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Starkes Erdbeben zwischen Japan und Russland

14.08.2012 | 11:54 |   (DiePresse.com)

Das Beben ist glimpflich verlaufen. Berichte über Opfer oder Schäden gibt es nicht. Erdstöße waren noch 4 Kilometer vom Epizentrum entfernt zu spüren.

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Ein starkes Erdbeben im Seegebiet zwischen dem Norden Japans und Russland hat Teile beider Länder erschüttert. Berichte über Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht. Die Stärke lag unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 6,3 und 7,7. Es habe keine Tsunamiwarnung herausgegeben werden müssen, teilte der Meteorologische Dienst Japans mit. Das Beben habe sich am Dienstag gegen Mittag (Ortszeit) vor der Insel Hokkaido in etwa 590 Kilometern Tiefe ereignet, erklärte ein Sprecher. In Japan bebt die Erde häufig.

Das Beben trug sich nach russischen Angaben am Dienstag unter dem Ochotskischen Meer östlich von Russland zu. Weder im Fernen Osten noch auf der Pazifik-Halbinsel Kamtschatka bestehe Tsunami-Gefahr, berichteten russische Medien am Dienstag. Leichte Erdstöße waren Berichten von Bewohnern zufolge noch in der sibirischen Stadt Nowosibirsk zu spüren - knapp 4.000 Kilometer vom Epizentrum östlich der Insel Sachalin entfernt. Die russischen Behörden gaben die Stärke des Bebens zunächst mit 7,3, später mit 6,3 an. US-Geologen ordneten den Erdstößen die Stärke 7,7 zu.

Am 11. März 2011 war Japan von einem gewaltigen Erdbeben der Stärke 9,0 erschüttert worden. Ein dadurch ausgelöster Tsunami riss mehr als 15.800 Menschen in den Tod. Im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi kam es damals zum Größten Anzunehmenden Unfall (GAU). Weite Gebiete nahe der Atomruine sind noch immer so verstrahlt, dass eine Rückkehr der Menschen als höchst ungewiss gilt.

(APA/dpa)

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2 Kommentare

....

würde auf der welt keine waffen geben wûrde sowas auch nicht passieren.... meine meinung nach

Unser Planet...

kommt nicht zur Ruhe. Und in dieser sowieso schon stark in Mitleidenschaft gezogenen Region ist dies um so unangenehmer für die dort lebenden Menschen. Ich habe die letzten Jahre beobachtet, dass starke Erdbeben häufiger vorkommen als je zuvor.
Anscheinend wehrt sich unser Planet zunehmend gegen uns Menschen.