24.05.2013 15:10 Merkliste 0

Hamburg: Randale nach links-alternativem Schanzenfest

26.08.2012 | 11:45 |   (DiePresse.com)

Bis zu 40 Menschen sollen eine Sparkassen-Filiale beworfen haben. Zwei Menschen wurden bei Messerstechereien verletzt. Das Straßenfest stand heuer unter dem "griechischen" Motto: "Kapitalismus, Krise, Widerstand".

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Krawalle nach dem Hamburger Schanzenfest: Nach einem zunächst friedlichen Straßenfest ist die Polizei Sonntag früh doch noch mit Wasserwerfern gegen Randalierer vorgegangen. Etwa 30 bis 40 Menschen hätten in der norddeutschen Hansestadt eine Sparkassen-Filiale unweit des links-alternativen Kulturzentrums "Rote Flora" beworfen und versucht, die Tür aufzubrechen, erklärte die Polizei. Als die Beamten daraufhin die Straße räumen wollten, seien sie von rund 300 Leuten mit Flaschen, Steinen und Böllern angegriffen worden. "Wir lassen uns auch nicht bis zum Gehtnichtmehr provozieren", sagte Polizeisprecher Mirko Streiber.

Zuvor hatte es lange so ausgesehen, als würde das Schanzenfest anders als in den Vorjahren ohne Krawalle enden. Tagsüber hatten rund 10 000 Menschen in entspannter Atmosphäre ein Straßenfest mit Musik und Flohmarkt gefeiert. Bei schönem Sommerwetter schoben sich die Besucher dicht gedrängt an Verkaufs- und Infoständen vorbei durch das Schanzenviertel. Es gab keine Zwischenfälle.

"Ganz Hamburg hasst die Polizei"

Erst am späten Samstagabend wurden vor der "Roten Flora" Böller und Feuerwerkskörper gezündet und vereinzelt Müll in Brand gesetzt. Kleinere Gruppen Vermummter riefen zudem Parolen wie "Ganz Hamburg hasst die Polizei". "Zunächst gelang es Anwohnern, die Störer zu verjagen, dabei kam es auch zu Handgreiflichkeiten", hieß es bei der Polizei. Die Anwohner löschten auch kleinere Feuer.

Vor der Sparkassen-Filiale, die auch in den vergangenen Jahren regelmäßig Ziel von Randalierern wurde, war zeitweilig ein Transparent mit der Aufschrift "Wir brauchen keine Polizei-Provokateure" zu sehen. Damit sollte nach Streibers Ansicht verhindert werden, dass Steine und Flaschen auf das Gebäude fliegen.

1566 Beamte im Einsatz

Die Beamten hielten sich zunächst im Hintergrund. Nach den Erfahrungen der Vorjahre stand jedoch ein Großaufgebot bereit, um für mögliche Randale im Laufe der Nacht gewappnet zu sein. "Wir haben ", sagte Streiber. Außerdem hatte die Polizei das Quartier großräumig zum "Gefahrengebiet" erklärt. Darin konnten Polizisten von 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr am Sonntagmorgen ohne konkreten Verdacht Menschen durchsuchen oder in Gewahrsam nehmen sowie Platzverweise erteilen. Bis zum frühen Sonntagmorgen wurden sechs Menschen vorläufig festgenommen.

Kapitalismus, Krise, Widerstand

Zwei Männer wurden bei Messerstechereien im Anschluss an das Schanzenfest verletzt, einer davon schwer. Ein 29-Jähriger erlitt nach Polizeiangaben vor der "Roten Flora" vier Stiche in den Oberkörper: "Er ist zur Zeit nicht vernehmungsfähig und wird notoperiert." Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Kurz zuvor war ein 27-Jähriger an gleicher Stelle vermutlich durch einen Messerstich oberflächlich verletzt worden. Er hatte nach eigenen Angaben einen Streit schlichten wollen.

Mit dem Schanzenfest wollten die Organisatoren in diesem Jahr Solidarität für die sozialen Proteste in Griechenland ausdrücken. Das Straßenfest stand unter dem Motto: "Kapitalismus, Krise, Widerstand: Schanzenfest auf Griechisch".

(APA/dpa)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

38 Kommentare
 
12

Sakrosankt?

Scheinbar ist die inhärente Güte und moralische Überlegenheit der "Linksalternativen" derart sakrosankt, dass eine Aufzählung der von ihnen gebrochenen Gesetze hier nicht erwünscht ist.

Moralischer Relativismus ist schon was Feines, gell?

Diesen linken Terror !

Erlebt die Türkei dank PKK täglich.

Antworten Gast: asdfksdjfk
27.08.2012 11:22
7 0

Re: Diesen linken Terror !

Verschone uns mit der Propaganda der grauen Wölfe.

Linkes Brauchtum - ortsüblich


Gast: Sekundant
27.08.2012 09:11
16 0

gestern Kampf gegen den Staat...

und heute stehen sie alle wieder beim Sozialamt.

Antworten Gast: austria wien
27.08.2012 09:50
2 4

Re: gestern Kampf gegen den Staat...

reden sie von rapid anhängern ?

Gast: tc_t
27.08.2012 08:18
11 0

linksradikal? das kann es nicht geben...

sind sicher nur verkleidetet rechte...

17 0

Der Jahrhundertwitz

Die linke Hausbesetzer.- und Schnorrerpartie macht sich Sorgen um die Wirtschaftskrise.

"Hast mal ´nen Euro"-wird jetzt natürlich schwieriger.

Gast: mir reichts
27.08.2012 07:46
17 0

ach

die lieben linken, sie wollten doch nur spielen und die pöse polizei hat das wieder einmal falsch verstanden.

Gast: sdfsdfsdf
27.08.2012 01:07
17 0

und wieder mal die linken krawallmacher ..

100 kellernazis sind bei weitem nicht so schlimm, als 1 linker gutmensch, die nur alles zerstören und krawallmachen ....

mittlerweile muss man sich von den linken schein-weltverbesserern mehr fürchten als vor einigen übrig gebliebenen rechten.

aber sowas wollen die linken natürlich nicht hören ....

schade, wenn berechtigter protest durch dämliche gewaltausbrüche zunichte gemacht werden.


21 0

Re: schade, wenn berechtigter protest durch dämliche gewaltausbrüche zunichte gemacht werden.

Das Mittel der Gewalt ist bei den Linksextremisten (Antifa und Konsorten), die sich selbst als die "Guten" sehen, vielmehr die Regel als die Ausnahme.

links-alternativen Kulturzentrums "Rote Flora"....


.....ist hier irgendwelche Verbindung zu der "roten Laura" herauszulesen?

links-alternatives Kulturzentrum "Rote Flora"

Dabei liest man nie etwas von "LINKSEXTREMISTEN"

Gast: Friedliche Demonstation
26.08.2012 18:04
31 0

Jadas ist die interlektuelle Linke (was auch nur sie selbst glauben): Randale, Bier, Sozialhilfe und Drogen


Gast: Gebt den Linken ein Taschentuch zum heulen.
26.08.2012 18:02
31 1

Jetzt müssen Anwohner von linken Randaliererclubs schon selbst ihr Heim vor diesen verteidigen, kein Wunder dass die Linke s vehement für ein Waffenverbot sind


Gast: Till aus dem Haus der Freude
26.08.2012 17:05
30 1

Ein friedliches Sommerfest...

...anti-fa.s.c.h.i.s.t.is.c.h.e.r, anti-diskriminierender, anti-heteronormativer und anti-kapitalistischer Jugendlicher hätte einen besinnlichen Ausklang gefunden, wenn dieses pastorale Bild des multi-kulturellen Zusammenlebens und miteinander-Feierns nicht durch gezielte Provokation und robusten Einsatz von Schlagstöcken, Kampfhunden, Wasserwerfern und Tränengas seitens der Junta-Schergen in ein jähes und blutiges Ende geführt hätte!

Ein Sommernachtstraum zerbarst!

...irgendwie muss man ja den wenig eloquenten ORF-Journalisten das Terrain sprachlich aufbereiten ;-)

Gast: Wahrheit123
26.08.2012 16:14
47 1

Unser tägliches APA-Journalismus-Zuckerl gib uns heute ...

Köstlich ist die ewige Standard-Phrase bei linker Gewalt dass es bis zum Ausbruch der Gewalt friedlich war.
Das ist ungefähr so absurd wie die Erwähnung dass vor Beginn einer Kriegsschlacht nicht geschossen wurde und alles sehr friedlich war!

36 0

Kleinere Gruppen Vermummter riefen zudem Parolen wie "Ganz Hamburg hasst die Polizei"

kennt man solche Szenarienn nicht auch hier, werden aber leider wie längst bekannt niemals wirklich gerichtlich verfolgt, weil link sein etwas anderes sein darf als ruhig rechts der Mitte zu sein !?

Gast: Hcvibuvucfvu
26.08.2012 15:56
47 1

Mordversuche, Brandstiftungen, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Landzwang.

Ein zünftiges linkes Fest halt.

36 2

Re: Mordversuche, Brandstiftungen, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Landzwang.

Lustige Lauser, diese Linken.
Und bis zum Gewaltausbruch "ach sooo friedlich". ;)

Das ist offensichtlich die unveränderte APA-Version !

Sie verbirgt nur notdürftig ihre Sympathie für die linksradikalen Anarchisten! Die Bezeichnung Linksautonome ist ja per se schon eine unglaubliche Verharmlosung!!!

Her mit dem "Kärcher"

Sarkoszi hatte 100 % recht mit seiner Aussage ....
Die linken Mindestsicherungsempfänger lieben Randale,aber keine geregelte Arbeit!

49 0

Bald kommen die Beschwichtigungsversuche.

Wartet mal ab.
"Autonome" (Gewaltbereite Linksextremisten werden gerne so bezeichnet) feierten ein friedliches Straßenfest in einer lauen Sommernacht.

Einige "Wenige" agierten verhaltensoriginell und begehrten gegen die nicht zimperliche Polizei auf, die das bunte (und friedliche!) Treiben einschränken wollte.
Die Hamburger sind entsetzt über das feige Vorgehen der Polizei.

So ähnlich könnt's beim ORF berichtet werden...

Unanständigkeit und Gewalt ist die Sache der Linken

Es gibt Anständige und Unanständige Personen. Anständige Personen wählen anständige Parteien. Und unanständige Leute verüben Gewalt und wählen Linke Parteien.

Antworten Gast: Wir Anständigen Leute
26.08.2012 15:27
4 41

Re: Unanständigkeit und Gewalt ist die Sache der Linken

grasser, scheuch, scheuch, dörfler, berlin, jörg, petzner, hocak, winter, stadler, küssel, martinz... einfach anständig!!!!

 
12