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Bis zu 44 Grad: Hitzewelle in Südeuropa

08.08.2012 | 12:25 |   (DiePresse.com)

Für insgesamt 13 Städte gaben die italienischen Behörden einen Hitze-Alarm heraus. In Kroatien und Serbien wird das Trinkwasser knapp.

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Süd- und Südosteuropa leidet unter extremer Hitze. Die Höchsttemperaturen liegen jenseits der 40 Grad, die Einwohner im italienischen Agrigento müssen sich auf 44 Grad einstellen. Für insgesamt 13 Städte, von Bologna im Norden bis Reggio Calabria im Süden, gaben die Behörden einen Hitze-Alarm heraus, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Die Einwohner sind damit zu Vorsichtsmaßnahmen gegen Hitzefolgen aufgerufen.   

Die Rekordtemperaturen begünstigen weiterhin Dutzende Brände. Die etwa 20 staatlichen italienischen Löschflugzeuge und Helikopter waren bei 32 Feuern im pausenlosen Einsatz, ein Dutzend davon auf Sizilien. 17 der Brände konnten sie unter Kontrolle bringen oder löschen. Derweil schlägt Italiens Landwirtschaft Alarm, weil die seit Monaten andauernde Trockenheit dazu führt, dass ein Großteil der Ernte gefährdet ist.

VIDEO: Hitzewelle in Italien

Bild: (c) RCA

Eine extreme Hitzewelle mit bis zu 44 Grad sucht aktuell Italien heim. In 13 Städten gibt es bereits einen Hitzealarm.



In den Ländern Südosteuropas wird das Trinkwasser knapp. Auf der kroatischen Halbinsel Istrien mit hunderttausenden Urlaubern vor allem aus Österreich und Deutschland ist die Talsperre Butoniga als Hauptwasserquelle fast leer, berichteten die Medien am Mittwoch in Zagreb. Die Behörden ordneten an, die Duschen an den Stränden abzustellen und verboten die Gartenbewässerung und das Autowaschen

In Serbien ist vor allem die Region um die Stadt Gornji Milanovac südlich von Belgrad betroffen, in der rund 300.000 Menschen leben. Der örtliche Trinkwasserfluss sei praktisch ausgetrocknet, so dass sich die Menschen auf eine nur stundenweise Wasserversorgung einstellen müssten, kündigten die Behörden am Mittwoch an. In einigen Städten im Norden Kosovos wie in Mitrovica leiden die Menschen schon seit Wochen unter dem ausbleibenden Regen. In ihren Haushalten kommt zum Teil nur vier Stunden am Tag Wasser aus der Leitung.

Ähnlich ist die Lage im ostbosnischen Srebrenica. Die Trinkwasserquellen sind nahezu erschöpft. Auf der gesamten Balkan-Halbinsel ist in den kommenden zehn Tagen kein Niederschlag in Sicht, sagen die Meteorologen.

(APA/dpa)

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