Schwere Unwetter haben in Norditalien Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst und den Tod eines Autofahrers bewirkt. Der Mann starb am Sonntag in Padua, als nach starken Regenfällen ein entwurzelter Baum auf sein Auto krachte.
Umstürzende Bäume verletzten in Verbania am Lago Maggiore auch zwei Camper. Ein Tornado verwüstete in dem Ort den bekannten botanischen Garten Villa Taranto mit seinen seltenen Pflanzen und Jahrhunderte alten Bäumen.
Brände im Süden
Während Norditalien von schweren Unwettern heimgesucht wird, toben in Süditalien weiter heftige Brände. 76 Feuer brachen am Sonntag allein in der süditalienischen Region Kalabrien aus. Besonders betroffen war die Provinz Catanzaro. Mehrere Hubschrauber und Flugzeuge, sowie Dutzende von Feuerwehrmannschaften waren im Einsatz, um die Flammen zu löschen, die in einigen Fällen auch bewohnte Gebiete bedrohten. Ein Brandstifter wurde in Kalabrien in flagranti festgenommen, berichteten italienische Medien.
Ein großer Brand wütete in der sizilianischen Provinz Emma. Die Flammen brachen im Naturschutzgebiet um den Berg Altesina aus, das wegen seiner geschützten Tierarten und seiner Vegetation bekannt ist. Die Feuerwehrmannschaften kämpften gegen zehn Meter hohe Flammen, die in den Wäldern des Naturschutzgebiets ausbrachen. Die Behörden vermuten, dass Brandstifter am Werk gewesen waren.
Ein Campingplatz unweit der Hafenstadt Taranto in Apulien musste am Sonntag geräumt werden, nachdem sich ein Brand in einem nahe gelegenen Wald verbreitet hatte. Feuerwehrmannschaften waren stundenlang im Einsatz, um die Flammen zu löschen.
(APA/dpa)
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