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Computerpanne: Flug-Tickets um 320 statt 1300 Euro

08.08.2012 | 18:53 |   (DiePresse.com)

Ob die Tickets gültig sind, will die israelische Fluggesellschaft El Al im Lauf der Woche entscheiden.

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Nach einer Computerpanne bei einem Reiseanbieter haben tausende Menschen extrem günstige Flugtickets von Israel nach New York und zurück gekauft. Die normalerweise etwa 1.300 Euro teuren Tickets der israelischen Fluggesellschaft El Al hätten plötzlich nur noch rund 320 Euro gekostet, berichteten US-Medien am Mittwoch.

Mindestens 5.000 Menschen hätten zugeschlagen. "Ich habe für mich, meine Frau, und für ihre drei Brüder Tickets gekauft", sagte ein Mann aus dem New Yorker Stadtviertel Brooklyn der "New York Post". Die Fluggesellschaft bemerkte den Fehler, an dem ein beauftragtes Unternehmen schuld gewesen sei, und korrigierte ihn. Ob die Tickets gültig sein werden, wollte El Al im Lauf der Woche entscheiden.

(APA/dpa)

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11 Kommentare
Gast: xxxx
09.08.2012 09:53
1 0

Wir kennen die doch!

Jetzt, wo die Tickets gekauft wurden, werdens nach dem Flug beim Aussteigen eben nachzahlen müssen. Aber natürlich auf 2000 Euro, damit der Schaden gedeckt ist.....

Re: Wir kennen die doch!

*lol* ja freilich, und die Fluggäste werden brav nach Konsumation nachzahlen, weil sie Angst vor "denen" haben.

Jetzt mal im Ernst: Bei einem Druckfehler kann man natürlich von seinem Angebot zurücktreten. Ich finde es lobenswert, dass das Unternehmen überhaupt überlegt, ob man die Schnäppchenkunden nicht trotzdem irgendwie zufriedenstellen kann.

1300 für ein ticket nach new york?

da kommen die unfreiwillig verbilligten 320 euro dem realen marktpreis wesentlich näher!

naja, wer paranoid ist, fliegt halt el al und zahlt sich blöd....

Gast: Gesichtschirurg
09.08.2012 00:42
0 3

Das ist ein guter Grund die Militärhilfen für Israel...

...aufzustocken.

Da gibt es nichts zu entscheiden.

Durch den Kauf ist ein Vertrag entstanden, und wenn der Vetrag zweideutig oder interpretierbar ist oder gar Fehler enthält (wie in diesem Fall die Flugtickets), dann ist es das Problem des Anbieters und nicht das des Käufers.

Re: Da gibt es nichts zu entscheiden.

"und wenn der Vetrag zweideutig oder interpretierbar ist oder gar Fehler enthält "

...dann ist zu fragen, welche ABSICHT die vertragspartner hatten.

Re: Da gibt es nichts zu entscheiden.

nichts da. die tickets sind ungultig da nachweislich durch einen Fehler entstanden.
so billig wird's nicht nach israel gehen

Antworten Gast: Syndikus
08.08.2012 22:24
4 1

Re: Da gibt es nichts zu entscheiden.

Ah, ein Kenner der dortigen Rechtslage. Bitte nennen Sie uns dann aber auch die Rechtsgrundlage aus dem israelischen Recht.


Antworten Gast: dahamsdensalat
08.08.2012 22:06
1 2

Re: Da gibt es nichts zu entscheiden.

Genau! So schaut es aus!

Re: Da gibt es nichts zu entscheiden.


Wie die Erfahrung zeigt, sind nicht alle gleich, Gesetze sind nur u.U. gültig, und international: "pacta sunt servanda"? Glatte Chuzpe, sowas auch nur anzudenken.

Antworten Gast: Lieber_nochmal_nachdenken
08.08.2012 21:59
2 1

Re: Da gibt es nichts zu entscheiden.

Irrtum, der dem anderen hätte auffallen müssen?