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Mordverdacht: Kärntner wird von Paraguay ausgeliefert

04.08.2012 | 11:26 |   (DiePresse.com)

Der Kärntner nutzte 2008 einen Freigang aus dem Gefängnis, um sich nach Südamerika abzusetzen.

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Ein seit mehr als einem Jahr in Paraguay in Haft sitzender Kärntner, der von der hiesigen Polizei wegen Mordverdachts gesucht wird, wird laut Medienberichten nun doch nach Österreich ausgeliefert. Im April hatte es noch geheißen, das Gericht lehne den Auslieferungsantrag der österreichischen Justiz ab, nun soll es mit der Rückholung aber klappen.

Der Kärntner ist dringend verdächtig, seine damalige Freundin Michaela G. ermordet zu haben. Die Frau war im Februar 2006 spurlos verschwunden. Von der damals 23-Jährigen fehlt bis heute jede Spur. Der Kärntner, der im Rotlichtmilieu eine bekannte Figur war, nutzte 2008 einen Freigang aus dem Gefängnis nach einer Verurteilung zu zweieinhalb Jahren Haft dazu, sich nach Südamerika abzusetzen.

Im Juli 2010 war der gebürtige Villacher nach der Ermordung eines ihm bekannten reichen deutschen Ehepaares in Paraguay festgenommen worden, kam jedoch nach wenigen Wochen wieder frei. Aufgrund eines internationalen Haftbefehles aus Österreich wurde er Anfang vergangenen Jahres aber wieder festgenommen und sitzt seither in Haft. Die heimischen Behörden werfen ihm neben dem Mord auch Versicherungsbetrug und Anstiftung zur Brandstiftung vor, Kriminalisten reisten eigens nach Paraguay, um ihn einzuvernehmen, der Ausflug brachte allerdings keine neuen Erkenntnisse.

 

(APA)

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3 Kommentare

Flucht

wie kann er sich absetzen mit dem Flugzeug, wenn er im "Häf'n" sitzt? ist man da nicht automatisch blockiert bei allen Touristikunternehmen?

Ich bin schon gespannt, ...

... wann die ersten Vollpfosten einen Bezug zu Jörg Haider herstellen, weil das Wort "Kärnten" einen gewissen Reflex auslöst.

Sie waren

DER ERSTE ... Bravo!