Und sie stehen noch: Jahrzehnte nach der letzten bemannten Mondlandung der USA haben Wissenschaftler die von den Austronauten der Apollo-Missionen platzierten Fahnen ausgemacht - und zwar auf Aufnahmen der US-Sonde LRO. Es gibt aber eine Ausnahme: Wie bisher angenommen, ist die Fahne der ersten Mondlandung, also der Apollo-11-Mission um die Crew von Neil Armstrong, beim Start des Raumschiffs umgeworfen worden. Das berichtet die BBC.
Die LRO-Sonde soll die bisher detailliertesten Bilder der Mondoberfläche liefern. Wissenschaftler entdeckten auf den Aufnahmen nun mehrere Schatten. Das hätte zunächst zwar nichts bedeutet. Sicherheit gab ihnen dann aber die Beobachtung des Schattenverlaufs über eine längere Zeitspanne.
"Mich hat das überrascht"
„Es ist jetzt sicher, dass die US-Fahnen mit Ausnahme jener der Apollo 11 noch immer stehen. Mich hat das überrascht, dass sie das ultraviolette Licht und die Temparaturen dort haben ausgehalten haben", schreibt dazu Professor Mark Robinson in einem Blog.
Die LRO-Sonde kreist seit September 2009 um den Mond, auf der Suche nach Mineralien und Landeplätzen für mögliche künftige Mission, schreibt die BBC. Im Rahmen des Apollo-Programms waren von 1966 bis 1972 sechs Mondlandungen durchgeführt worden.
(Red.)
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