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Waffenhandel: UN-Konferenz gescheitert

28.07.2012 | 09:28 |   (DiePresse.com)

Die Teilnehmer der UN-Konferenz für ein weltweites Waffenhandelsabkommen fanden keinen Konsens. Es soll jedoch weitere Beratungen geben.

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Die New Yorker UNO-Konferenz für ein erstes weltweites Waffenhandelsabkommen ist gescheitert. Der Präsident der Konferenz, Roberto Garcia Moritan (Argentinien), beendete das Ringen um einen Entwurf am späten Freitag mit der Begründung, dass er keinen Konsens der 193 Teilnehmerländer voraussehe. Der fast vierwöchige Verhandlungsmarathon war bis Mitternacht New Yorker Zeit terminiert. Wann die Beratungen über den Text fortgesetzt werden, war zunächst nicht abzusehen.

Der letzte Entwurf vom Donnerstagabend soll als Grundlage für die nächste Runde der Beratungen dienen, hieß es in New Yorks diplomatischen Kreisen. Kurz vor Ende der Konferenz hatten sich Diplomaten und Aktivisten noch optimistisch über das Papier geäußert. "Es ist gut, aber noch nicht gut genug", sagte Robert Lindner von der Hilfsorganisation Oxfam in Berlin der Nachrichtenagentur dpa.

Der Vertragsentwurf schreibt den Regierungen der Teilnehmerstaaten unter anderem vor, Waffenlieferungen aus ihrem Land zu verhindern, wenn jene zu Kriegsverbrechen, Völkermord oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit missbraucht werden könnten. Den Teilnehmern der UNO-Konferenz war es zuletzt noch gelungen, mehrere Schlupflöcher im Text zu stopfen.

(APA/dpa)

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7 Kommentare
Gast: b754
28.07.2012 18:52
2 1

und bei uns heißen die ehrenwerten glock oder mensdorf


Gast: Roman²
28.07.2012 17:38
3 0

Auffälligkeiten

Mir fällt auf, dass bei dem Thema Waffenhandel immer eine Kalaschnikov gezeigt wird.

Liebe Medienmacher: Waffen exportieren nicht nur die Russen!

Es werden auch H&K und andere Gerätschaften im Tonnagebereich verkloppt.

Also bitte demnächst auch mal ein M16 oder eine H&K oder eine Glock vielleicht.

Danke.

Gast: africano
28.07.2012 17:19
2 0

Die Amis sindja nicht blöd,sie leben doch hauptsächlich

von der Waffen Industrie,

Ergebnis:

1) Es dürfen keine Waffen mehr verkauft werden.
2) Für die USA gilt Punkt 1) nicht.

Wetten?

Gast: T. Light
28.07.2012 16:23
1 0

Und wer hat das Desaster verursacht?

Laut Aussagen in BBC die US-Amerikaner und die Russen, denn sie sind die größten Waffenproduzenten...
Gewinn geht eben über Menschenleben

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Re: Und wer hat das Desaster verursacht?

Genau, weil Waffen der Grund dafür sind dass getötet wird! Wie friedlich waren doch die Zeiten als es noch keine (Schuß-)Waffen gab! Alle lebten in Frieden und Glückseligkeit.

Es ist ganz einfach. Wenn man keine Waffen liefert, findet sich schnell jemand anderes der bereit ist es zu tun. Und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten dass sich niemand findet, dann wird halt im Notfall auch wieder zu Stöcken und Steinen gegriffen! Man sollte lieber ganz genau darauf achten an wen (zumindest das geringere Übel) man was liefert, aber nicht ob man überhaupt liefert.

Dieses Abkommen hätte nur einen Effekt gehabt: mehr Einkommen für skrupellose, illegale Waffenhändler (die, zugegeben, oft genug mit den legalen, waffenproduzierenden Ländern unter einer Decke stecken). Zudem hätte es die Mächte in einem Land gestärkt, die bereits im Besitz von Waffen sind (zumeist Unrechtsregimes wie Assad und Co.), da es nun nahezu unmöglich gewesen wäre Rebellen/Opposition zu beliefern.

Man kann es nicht aufhalten, also wieso sollte man nicht wenigstens versuchen das ganze in geregelte Bahnen zu lenken (die Seite beliefern die einem näher steht, das geringere Übel ist) und dabei sogar noch Geld machen und Arbeitsplätze schaffen.

keiner hat von der UN etwas anderes erwartet

nur sinnlose Geldvernichtung dank Vetomöglichkeit ...