In Melbourne ist ein 81-jähriger Geisterfahrer zwölf Kilometer in seinem Auto samt Wohnwagen auf der falschen Richtungsfahrbahn gefahren, wie Bilder der Überwachungskameras zeigen. Dabei hat er sich vom starken Verkehr der Vier-Millionen-Metropole nicht aufhalten lassen. Selbst ein Sattelzug muss ihm ausweichen. Der Vorfall ereignete sich bereits im Februar, gestern wurde Ronald Jackson des rücksichtlosen Fahrens schuldig gesprochen. Er muss 1500 Dollar (ca. 1285 Euro) Strafe zahlen.
Bedienstete der Betreiber der mautpflichtigen Strecke sperrten sofort eine Fahrspur, als sie den Geisterfahrer auf den Überwachungskameras bemerkten. Sperren und Signale der Polizei ignorierte der Pensionist beharrlich. Erst nach 12 Kilometern stoppte die Polizei den Fahrer mit seinem Wohnwagen.
Der Mann verlor auf Grund dieser Aktion seinen Führerschein. Erst vor kurzem habe sich der Rentner einen Führerscheinauffrischungskurs bestanden, bat sein Anwalt gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters um Nachsicht. Der Geisterfahrer war seit 63 Jahren im Besitz eines Führerscheins und hat sich bisher nicht zuschulden kommen lassen.
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