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Belgien: Dutroux-Gehilfin geht nach 16 Jahren Haft ins Kloster

31.07.2012 | 17:34 |  Von unserem Korrespondenten Helmut Hetzel (Die Presse)

Viele Belgier verstehen die Welt nicht mehr: Michelle Martin, die Exfrau des Mädchenmörders Marc Dutroux, wird vorzeitig aus der Haft entlassen. Die heute 52-Jährige hat die Hälfte ihrer Haftstrafe abgesessen.

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Brüssel. Viele Belgier verstehen die Welt nicht mehr: Michelle Martin, die Exfrau des Kindermörders Marc Dutroux, wird vorzeitig aus der Haft entlassen. Das entschied ein Gericht im belgischen Mons. Die heute 52-Jährige hat die Hälfte ihrer Haftstrafe abgesessen. 2004 wurde sie wegen der Beihilfe an den Morden der Mädchen Julie, Melissa (beide acht), Ann (17) und Eefje (19) zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt.

Der Fall hatte damals für weltweites Aufsehen gesorgt: Marc Dutroux, Martins damaliger Ehemann, hatte die Mädchen im Keller ihres gemeinsamen Hauses in Marcinelle eingesperrt, sie regelmäßig sexuell missbraucht und schließlich ermordet. Martin wusste davon, half den Mädchen aber nicht. Mehr noch: Als Dutroux schon in U-Haft saß, ließ Martin zwei Mädchen im Keller verhungern und verdursten anstatt sie zu befreien.

Ausschlaggebend für ihre Haftverkürzung war, dass sie acht Jahre in Untersuchungshaft verbracht hatte, bevor sie verurteilt wurde. Marc Dutroux, von dem sie sich 2003 scheiden ließ, als sie bereits in Haft war, erhielt eine lebenslange Freiheitsstrafe. Er kann nicht mit einer vorzeitigen Freilassung rechnen und wird wohl bis zum Ende seines Lebens hinter Gittern bleiben. Begnadigen könnte ihn nur König Albert II. von Belgien, doch das wird kaum passieren.

Familien der Opfer protestieren

Angeblich will sich Michelle Martin nach ihrer Freilassung in das katholische Frauenkloster in Malonne bei Namur zurückziehen. Die Nonnen dort haben ihr die Aufnahme angeboten. Martin hat in den vergangenen Jahren mehrmals Anträge auf eine vorzeitige Freilassung gestellt, die bisher alle abgelehnt wurden.

Der Vater eines der von Dutroux ermordeten Mädchen zeigte sich empört. „Es gibt einen Gerichtsbeschluss, in dem es heißt, dass diese Frau unserem Haus nicht näher als 100 Kilometer kommen darf. Das Frauenkloster in Malonne liegt aber nur 60 Kilometer von uns entfernt. Es ist für uns unerträglich, dass Michelle Martin dort wohnen soll.“

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23 Kommentare
Gast: Henning
29.08.2012 00:48
0 0

Michelle geht nach Haft ins Kloster

Dies ist die falsche Entscheidung, Klöster sind keine christliche Einrichtungen, im Gegenteil antichristlich. In der Bibel werden weder Klöster, noch Mönche und Nonnen erwähnt. Dies ist eine Erfindung der Menschheit. Wenn sie sich noch immer schuldig fühlt, soll Michelle in eine andere Stadt ziehen und sich dort psychisch und sozial betreuen lassen, sonst wird sie nie mehr auf die Beine kommen. Das Kloster ist keine Lösung, damit kann sie keine Schuldigkeit tun. Wenn Sie etwas gutes tun möchte, muß sie den Herrn Jesus als ihren Erlöser annehmen und das Evangelium verkünden. Darüber freut sich unser Herr mehr als, eine verlorene Klosterseele. Man muß sich nur diese relegiösen Leute anschauen, die fromme Lieder singen aber weder Herz noch Geist haben. AUßerdem: Allein unser Herr Gott hat über das weitere Schicksal zu richten und keiner dieser Personen im Internet, denn kein Mensch lebt ohne Sünden. " WER UNTER EUCH OHNE SÜNDE, DER WERFE DEN ERSTEN STEIN". Amen.

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Und darum: Todesstrafe.

Da kommt niemand mehr frei.

Im Kloster wird es ihr aber schlecht gehen.

Denn bekanntlich haben Geistliche für Kinderschänder nichts übrig, außer vielleicht gutes Essen, sicheres Quartier, Fürsorge, Geborgenheit und Schutz. Das Klosterpersonal in Belgien wird bestimmt nicht weniger, äh, kinderlieb sein als in Österreich.

Antworten Gast: globetrotterneu
01.08.2012 23:40
0 0

Re: Im Kloster wird es ihr aber schlecht gehen.

die hängen ja selber mit drin, es wird ihr gut gehen im kloster.einfach zum kotzen die justiz und deie gesetze.

Gast: gast 87576546453
01.08.2012 13:51
12 3

Opferschutz ist bei der heutigen Justiz ein Fremdwort, man kennt nur den Täterschutz - nicht nur in Belgien.


Wer rot oder grün wählt,

... sollte mit solchen Dingen einverstanden sein.

Re: Wer rot oder grün wählt,

Und wenn ich mit sowas einverstanden bin, aber weder rot, noch grün wählen will?

Gast: Garst
01.08.2012 08:54
1 1

Ein Kloster mit Schweigegelübde?


keine Gültigkeit der Gesetze

wenn ich ein Vater von diesen getöteten Mädchen wäre, wüsste ich was zu tun ist.
... und dabei rausfinden wer noch hinter diesen Leuten steht ;)

Gast: karl schnitzel
01.08.2012 05:19
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eh klar.männer sind böse.frauen nur opfer.


13 3

....

die klostermauern können gar nicht dick genug sein, wäre es mein kind gewesen, dass bei diesen monstern umgekommen ist....

Gast: What´s up in this World???
31.07.2012 23:05
17 3

dass dieses Lebewesen......

.....JETZT aus der Haft entlassen wird, kann nur VON KRANKEN GEHIRNEN ausgehen! Ein Affront gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen, diese Welt dürfte wirkllich schwer krank sein!
Zur Erinnerung!
http://www.youtube.com/watch?v=cbfzhe_urq4

Small wonder ...

Die beiden Dutroux waren, wie vielfach belegt, Teil eines kriminellen Netzwerks, das bis in die höchsten Kreise reichte. So gesehen verwundert mich die Freilassung der Dame keineswegs. Die politische Klasse Belgiens, die sich seinerzeit so über Österreich echauffiert hat, bietet ein düsteres und schauriges Bild.

Re: Small wonder ...

Das spricht aber eher gegen eine Freilassung, als dafür. Im Gefängnis kann sich nichts ausplaudern, im Kloster sehr wohl.

Re: Re: Small wonder ...

Danke für Ihren Kommentar. Ich teile allerdings Ihre Meinung nicht, dass man im Gefängnis nichts ausplaudern könne. Vermutlich wird die Dame für ihr Schweigen nun belohnt.

Sauber. Der Tod von 2 unschuldigen Mädchen wiegt in Belgien offenbar wenig.

Mein Beileid den Opferfamilien, die Verbrecher siegen.

14 3

Re: Sauber. Der Tod von 2 unschuldigen Mädchen wiegt in Belgien offenbar wenig.

Ich würde das auch nciht gerade als "Beihilfe" bezeichnen, wenn sie die beiden selbst verhungern ließ. Unglaubliche Monster sind das.

Antworten Gast: shaperstar
31.07.2012 23:07
4 22

Re: Sauber. Der Tod von 2 unschuldigen Mädchen wiegt in Belgien offenbar wenig.

Kannten Sie die zwei Mädchen? Woher wollen Sie dann wissen, dass sie unschuldig waren?

Re: Re: Sauber. Der Tod von 2 unschuldigen Mädchen wiegt in Belgien offenbar wenig.

Geistiger Tiefflieger ... zuerst DENKEN ... dann reden oder schreiben

Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
01.08.2012 14:48
1 4

Re: Re: Sauber. Der Tod von 2 unschuldigen Mädchen wiegt in Belgien offenbar wenig.

was bist du für einer der bruter von priklopil?

Antworten Antworten Gast: ggz
01.08.2012 13:54
6 4

Re: Re: Sauber. Der Tod von 2 unschuldigen Mädchen wiegt in Belgien offenbar wenig.

"Kannten Sie die zwei Mädchen? Woher wollen Sie dann wissen, dass sie unschuldig waren?"

Geht's noch mieser, Herr? Ich finde nicht.

Antworten Antworten Gast: bergerei
01.08.2012 11:38
5 4

Re: Re: Sauber. Der Tod von 2 unschuldigen Mädchen wiegt in Belgien offenbar wenig.

Themaverfehlung.

zur Information:

auch nicht ganz sicher unschuldige dürfen
nicht
missbraucht und umgebracht werden.

wer es trotzdem tut, ist ein grauslicher, fieser gewalttäter und mörder.

und wer solche strohdummen relativierungsmails verfasst, muss ein shaperstar sein (der nick lässt verschwommene bilder entstehen von einem glatten, definierten muskelgeschöpf, das sich durch viel konsequente übung irgendwann einmal doch die gebrauchsanweisung der meisten fitnessgeräte im studio
zumindest überblicksmäßig
g e m e r k t hat und zu recht stolz darauf ist - ich gratuliere an dieser stelle).


Re: Re: Sauber. Der Tod von 2 unschuldigen Mädchen wiegt in Belgien offenbar wenig.

Menschenunwürdig Ihre Aussage, diese offenbart Ihren Charakter.