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Argentien will zum Schutz von Walen Möwen erschießen

28.08.2012 | 08:27 |   (DiePresse.com)

Dominikanermöwen verletzen die Meeressäuger und behindern ihre Atmung. Nun sollen Polizisten die Vögel erschießen. Kritiker sehen touristische Gründe.

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Auf der patagonischen Halbinsel Península Valdes sollen Dominikanermöwen gezielt erschossen werden, um Wale zu schützen. Dies hat die Regierung der argentinischen Provinz Chubut einem Bericht der Zeitung "Clarín" zufolge am Montag entschieden. Obwohl das Vorhaben strittig sei, seien bereits erste Schießübungen gemacht worden.

Die Möwen sollen demnach von Polizeischützen abgeschossen werden, weil sie den im südlichen Atlantik lebenden Südkapern, einer  Walart, ernsthafte Verletzungen zufügen. Mit ihren spitzen Krallen und ihrem kräftigen Schnabel verletzten sie die Wale in der Lendenregion teilweise so stark, dass die Wunden bluteten und zu Infektionen führten.

Maßnahme aus ökonomischen Gründen?

Die Attacken sollen bereits zur Veränderung der Atmung der Wale geführt haben. Bis vor einigen Jahren haben die Wale dafür noch Kopf, Lendenregion und Schwanzflosse aus dem Wasser bewegt, sagte der Biologe Marcelo Bertolotti der Zeitung. Jetzt strecken sie nur noch den Kopf heraus. Deshalb bekommen offenbar auch Touristen die Wale seltener zu sehen

Die Halbinsel ist ein beliebtes Urlaubsgebiet, das Whale-Watching zieht viele Touristen an. Kritiker werfen der Provinzregierung vor, die Wale als ökonomische Ressource und nicht als Teil des Ökosystems zu sehen. Statt die Möwen zu erschießen, müsse vielmehr etwas gegen die offenen Mülldeponien sowie die Abfälle und Fischreste im Wasser getan werden, die die aasfressende Möwen-Art anlockten, sagte ein Greenpeace-Aktivist.

(APA/dpa)

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6 Kommentare
Gast: Kibietz
28.08.2012 15:56
0 0

Schön blöd, diese Fischköpf!

Warum tauchens auch auf?
Werden doch nicht wie die lustige Forelle Fliegen schnappen, oder?

Und was wäre

mit der Bejagung von Walen?

Das Fleisch soll ja gut schmecken und ist absolut bio-öko.

Re: Und was wäre

bioöko? bei dem plasik im meer,
dazu schwabbern die wale tausende liter wasser pro mahlzeit.

angeblich pinkeln sie (also sie sind doe wale, nicht sie- hoffentlich) und ander fische ungeniert ins meer.

das koennen sie selba essen.

Symptombekaempfung

Ich bin ja nicht oft mit Greenpeace einer Meinung, aber dies (letzter Absatz) klingt mir doch schluessig. Wenn sich diese Moeven stark vermehrt haben, dann wohl nicht wegen einem Mangel an Jaegern, sondern wegen einem Ueberangebot an Nahrung.

Gast: der_mann
28.08.2012 10:09
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wow! ein neues land!

Argentien... nie gehört!

Gast: ROTFRONT
28.08.2012 09:38
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"Dominikanermöven" - jetzt wissen alle, warum die so heißen! Echte RKKler!