast 250 toten Embryonen haben Pilzsucher in einem russischen Wald entdeckt. Die sterblichen Überreste lagen auf einem freien Feld nahe einer Hauptverkehrsstraße. Vermutlich handle es sich um abgetriebene Embryonen, die entsorgt werden sollten, aber illegal abgeladen wurden. Das teilte die Ermittlungsbehörde im Gebiet Swerdlowsk am Montag nach Angaben der Agentur Interfax mit. Die Lieferung war für eine Spezialfirma in der rund 80 Kilometer entfernten Millionenstadt Jekaterinburg bestimmt.

Die Embryos waren in Formalhydrid konserviert und stammten aus mindestens drei Kliniken. An den Fässern klebten Zettel - beschriftet offenbar mit den Namen und den Krankenzimmern der Mütter. Die Polizei fahndete in nahen Dörfern nach Zeugen. Geprüft wurde auch, welches Unternehmen mit der Lieferung beauftragt war.

Gesundheitsexperten sprachen von einem "erschütternden Fall". Sie forderten konkretere Gesetzesvorschriften für die Entsorgung von Embryonen. Die Föten sollten in der Gerichtsmedizin der Stadt Newjansk untersucht werden, kündigte die Staatsanwaltschaft an. Sie leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Die Stadtverwaltung vermutete, dass die Embryos aus anderen Gegenden stammten. So viele Abtreibungen und Fehlgeburten gebe es in der 25.000-Einwohner-Stadt Newjansk gewöhnlich nicht.

(APA/dpa)

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3 Kommentare
Gast: Eggnogg
23.07.2012 23:22
1 0

Da im Mist

... ruht nämlich der Co. von Sophie und Max.

Gast: Eggnogg
23.07.2012 23:20
2 1

Ja, die bösen Russen

Die leicht Erschütterten sollten einmal bei uns im Krankenhausmist stirln.

Re: Leider wahr

Das eigentlich Entsetzliche ist das, was davor ganz legal durch Ärzte durchgeführt wird, auch in Österreich! Jährlich wird hier in unserer Heimat still und heimlich 100.000-fach steril, fachgerecht und gesetzlich gedeckt gemordet.

Auf ORF.at war zu diesem Fall unter anderem auch „Kinderleichen“ zu lesen. http://orf.at/stories/2132358/ Und das sind diese Armen Embryonen leider auch.

(Mögen sie in Frieden ruhen.)

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