20.06.2013 10:46 Merkliste 0

"Stratos": Baumgartners zweiter Testsprung geglückt

25.07.2012 | 18:20 |   (DiePresse.com)

Zweimal hatte das Wetter Felix Baumgartner diese Woche einen Strich durch die Rechnung gemacht. Beim Sprung aus fast 30 Kilometer Höhe erreichte er eine Geschwindigkeit von mehr als 800 km/h.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der Salzburger Extremsportler Felix Baumgartner hat Mittwoch früh (Ortszeit) in Roswell im US-Bundesstaat New Mexico den zweiten Testsprung für sein Stratos-Projekt erfolgreich absolviert. Der 43-Jährige sprang nach vorläufigen Messungen aus 29.456 Metern Höhe und landete wenige Minuten später gegen 8.20 Uhr in der Wüste von New Mexico, berichteten lokale Journalisten. Auf der offiziellen Website des Projekts heißt es, Baumgartner sei sicher gelandet und habe eine Geschwindigkeit von mehr als 860 km/h erreicht. Laut dem Twitter-Account von Red Bull Statos befand sich der Extremsportler für fast vier Minuten im freien Fall. Der finale Sprung aus 36 Kilometern Höhe soll im August erfolgen.

Die Raumkapsel wurde von einem über 150.000 Kubikmeter großen Heliumballon auf die Absprunghöhe transportiert, bevor der Salzburger die Tür der Druckkapsel öffnete und sprang. Nach seiner Landung wurde er mit einem Hubschrauber zurück zur Airforce Base in Roswell gebracht, wo sich das Hauptquartier des Stratos-Projekts befindet. Der Sprung hätte ursprünglich bereits am Montag stattfinden sollen, war jedoch - ebenso wie am Dienstag - durch Schlechtwetter verhindert worden.

''Stratos'': Baumgartner springt aus 30 Kilometern Höhe

Alle 13 Bilder der Galerie »

Vier Rekorde im Visier

Baumgartner bereitet sich seit fünf Jahren auf das Projekt vor. Bereits im März absolvierte er den ersten Testsprung aus rund 21.600 Metern. Bei der "Mission Red Bull Stratos" sollen mehrere bestehende Rekorde gebrochen werden: der höchste bemannte Ballonflug (36.576 Meter) sowie der höchste Fallschirmsprung.

Damit will der 43-jährige Salzburger den bisherigen Rekord von Colonel Joe Kittinger aus dem Jahr 1960 brechen, der mit seinem Sprung aus 31 Kilometern Höhe Geschichte schrieb. Der legendäre, inzwischen 83-jährige Kittinger ist Mentor des Projekts "Red Bull Stratos".

Baumgartner wiederum soll auch als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrechen. Weiters soll er den längsten freien Fall - ungefähr 5.30 Minuten - absolvieren.

Anfälliges Material

Die Planung und der genaue Zeitpunkt des finalen Sprunges sind abhängig von der bevorstehenden Wettersituation in Roswell und der Analyse des Equipments. Der Ballon für Baumgartners finalen Sprung wird die Höhe eines Wolkenkratzers erreichen. Um das extrem dünne Material der Hülle nicht zu gefährden, darf der Wind am Startgelände eine Stärke von 6,5 Kilometern pro Stunde nicht übersteigen. Durch die Flüge werden auch wertvolle wissenschaftliche Daten für die Raumfahrt erhofft.

(APA/red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

66 Kommentare
 
12
1 0

Nutzen

Dieser Sprung hat tatsächlich einen Nutzen und wird nicht als PR Gag oder als Redbull Werbung gemacht. Hinter dem Projekt steht auch die Nasa und die Esa.
hauptsächlich soll bei so einem Sprung untersucht werden ob man mit dieser Methode Astronauten retten kann die auf einer Raumstation in Not geraten ohne dass man ein 2.Raumschiff benötigt.
Weiteres wird getestet wie sich ein Raumanzug bei so einen Manöver verhält.
Deswegen sind ja Nasa und Esa so interessiert daran.
RedBull stellt in Prinzip nur den Sportler für dieses Unterfangen hat aber sonst keinerlei Nutzen von den Resultaten. klar ist es ein wenig Werbung auch aber das hat Red Bull eigentlich nicht nötig.

Nur so zum Spass springt er bestimmt nicht aus 30 Kilometern höhe ;-)

2 0

Wahnsinn

... bei einem Erfolg wohl das beste was man sich in Sachen Pr für einen energydrinkhersteller vorstellen kann!!!

Gast: ZARA
26.07.2012 10:18
0 4

Mit solchen sinnlosen Aktionen werden Gelder vernichtet mit denen man armen hungernden kranken Kindern helfen könnte!

Und was sollen denn für "Erkenntnisse" beidiesen unnötigen Hupferln herauskommen?
Kommt sowieso alles runter, ist noch nichts oben geblieben.
Oder glauben die Taurinjunkies, dass man in Zukunft mit dem Fallschirm aus der ISS hupft????
(Sind Baumi und Co am Kopf gelandet?)

Du hat geschätzte 2 Minuten für Dein Posting gebraucht,

warum nutzt Du diese Zeit nicht, um hart und gutbezahlt zu arbeiten, um das verdiente Geld anschließend "armen, kranken und hungernden Kindern" zu spenden?

Gast: Papa Schlumpf
26.07.2012 09:51
0 3

diese "Rekorde" haben unsere Beamten schon lange überboten!

Fallbeispiel 1: Beamter wird mit Arbeit bedroht. Ergebnis: mitmehrfachem Überschall in den Krankenstand

Fallbeispiel 2: Ein Beamter lädtsich Kinderporn...herab und sollgefeuert werden. Ergebnis: mit mehrfacher Überschallgeschwindigkeit wird er wieder eingestellt

Fazit: Beamte erreichen in vielen Fällen Überschalluaßer beim Hackeln.

Der Herr Biergartner ist im Vergleich eine "lame duck"!

Gast: Gos
26.07.2012 09:13
6 0

Peinlich, peinlich ...

... wenn man sich die sinnfreien und ewig raunzenden, negativen Beiträge hier durchliest, kann man sich nur genieren Österreicher zu sein!

Ein privat finanziertes Projekt, daß Arbeitsplätze schafft und das kleine Österreich mal auf positive Weise (anstatt von Fritzl, Kampusch, Korruption & Co) in die internationalen Schlagzeilen bringt, wird von ewigen Nörglern und Stammtischstrategen mit der Intelligenz eines Aschenbechers kritisiert ... traurig!

Die meisten Beiträge reflektieren perfekt, warum wir mit solchen Politikern, solchen Zeitungen/Medien und solchen PISA Opfern 'gesegnet' sind.


0 0

Re: Peinlich, peinlich ...

der baumgartner verwirklicht halt seinen lebenstraum

Antworten Antworten Gast: Kibietz
26.07.2012 10:26
0 2

Re: Re: Peinlich, peinlich ...

Viele springen jeden Tag irgendwo runter. Von Brücken, Hochhäusern etc.
Und verwirklichen ihren Lebenstraumund beenden in gleichzeitig.
Machen aber keinen Tamtam!

Gast: DerPatriot
26.07.2012 06:49
4 8

Absolut entbehrlich diese Aktion, Baumgartner meets Kaltenbrunner!

Finde das ganze auch nicht so besonders!
Wenn er schon so supercool sein möchte dann soll er ohne Fallschirm springen....DAS wär mal eine Action!

0 0

Re: Absolut entbehrlich diese Aktion, Baumgartner meets Kaltenbrunner!

Hat der Gary Connery schon gemacht:

http://www.youtube.com/watch?v=TLsD-4czOXg

2 4

Der Salzburger Extremsportler?

Also ich finds ja interessant was der Herr Baumgartner so treibt, auch wenn ich seine Basejumps fast spannender gefunden habe als dieses Projekt...
Allerdings geht mir dieses Patriotismusgehampel der österreichischen Medien ziemlich auf den Geist. Wenn sich Gutverdiener in ne Steueroase schleichen dann sollten sich die österreichischen Medien und die österreichische Öffentlichkeit nicht so anbiedern...

Wobei ichs da ja eh schon fast wieder cool find v Baumgartner dass er auch auf das Österreichertheater pfeift und statt auf ne Romy Gala lieber zum Jay Leno geht... ;-)

Re: Der Salzburger Extremsportler?

Die Medien sind noch sehr auf die Nationalstaaten bezogen. Das bessert sich nur langsam.

Gast: nina blum
26.07.2012 00:07
1 3

In 20 oder 30 Kilometer Überschall erreichen ist ja viel einfacher als im Hinterhof vom Stephansdom

Ihr solltet ja, wenn Ihr im physikunterricht aufgepassthabt, wissen, dass man so in 20 Kilometer Höhe bei viel weniger Geschwindigkeit die Schallmauer durchbricht.
Ist wegen der Ausbreitungsgeschwindigkeit in dünneren Medien.

Antworten Gast: John Galliano
26.07.2012 06:55
3 1

Re: In 20 oder 30 Kilometer Überschall erreichen ist ja viel einfacher als im Hinterhof vom Stephansdom

Wenn Sie im Physikunterricht (Sie sehen schon, dass ich es im Gegensatz zu Ihnen groß schreibe) aufgepasst hätten, dann würde Sie wissen, dass man in diesen Höhen nicht selbstständig Atmen kann und es minus 50 Grad hat.
Ales klar, Sie Knalltüte?

Antworten Antworten Gast: x2312
26.07.2012 08:54
1 1

Re: Re: In 20 oder 30 Kilometer Überschall erreichen ist ja viel einfacher als im Hinterhof vom Stephansdom

Das Wort "Knalltüte" verwenden wir hier in Österreich nicht. Und was Ihr Posting mit dem obigen zu tun hat, wissen vermutlich nur Sie.

Antworten Antworten Gast: nina blum
26.07.2012 08:24
0 1

Re: Re: In 20 oder 30 Kilometer Überschall erreichen ist ja viel einfacher als im Hinterhof vom Stephansdom

Ja, "ales" (englische Biere?) klar.

Gast: Ösi
25.07.2012 23:36
3 4

Trinken wir doch alle lieber Wasser!

Wasser hat ein Gedächtnis! Durch die Quantenlehre lässt sich nachweisen, dass wir unser Wasser programmieren können mit Worten wie Liebe oder Gesundheit. Wie wäre's mit Balance, Erwachen oder Nächstenliebe? Dazu gibt's übrigens wunderbare Videos auf YouTube.

Tschüssi

Gast: max_____
25.07.2012 23:24
1 5

Gähn

Könnte mir einmal jemand erklären, was daran so besonders ist?

Also ich springe hinaus und fliege ewig lange, dann öffne ich den Fallschirm und lande.

Dann trinke ich ein paar Red Bull und sage wie einzigartig der Flug war.

Wenn ich mit einem Moped über eine 30 cm Holzrampe springe ist das aufregender.

coole sache

good luck!

Gast: UKW
25.07.2012 22:15
0 0

860 Km/h? Kann man ihm nicht ein Windradl auf den Rücken schnallen, damit er umweltfreundlichen Biostrom erzeugt?


1 0

Re: 860 Km/h? Kann man ihm nicht ein Windradl auf den Rücken schnallen, damit er umweltfreundlichen Biostrom erzeugt?

Naja, so umweltfreundlich ist das projekt net wirklich... ;-)

Gast: ZARA
25.07.2012 21:58
5 17

In derDritten Welt verhungern Millionen Menschen, in Syrien sterben täglich Kinder im Bürgerkrieg, Wegwerfindustrien wie Red Bull vernichten die Umwelt

Und da hüpfen nutzlos Menschen zur Selbstbeweihräucherung absolut sinnentleert vom Himmel.
Vor 50 Jahren hat es kein Red Bull gegeben und trotzdem hat das Runterhüpfen schon einer zusammengebracht!!!
Also, welche moralisch-ethische Rechtfertigung haben diese "Herren"!
Lebt dann ein verhungerndes Kind eine Sekunde länger?

Re: In derDritten Welt verhungern Millionen Menschen, in Syrien sterben täglich Kinder im Bürgerkrieg, Wegwerfindustrien wie Red Bull vernichten die Umwelt

Solange Menschen in Teilen der Welt ihre Vermehrung nicht im Griff haben, wird sich am Hunger nichts ändern.

Antworten Gast: Owezara
26.07.2012 08:29
4 0

Re: In derDritten Welt verhungern Millionen Menschen, in Syrien sterben täglich Kinder im Bürgerkrieg, Wegwerfindustrien wie Red Bull vernichten die Umwelt

Wenn es nach Ihnen ginge, wäre die Entwicklung beim Ackerbau stehengeblieben. Dann hätten Sie aber auch kein Internet um Ihre krausen Theorien zu verbreiten. Blöd, gell?

Re: In derDritten Welt verhungern Millionen Menschen, in Syrien sterben täglich Kinder im Bürgerkrieg, Wegwerfindustrien wie Red Bull vernichten die Umwelt

haben sie schon mal direkt einem hungerndem Kind geholfen oder einen Krieg verhindert?

Gast: josef55
25.07.2012 21:08
6 25

Werbung

Könnte man diese blöde Red Bull Werbung vielleicht lassen? Ein verrückter spring wo runter. Wen interessiert das?

 
12