20.05.2013 18:14 Merkliste 0

In Deutschland nimmt Gewalt gegen Juden zu

31.08.2012 | 18:32 |   (Die Presse)

Die Attacke gegen einen Rabbiner in Berlin war kein Einzelfall. Die Täter sind meist Migranten. Allein im zweiten Quartal wurden 197 Straftaten mit antisemitischem Hintergrund verübt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Berlin/Gau. Ein Berliner Rabbiner wird von vier Jugendlichen auf der Straße krankenhausreif geschlagen, seine Tochter mit dem Tod bedroht – es hat einer besonders spektakulären Straftat bedurft, um das Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit auf ein schlimmes Faktum zu richten: Die Gewalt gegen jüdische Mitbürger nimmt zu.

Allein im zweiten Quartal wurden 197 Straftaten mit antisemitischem Hintergrund verübt. Traditionell werden solche Verbrechen im rechtsextremen Milieu verortet. Meistens geht es um Schmierereien, Beschimpfungen oder Sachbeschädigungen. In letzter Zeit aber kommt es immer häufiger zu körperlichen Attacken. Hier sind die Täter meist junge Migranten arabischer Herkunft – so wie sehr wahrscheinlich auch im Fall des Rabbiners in Berlin. Ein bitteres Detail: Gerade er hat sich seit Jahren für den interreligiösen Dialog auch mit Muslimen engagiert.

Die zunehmende Aggression schafft ein Klima der Angst in der jüdischen Gemeinde. Ein anderer Berliner Rabbiner erzählte im Radio, auch er sei schon angriffen worden und erhalte beleidigende E-Mails. Deshalb trage er in der Öffentlichkeit die Kippa nicht mehr. Auch ein Kolleg in Potsdam, das 28 Rabbiner ausbildet, rät seinen Studenten, draußen auf die traditionelle jüdische Kopfbedeckung zu verzichten.

Ein Sprecher der Berliner FDP mahnte, man dürfe den unter „muslimischen Migranten offen vorgetragenen Antisemitismus nicht weiter ignorieren“. Der Zentralrat der Juden forderte von muslimischen Verbänden mehr Engagement „gegen den Antisemitismus in den eigenen Reihen“. Worte des Mitgefühls seien zwar schön, „aber Taten wären auch wichtig“. Maria Böhmer (CDU), die Integrationsbeauftragte der Regierung, rief die Bevölkerung zu mehr Zivilcourage auf.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.09.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

89 Kommentare
 
12 3
Gast: Goiserer H
17.09.2012 22:03
1 0

Das ist erst der Anfang

wir haben uns die Konflikte des Orients importiert

Gast: Dr.Otto Ludwıg Ortner
09.09.2012 16:08
0 1

Ultramontanısmus

Zu Anatol 1900:
Meıne Denuntıatıon als Ultramontanıst wıderlegt dıe Lektüre meınes Werks. Jedenfall brachte mıch der Nuntıaturrat der Apostolıschen Nuntıatur ın Wıen, Dr. Chrıstoph Kühn, gewıss ın paepstlıchem Auftrag, an den Rand des Grabes, ındem er mıch beı eınem überraschenden Telefonanruf ım Krankenstand mıt wüsten Schmaehungen überhaufte. Meın Beıchtvater nannte sıe grundlos und verlogen: Du hast dır nıchts zu schulden kommen lassen. Den Vorfall brachte ıch , nachdem alle Versöhnungsbıtten unbeantwortet blıeben, am 2.7.2010 beım Aussenmınısterıum zur Anzeıge. Meıne polıtısche Bıldung stammt vornehmlıch von der Woodrow Wılson School ın Prınceton, U.S.A., beı der Totenfeıer vom 20. 9. 1992 am Feld der Ehre ın Stalıngrad, rıef ıch dıe Vereınıgten Staaten Jesu aus, mıt mehrheıtsfesten, weıl ım Glauben gegründeten Menschenrechten, Gewaltentrennung und repraesentatıver Demokratıe. Aus Prınceton fuhr ıch heım, um Woodrow Wılsons' Weltrepublık am 2. Wıener Kongress zu vollenden! Meıne Verleumdung als Ultramontanıst fındetın meınem Leben und meınem Werk keınerleı Anhaltspunkt!

Antworten Gast: Grummelbart2
10.09.2012 11:55
2 0

Re: Ultramontanısmus

Dafuq did I just read...?

Gast: xxxx
08.09.2012 14:32
6 0

Zum Glück redet in Israel keiner schlecht über Iraner!

Weil die machen sowas nicht!

0 13

SO

schade, dass man nicht sieht wie die islamischen leute bis aufs blut gemobbt werden, ich sehe beide seiten und dokumentiere dies.

1 0

Re: SO

Was meinen Sie damit konkret? Können Sie einige Beispiele geben?


Gast: Oink!
07.09.2012 19:25
4 13

Hauptsache in Jerusalem lieben alle die Palästinenser!

Denen werden keine Vorurteile entgegengebracht!
Gell?!

Re: Hauptsache in Jerusalem lieben alle die Palästinenser!

Themenverfehlung.

Gast: Opa100
07.09.2012 15:07
4 0

Fanatiker sind ehrlich überzeugte Menschen,

aber gleich anderen Geisteskranken in dieser Welt nicht zurechnungsfähig. Fanatismus ist eine der gefährlichsten Krankheiten. Er weckt alles Böse in der menschlichen Natur. Er reizt den Menschen auf zu Zorn und Hass und verwandelt ihn in einen Tiger.

Swami Vivekananda

Gast: Opa100
07.09.2012 14:52
5 0

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang.

Mahatma Gandhi


Antworten Gast: Callisto
07.09.2012 16:41
11 1

Re: Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang.

Unser Land unsere Regeln
Toleranz und Mulrikulti umgehend beenden bevor es von selbst endet - aber anders

Aber geh.

Als ob Monokulti irgendwann funktioniert hätte...

Antworten Gast: uburoi
07.09.2012 15:08
0 1

Re: Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang.

wirksamer als hass oder liebe, ist die gleichgültigkeit.

strapazieren kann man ohne konstruktion.

Ob die Presse auch einen Artikel drüber schreiben würde,

wenn es sich um einen Katholiken gehandelt hätte?

"gegen rechte Gewalt"

Dieser Slogan wird im lachsroten Blatt in diversen Blogs und sogar Kommentaren leitender Redakteure bis zum Erbrechen gepflegt und gehegt.
Wo aber ist die rechte Gewalt? Bitte Hinweise!
Über den WKR-Ball und Mauthausen-Schmierereien hinaus wurde sie allerdings nicht dingfest gemacht.

Im Prinzip ist die Migrantengewalt "rechte Gewalt". Nur man darf das keinesfalls so nennen. Das wäre politisch unkorrekt (und fällt mit hoher Wahrscheinlichkeit der Zensur von Leuten ohne Zivilcourage zum Opfer).


0 0

Re: "gegen rechte Gewalt"

ein freund wohnt im 15. er hat gemeint, mit türken gäbs keine probleme. probleme gibts immer wieder mit personen aus dem ehemaligen jugoslawien

Gast: Dr. Otto Ludwig Ortner
07.09.2012 14:18
1 5

Antisemitismus inDeutschland

Die Bundesrepublik Deutschland versteht sich - in diametralem Gegensatz zur Republik Österreich- als die "demokratische Republik aller Deutschen". Sie versteht sich weiterhin als auf dem Boden der "Deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche" in Frankfurt a.M. von 1848 stehend. Sie lebt immer noch nach der verbrecherischen Ideologie der französischen Revolution und grenzt daher prinzipiell Angehörige anderer Ethnien ideell vom Bürgerrecht aus, wenn sie auch nach dem Holokaust viel Kreide gefressen hat. Dennoch war die jüdische Volksgruppe das Hauptopfer des Staates unter der Souveränität der Ethnie der Deutschen und die Kreide ist halt nicht ganz verläßlich. Das gestörte Verhältnis der Bundesrepublik Deutschland zum Rechtsstaat zeigte die Regierung Kohl auch in der entschädigungslosen Enteignung des ostelbischen Adels. Dadurch verhinderte sie einen Wiederaufbau der "Neuen Bundesländer", die durch dieses VErbrechen verelendeten. Auch werben Behörden der genannten Bundesrepublik Einbrecher an, die im benachbarten Ausland auf Diebstouren gehen sollen. Man mag in der Bundesrepublik über Österreich spotten - Dummheit und Stolz wachsen am selben Holz - , aber die REpublik Österreich restituierte - und in diesem Fall gegen den Staatsvertrag 1955- lückenlos das "Deutsche Eigentum" . Und bislang schickten die österreichsichen Behörden keine Kriminellen zu Diebstouren zu den Nachbarstaaten. Die Ideen der Pauslkirche sind für Österreich Hochverrat!

Antworten Gast: DER ADVOKAT
07.09.2012 14:53
4 3

Re: Antisemitismus inDeutschland

Eine offene Frage, und ohne UMSCHWEIFE:
Unter welchem Stein,-ID-Dr. Otto Ludwig ORTNER-sind Sie dem hervorgekrochen, und in welchem Jahrhundert!
Unter Einsatz der Zeitmaschine:
IM 18.JAHRHUNDERT, kann das sein?!

historisches Grundwissen Teil 2

Mit einer gewissen Allgemeinbildung, die man als "Advokat", meiner Meinung nach, doch haben sollte, kann man auch leicht erkennen, dass "Dr. Ortner" klassische Positionen des sogenannten "Ultramontanismus" vertritt. Dieser hatte seine Blütezeit im letzten Drittel des 19. Jhdts, wirkt aber, wie man mit Interesse feststellen kann, offensichtlich ideengeschichtlich weiter nach, oder es handelt sich bei "Dr. Ortner" tatsächlich um einen Zeitreisenden. Dann aber aus dem dem letzten Drittel des 19. oder ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, nicht aus dem 18. Jahrhundert. So viel zu geschichtlicher Allgemeinbildung.

Mehr dazu bereits in der Wikipedia, beginnend mit dem Stichwort "Ultramontanismus"

historisches Grundwissen Teil 1

Ohne hier auf die Ansichten des Herrn "Dr. Ortner" in irgendeiner Form wertend einzugehen: Dr. Ortner zitiert 1848 und die Frankfurter Paulskirche. Dr. Otner kann daher nicht aus dem 18., sondern frühestens aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zu uns gereist sein. So viel wäre bereits aus dem sinnerfassenden Lesen des Beitrags ableitbar, zumindest wenn man weiß, dass das 18, Jahrhundert zwischen 1701 und 1800, das 19. Jahrhundert zwischen 1801 und 1900 anzusetzen ist.

Antworten Antworten Gast: Dr. Otto Ludwig Ortner
07.09.2012 15:08
1 3

Re: Re: Antisemitismus inDeutschland

Zu "der Advocat":
Den Boden, auf dem ich stehe, beschrieb ich mit meinem welthistorisch erfolgreichen Werk: "Sonnenaufgang über Österreich". Es ist der Boden, auf dem mit einem Ozean von Blut Österreich neu errichtet wurde. "Heißumfehdet, wildumstritten, liegst Du in des Erdteils Mitten: Vielgeliebtes Österreich (Paula von Preradovic - ohne Emanzen). Siehe Homepage "www.ortnerprinceton58.at", Werkliste "www.amazon.de".

Antworten Antworten Antworten Gast: Dr. Otto Ludwig Ortner
07.09.2012 17:21
4 2

Re: Re: Re: Antisemitismus inDeutschland

Preradovic-Zitat endet"Einem starken Herzen gleich" - mein Bekenntnis. Und diese große Dichterin wird von geltunssüchtigen Schnattergänsen verstümmelt!

Gast: Medienbeobachter
07.09.2012 14:00
17 1

Da könnte man so schön zum "Kampf gegen Rechts" aufrufen...

...und dann kommt die Gewalt aus dem falschen Eck! Den armen Jüngern der political correctness bleibt aber auch wirklich nichts erspart!

Gast: Vomm R
07.09.2012 13:57
9 1

Migrantengewalt

Nicht Rechtsextreme!

Gast: Austrianer
07.09.2012 13:56
6 0

Die Zensur ist wieder einmal gewaltig am Werken

Nur weil ich gefragt habe ober er so was úberhaupt sagen darf?

Schliesslich wurden bisherige Mahner immer als Nazis und Auslaenderfeinde abqualifiziert. Und ich somit nur zwei Erklaerungen habe:

1. Die Mahner hatten Recht, oder
2. ?????? Darf man bei einem Rabbiner nicht schreiben

15 1

Der religiös begründete Antisemitismus ist massivst

vorhanden. Linksgrün grinst blöd dazu.

 
12 3