Fünf Unbekannte haben im Zentrum von Athen einen 19-jährigen Migranten aus dem Irak überfallen und mit mehreren Messerstichen tödlich verletzt. Der Mann starb am Sonntagnachmittag in einem Krankenhaus. Der Minister für Öffentliche Ordnung, Nikolaos Dendias, verurteilte die Tat und kündigte an, dass Staat und Justiz "unerbittlich gegen die Täter dieser Verbrechen" vorgehen werde.
Die Täter hatten nach Augenzeugenberichten zuvor zwei andere dunkelhäutige Ausländer angegriffen. Diese hätten sich aber in Sicherheit bringen können, sagte ein Polizeioffizier.
Wegen der dramatischen Finanzlage, der hohen Arbeitslosigkeit und der großen Zahl von Migranten und Flüchtlingen aus asiatischen und afrikanischen Staaten gilt die soziale Lage in Griechenland als besonders angespannt. Die ausländerfeindlichen und rassistischen Kräfte der "Goldenen Morgenröte" sind im griechischen Parlament mit 18 Abgeordneten vertreten.
(APA/dpa)
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