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"Batman"-Amokläufer war in psychiatrischer Behandlung

28.07.2012 | 16:09 |   (DiePresse.com)

Der Verdächtige war Patient jener Psychiaterin, der er Notizen zum geplanten Massaker geschickt haben soll. Sie ist auf Schizophrenie spezialisiert.

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Der mutmaßliche Amokläufer von Colorado war nach Angaben seiner Anwälte bei einer Psychiaterin an seiner Universität in Behandlung. Die auf Schizophrenie spezialisierte Professorin sei auch Adressatin der zuvor verschickten Notizen des 24-Jährigen über seine Pläne für den Amoklauf gewesen, schrieben die Anwälte in einem am Freitag bekanntgewordenen Antrag an das Gericht in Aurora. Nach US-Medienberichten vom Mittwoch hatte James Holmes der Psychiaterin Lynne Fenton, die auf Schizophrenie und andere psychische Erkrankungen spezialisiert ist, einen Notizblock mit Zeichnungen und Illustrationen des geplanten Massakers zugesandt. Bis heute ist jedoch unklar, ob diese Sendung rechtzeitig eintraf - so dass die Bluttat hätte verhindert werden können.

Holmes, Student der Neuro-Wissenschaften, wird beschuldigt, in der Nacht auf 20. Juli in einem Kino in Aurora nahe Denver im US-Bundesstaat Colorado während der Premiere des neuen "Batman"-Films zwölf Menschen erschossen und 58 weitere verletzt zu haben. Nach Angaben der Ermittler soll er gesagt haben, er sei der Film-Bösewicht "Joker".

Anwälte pochen auf Ärztegeheimnis

Bei seiner ersten Anhörung vor Gericht wirkte Holmes, der sich seine Haare knallorange gefärbt hatte, seltsam abwesend. Für Montag ist eine nächste Anhörung angesetzt. Seine Anwälte wollen verhindern, dass der Inhalt der Sendung an die Universität als Beweismittel im Prozess benutzt wird.

Sie argumentierten in ihrem Antrag, mit der Berichterstattung durch die Medien seien die in der US-Verfassung garantierten Rechte ihres Mandanten verletzt worden. Der Inhalt der Sendung falle unter das Ärztegeheimnis, da Holmes Patient der Psychiaterin gewesen sei. Neben ihren Lesungen an der Medizinischen Fakultät der Universität von Colorado leitete Fenton auch den psychiatrischen Dienst für Studenten. Wie lange Holmes bei ihr in Behandlung war, blieb zunächst unklar.

Nachrichtensperre

Der Vorsitzende Richter William Sylvester verhängte eine Nachrichtensperre zu dem Fall, die Uni darf selbst normalerweise öffentlich zugängliche Daten zu dem mutmaßlichen Täter nicht mehr herausgeben. Anwälte gehen im Namen zahlreicher US-Medienkonzerne gegen diese Nachrichtensperre vor.

Die Staatsanwaltschaft lehnte den Antrag von Holmes Anwälten ab. Sie argumentierte, die Medienberichte über das Päckchen seien falsch; insbesondere die Informationen von Fox News seien inkorrekt, wonach das Notizbuch "unzählige Details" zu den Plänen des Todesschützen enthielt. Dies zeige, dass die Informationen unmöglich von den immer wieder zitierten "Ermittlerkreisen" stammen könnten.

Mutmaßlicher Trittbrettfahrer festgenommen

Eine Woche nach dem Amoklauf nahm die Polizei im US-Bundesstaat Maryland einen mutmaßlichen Trittbrettfahrer fest und beschlagnahmte in dessen Haus ein ganzes Arsenal an Waffen und Munition. Der Mann aus dem Bezirk Prince George nahe Washington soll wegen seiner bevorstehenden Entlassung seinem Arbeitgeber wiederholt mit einer ähnlichen Tat wie im Kino von Aurora gedroht haben. "Ich bin der Joker. Ich werde meine Waffen laden und alle wegpusten", sagte er laut Polizei; sein T-Shirt trug die Aufschrift: "Gewehre töten keine Menschen, ihn schon."

(APA/AFP)

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33 Kommentare
 
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Sorry fürs Mehrfachposting. Nicht sicher ob techn Fehler oder Lektorat ...

Meine Göttergattin ((c) Kubasta) und ich haben uns am Freitag den Risenden Knight angesehen, und ich muß sagen, das der Film durchaus eine politische Aussage enthält.

Wenn Hundertscharen von Polizisten in das Gewehrfeuer von Aufständischen laufen, welche zuvor die Oberklasse in einer Art von kommunistischem Volkstribunal sprichwörtlich aufs Glatteis geführt haben, dann wird dem Amerikaner warm ums Herz und er würde am Occupy Wallstreet am liebsten zur Hölle schicken.

Der Täter war zwar geistesgestört, aber die politische Message hat er durchaus verstanden.

Hollywood dürfte vor allem sehr gerne vor den Präsidentenwahlen sehr gerne Blockbuster herausbringen, die ein wenig unterschwellig an der Wahrnehmung manipulieren.

Vor allem wundert mich, dass jetzt, vor den Wahlen, wieder derart Filme ins Kino kommen, nach jahrelanger Flaute.

Wenn das kein Zufall ist ... ich glaube, die Freidenker in Hollywood sind der amerikanischen Politik mindestens so verpflichtet wie die APA der österreichischen.

Insofern hat Herr Quad x mit seinen Ausführungen unten nicht recht - im Kern ist die Aussage antidemokratisch und antieuropäisch.

Gast: xxxx
28.07.2012 19:49
0 5

Das hat ja so kommen müssen! Die Kommunisten in Hollywood vergiften die Menschheit mit Komik-Kack und machen noch viel Geld mit dieser Mordswerbung!

In Europa sollte man solche Filme verbieten. Kann sich ja schon jedes Kleinkind reinziehen und glaubt dann als Joker in der Gegend herumballern zu können!
Abscheulich!

Gast: (x) FPÖ
28.07.2012 18:01
1 7

Ja, sowas passiert wenn die Flausen der rotgrünen Laisser-faire-Zugerauchten Langhaarträger an der ordentlichen Kindererziehung herumpfuschen!

Darum gibt es sowas überall aber sicher nicht im deutschsprachigen Raum, weil hier noch genug Zucht und Ordnung den Kindern wohlwollend mit strenger Hand mitgegeben werdn. Auf dass sie eine wertvolle Bereicherung der Gesellschaft werden.

So, und jetzt holts wieder alle ordentlich Luft und überdenkts eure politische Position.
Wir sind jedenfalls generell gegen den blöden Batman, die Spinne oder wie der linke Stuss auch heißen mag!

Re: Ja, sowas passiert wenn die Flausen der rotgrünen Laisser-faire-Zugerauchten Langhaarträger an der ordentlichen Kindererziehung herumpfuschen!

Das ist echt arg was du da schreibst. Ich bin der ur fan vom batman!!!!! Weist du nicht das du die gefühle von anderen menschen verlezt!!! überleg dir lieber was du da schreibst!!

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Re: Ja, sowas passiert wenn die Flausen der rotgrünen Laisser-faire-Zugerauchten Langhaarträger an der ordentlichen Kindererziehung herumpfuschen!

Was sind denn sie für ein Tschango?

Antworten Gast: fugazi
28.07.2012 18:30
0 4

Re: Ja, sowas passiert wenn die Flausen der rotgrünen Laisser-faire-Zugerauchten Langhaarträger an der ordentlichen Kindererziehung herumpfuschen!

klar, wie sollen sie auch wenn sie im keller eingesperrt sind...

und sie haben recht! man hoffe dass viele nach ihrem kommentar ihre politische "position" überdenken!

wow.

egal, was ihr in eurem buberl-korruptionsverein reinpfeift: nehmt weniger davon!

Gast: Besucher
28.07.2012 17:54
2 0

Gast

Das übliche Drama. Über den Attentäter wird mehr geschrieben als über die Opfer. Typisches Journalisten Drama. Vielleicht bekommt er ja noch sein ersähntes Denkmal. Wie Chequevara.

wie kommt so jemand in ein Kino?


Re: wie kommt so jemand in ein Kino?

wenn man dessen Zustand sieht hat er mit Sicherheit Helfer gehabt - das Army Psychologiacal Wafare Programm hat seinen Zweck erfüllt und seine Wohnung hat er wohl kaum selber vermint - derartige Waffen gibts nicht einfach beim Waffenhändler um die Ecke zu kaufen!

Antworten Gast: nina blum
28.07.2012 18:03
0 5

Re: wie kommt so jemand in ein Kino?

Sturmgewehr? Glock? - na, klickt's?

Die Waffenbesitzer gehören generell weggeschlossen!

Re: wie kommt so jemand in ein Kino?

Äh?
Eintrittskarte kaufen und rein gehen?

Ist in Amerika nicht jeder in psychiatrischer Behandlung? Empfehle das Buch: Prozac Nation

Antworten Gast: xxxx
28.07.2012 17:56
0 0

RSie haben uns Normalpressepostern viel voraus

zum Beispiel, dass Sie aus Amerika kommen.
War "aufg'legt"!
(LOL)

Re: RSie haben uns Normalpressepostern viel voraus

In Ihrer abartigen Gedankenwelt liegt also Baden bei Wien in Nordamerika?

ROFL!

Todesstrafe

und fertig, nicht Tausende von Dollar für die Gerichtsverhandlungen schwenden.

einfache menschen haben einfache antworten


Antworten Gast: (x) FPÖ
28.07.2012 18:05
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Re: Todesstrafe

Wär auch in Österreich erforderlich!

Re: Todesstrafe

Sie wollen eine Hinrichtung ohne Gerichtsverhandlung? Na bravo. Und was, wenn es Sie einmal trifft?

Re: Todesstrafe

Wie können Sie Todesstrafe fordern? Ich beispielsweise bin ein Gegner der Todesstrafe.

Außerdem sagt man: Lieber hundert Schuldige nicht hinrichten, als einen Unschuldigen.
Ich hoffe, dies überfordert Sie intellektuell nicht.

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Re: Re: Todesstrafe

Ja, genau so ruiniert man die Gesellschaft. Und Metastasen schneiden wir auch nicht mehr raus, denn man könnte ja eine gesunde Zelle dabei erwischen.

Re: Re: Re: Todesstrafe

Ich bin dafür, dass Lebenslang, Lebenslang bedeutet. Und ja, ich bin gegen die Todesstrafe. Niemand hat das Recht zu entscheiden, dass ein anderer Mensch nun sterben muss - kein Richter und auch kein Gott.

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Die Argumente gegen die Todesstrafe ...

.. sind bekannt und berechtigt, keine Frage: Die Ablehnung von Folter und Todesstrafe im modernen Rechtsstaat ist eine Errungenschaft, die respektiert werden muß. Unabhängig davon frage ich: Ist die Tötung eines Menschen - vorausgesetzt, sie erfolgt ohne die geringsten physischen und psychischen Qualen - wirklich die schlimmste aller vorstellbaren Strafen ? Ist jahrzehntelanges Dahindämmern in karger Gefängniszelle und im sicheren Wissen, sie bis zum letzten Atemzug bewohnen zu müssen, nicht deutlich härter ?

Gast: derSteinwender
28.07.2012 12:00
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Alle Massaker-Täter

waren vor ihrem Amoklauf in sogenannter "psychiatrischer Behandlung".
Der endgültige Auslöser für ihre Taten dürfte 4 Buchstaben haben: SSRI.

Re: Alle Massaker-Täter

Jemand, der schizophren ist, bekommt keine SSRI. Das sind nämlich Antidepressiva.

Re: Alle Massaker-Täter

Zwei falsche Behauptungen.

 
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