Noch keine Entscheidung im Falle des 36-jährigen Wieners auf den Seychellen: Erst am 5. September steht voraussichtlich fest, ob gegen ihn nach einem Todesfall auf hoher See ein Verfahren wegen unterlassener Hilfeleistung eingeleitet wird. Laut einem Sprecher des Außenministeriums wurde die Verhandlung auf den 5. September vertagt, nachdem die in diesem Fall ermittelnde Beamtin am Mittwoch vor Gericht nicht anwesend war. Der Segler darf den Inselstaat daher weiterhin nicht verlassen.
Der Wiener war mit einem Briten auf einer Segeljacht im Indischen Ozean unterwegs gewesen, ging jedoch am 3. Juli bei einem Zwischenstopp auf den Seychellen allein von Bord. Der anfängliche Mordverdacht wurde am 3. August fallengelassen. Zuvor war der Wiener einen Monat lang in Haft.
Medienberichte, wonach das Opfer, der 48-jährige Brite Sean Terry, in einem Tobsuchtsanfall über Bord gegangen sein soll, wurden gegenüber der Austria Presseagentur von einer gut informierten Quelle nicht bestätigt.
(APA)
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