Nach den blutigen Ausschreitungen in der südafrikanischen Platinmine Lonmin hat diese am Montagnachmittag wieder ihren Betrieb aufgenommen. Zugleich gab der weltweit drittgrößte Platin-Produzent bekannt, dass den streikenden Arbeitnehmern gestellte Ultimatum bis Dienstag zu verlängern.
Bei blutigen Ausschreitungen hat es vergangene Woche Dutzende von Toten gegeben. Der Minenbetreiber hat den 35.000 Bergarbeitern daraufhin mit Kündigung gedroht, sollten sie nicht bis Montag an den Arbeitsplatz zurückgekehrt sein. Nach Unternehmensangaben kehrte am Montag etwa ein Drittel der Beschäftigten zur Marikana-Mine zurück.
Blutbad verganene Woche
Die Polizei hatte vergangene Woche das Feuer auf mit Macheten, Speere und Knüppeln bewaffnete Arbeiter eröffnet und 34 von ihnen getötet. Es war der härteste Polizeieinsatz seit dem Ende der Apartheid. Hintergrund des Konflikts ist ein Streit zwischen zwei großen Gewerkschaften.
Lonmin ist der drittgrößte Platin-Produzent mit einem Weltmarktanteil von zwölf Prozent. Der Platinpreis stieg am Montag zeitweise auf ein Sechs-Wochen-Hoch von 1477 Dollar je Unze (siehe Bericht).
(APA/Reuters/AFP)
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