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Dänisches Gericht berät über "Fall Oliver"

04.09.2012 | 10:07 |   (DiePresse.com)

Der dänische Vater hat den Fünfjährigen Anfang April in Graz der österreichischen Mutter entrissen und nach Dänemark gebracht.

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Im "Fall Oliver" sind heute Dienstag und übermorgen Donnerstag am Bezirksgericht im dänischen Helsingor zwei Termine angesetzt. Es wird über eine mögliche Rückführung des fünf Jahre alten Buben zu seiner Mutter nach Österreich verhandelt. Der dänische Vater hatte seinen Sohn Anfang April mit Unterstützung eines Komplizen vor einem Grazer Kindergarten der österreichischen Mutter entrissen und nach Dänemark gebracht.

Juristisch vertreten wird die Grazer Mutter bei der Verhandlung von einer dänischen Wahlverteidigerin und ihrer österreichischen Anwältin sowie einem Dolmetscher und zwei Vertretern der österreichischen Botschaft. Die Mutter hatte gleich nach der Tat des Kindesvaters über das Justizministerium einen Antrag zur Rückführung des fünfjährigen Buben - basierend auf dem Haager Kindesentführungsübereinkommen - gestellt.

Bei den beiden Terminen in Dänemark könnte über den jahrelangen Obsorgestreit entschieden werden. Am 25. September muss sich der Vater dann im Grazer Straflandesgericht wegen schwerer Nötigung und Freiheitsentziehung verantworten. Unklar ist aber, ob er zur Verhandlung erscheinen wird, sagt die Staatsanwaltschaft Graz.

(APA)

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9 Kommentare

Jahrelanger Obsorgestreit

"Bei den beiden Terminen in Dänemark könnte über den jahrelangen Obsorgestreit entschieden werden."

Ich frage mich, wieso in der Berichterstattung völlig unter den Tisch gekehrt wird, dass die Mutter mit dem Kind während des Obsorgestreits einfach nach Österreich abgerauscht ist.

Wäre die österreichische Justiz auch so tolerant, wenn ein dänischer Vater von hier sein Kind einfach nach Dänemark genommen hätte?

Re: Jahrelanger Obsorgestreit

wenn ich mich recht erinnere verschwand die mutter nach österreich nachdem der vater das sorgerecht zugesprochen wurde!

Gast: fragwürdig
04.09.2012 12:50
2 1

angefangen hat es mit dem Kindesraub der Mutter

Was ist denn das für eine tendenziöse Berichterstattung? Hat den APA-Text eine alleinerziehende Mutti verfaßt und wurde dann von einer ebensolchen Pressemitarbeiterin unkritisch übernommen?

Der Vater ist gut beraten, wenn er in Dänemark bleibt

Die Judikative in Österreich ist in solchen Thematiken gewiss nicht neutral, vielmehr wird versucht werden,
den gewünschten Zustand -Kind bei Mutter- wieder herzustellen.
Der Fakt dass die Mutter das Kind -Entführt hat- wird in Österreich nicht bewertet, da die Tat durch die Mutter ausgeübt wurde. Im Gegenteil die Mutter erfährt meinen Erkenntnisen nach bei ihren Taten durch Legislative, Judikative und die Exekutive größte Unterstützung.

Gast: D.L-S.
04.09.2012 11:47
1 1

Nicht zu empfehlen...

Es ist ihm abzuraten, nach Österreich zu kommen. Hier wird nicht fair verhandelt und entsprechend entschieden.

Gast: Fratza Pa
04.09.2012 11:00
2 1

Ganz schön frech.

Schliesslich hat der Vater in Dänemark das alleinige Sorgerecht und SIE hat das Kind dann entführt ...

Gast: ef55
04.09.2012 10:57
1 1

Warum wird verschwiegen,

dass die Mutter selbst zuvor das Kind in Dänemark entführt und rechtswidrig nach Österreich gebracht hat?

Antworten Gast: Freisinn
04.09.2012 13:12
1 1

Re: Warum wird verschwiegen,

Nicht nur in der Presse wird dies verschwiegen, auch in den ORF-Nachrichten. Echte Qualitätsmedien eben, Gott sei dank gibt es noch Leser"briefe"

Re: Warum wird verschwiegen,

Unwichtiges Detail am Rande:

Wichtig bzw. die Hauptsache ist :
Mann/Vater==Böse und Frau/mutter==gut...