Ein Nilpferd, das sich in ein südafrikanisches Hotel-Schwimmbecken verirrt hatte, ist vermutlich an Stress gestorben. Das auf den Namen "Solly" getaufte Jungtier war seit Dienstag in dem Pool eines Safariparks nördlich von Johannesburg gefangen.
"Er war heute morgen nicht so aufgeweckt wie sonst, er war aufgeregt, irritiert - wahrscheinlich, weil er aus dem Pool herauswollte", sagte Lodge-Managerin Ruby Ferreira in dem Ort Limpopo. "Solly" starb Freitag früh. Wenige Stunden später hätte das Tier betäubt und mit einem Kran aus dem Becken gehoben werden sollen.
Das vier Jahre alte Flusspferd war offenbar zuvor von seiner Herde vertrieben worden und plumpste bei der Flucht in den Pool. Da das Schwimmbad keine Stufen hat, konnte es das Becken nicht aus eigener Kraft verlassen. Vermutlich sei das Tier an Stress gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur Sapa.
(APA/dpa)

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