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Berliner Rabbi: In manchen Vierteln regiert der Hass

06.09.2012 | 18:29 |   (Die Presse)

Der Rabbiner Daniel Alter, der von Jugendlichen krankenhausreif geprügelt wurde, sieht die Demokratie in Gefahr. In manchen Stadtvierteln hätten gewaltbereite Migranten das Grundgesetz außer Kraft gesetzt.

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Berlin/Gau. Daniel Alter lässt sich nicht unterkriegen. Erst vor wenigen Tagen haben ihm muslimische Jugendliche das Jochbein zertrümmert und seine siebenjährige Tochter mit sexueller Gewalt bedroht. Doch kaum aus dem Spital entlassen, erhebt der Berliner Rabbiner das Wort. Die Situation sei „hochdramatisch“, erklärte er der Auslandspresse.

Auf dem Spiel stehe die Demokratie in Deutschland: „Es gibt Gegenden und Stadtteile, in denen Cliquen und Subkulturen das Grundgesetz außer Kraft setzen.“ Diese Gruppen „haben dort gewaltbereiten Hass an die Macht gebracht“. Nicht nur Kippa tragenden Juden, auch Schwarzen oder Angehörigen anderer Minderheiten würden „die Grundrechte verweigert“. Das empfindet der 53-Jährige als viel bedrohlicher als den latenten Antisemitismus, den laut soziologischem Befund ein Viertel aller Deutschen hegen und pflegen. Einen bösen Blick einfangen, ein dummes Wort aufschnappen, geschnitten werden: Solche Animositäten müssen Juden seit jeher erdulden. Das sei „nervtötend, aber nicht bedrohlich“. Bildung und Aufklärung könnten helfen, die Vorurteile abzubauen.

 

Jüdische Gemeinde wächst

Ganz anders bei muslimischen Jugendlichen aus Neukölln oder Moabit, die verbal und jetzt auch physisch attackieren. Bei ihnen „bleiben Aufklärungskampagnen völlig wirkungslos“, weil sie „von salafistischen Hasspredigern oder Hisbollah-Sendern manipuliert und aufgehetzt werden“.

Alter kann sich an keinen einzigen antisemitischen Konflikt in Kindheit oder Schule erinnern. Doch die Zeiten hätten sich geändert: „Verbale Attacken gehören heute zum Alltag aller Juden in Berlin.“ Gegen die „rohen und primitiven“ Beschimpfungen stumpfe er ab, „sonst wird du meschugge“.

Die jüdische Gemeinde in Deutschland ist in den letzten 20 Jahren stark gewachsen, von 27.000 auf über 100.000 Mitglieder. Es gibt wieder zwei Rabbinerseminare. „Wir sind wieder präsenter“, sagt Alter, „und das ist auch gut so.“ Aber sollte die Gewalt weiter zunehmen, wäre es wohl für viele Juden „richtig zu fragen: Ist das noch mein Platz?“ Der Rabbiner selbst beteuert stolz: „Ich habe keine Angst.“ Die „stumpfsinnigen Schläger“ würden ihr Ziel nicht erreichen. Was ihm extrem helfe, sei „die wundervolle Welle an Solidarität aus der Mitte der Gesellschaft“.

Am Wochenende fand ein „Kippa-Flashmob“ mit über 1000 Teilnehmern statt. Auch Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit trug demonstrativ die traditionelle jüdische Kopfbedeckung. Besonders gefreut hat sich Alter über den starken Rückhalt in seiner Nachbarschaft. Vor Kurzem besorgte sich ein Mann seine Telefonnummer, um ihm mit warmherzigen Worten sein Bedauern auszudrücken. Der Rabbi kennt den Mann, er betreibt in der Nähe einen Sushi-Laden. Und er ist Türke.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.09.2012)

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89 Kommentare
 
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Gast: Goiserer H
17.09.2012 22:03
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Das ist erst der Anfang

wir haben uns die Konflikte des Orients importiert

Gast: Dr.Otto Ludwıg Ortner
09.09.2012 16:08
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Ultramontanısmus

Zu Anatol 1900:
Meıne Denuntıatıon als Ultramontanıst wıderlegt dıe Lektüre meınes Werks. Jedenfall brachte mıch der Nuntıaturrat der Apostolıschen Nuntıatur ın Wıen, Dr. Chrıstoph Kühn, gewıss ın paepstlıchem Auftrag, an den Rand des Grabes, ındem er mıch beı eınem überraschenden Telefonanruf ım Krankenstand mıt wüsten Schmaehungen überhaufte. Meın Beıchtvater nannte sıe grundlos und verlogen: Du hast dır nıchts zu schulden kommen lassen. Den Vorfall brachte ıch , nachdem alle Versöhnungsbıtten unbeantwortet blıeben, am 2.7.2010 beım Aussenmınısterıum zur Anzeıge. Meıne polıtısche Bıldung stammt vornehmlıch von der Woodrow Wılson School ın Prınceton, U.S.A., beı der Totenfeıer vom 20. 9. 1992 am Feld der Ehre ın Stalıngrad, rıef ıch dıe Vereınıgten Staaten Jesu aus, mıt mehrheıtsfesten, weıl ım Glauben gegründeten Menschenrechten, Gewaltentrennung und repraesentatıver Demokratıe. Aus Prınceton fuhr ıch heım, um Woodrow Wılsons' Weltrepublık am 2. Wıener Kongress zu vollenden! Meıne Verleumdung als Ultramontanıst fındetın meınem Leben und meınem Werk keınerleı Anhaltspunkt!

Antworten Gast: Grummelbart2
10.09.2012 11:55
2 0

Re: Ultramontanısmus

Dafuq did I just read...?

Gast: xxxx
08.09.2012 14:32
6 0

Zum Glück redet in Israel keiner schlecht über Iraner!

Weil die machen sowas nicht!

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SO

schade, dass man nicht sieht wie die islamischen leute bis aufs blut gemobbt werden, ich sehe beide seiten und dokumentiere dies.

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Re: SO

Was meinen Sie damit konkret? Können Sie einige Beispiele geben?


Gast: Oink!
07.09.2012 19:25
4 13

Hauptsache in Jerusalem lieben alle die Palästinenser!

Denen werden keine Vorurteile entgegengebracht!
Gell?!

Re: Hauptsache in Jerusalem lieben alle die Palästinenser!

Themenverfehlung.

Gast: Opa100
07.09.2012 15:07
4 0

Fanatiker sind ehrlich überzeugte Menschen,

aber gleich anderen Geisteskranken in dieser Welt nicht zurechnungsfähig. Fanatismus ist eine der gefährlichsten Krankheiten. Er weckt alles Böse in der menschlichen Natur. Er reizt den Menschen auf zu Zorn und Hass und verwandelt ihn in einen Tiger.

Swami Vivekananda

Gast: Opa100
07.09.2012 14:52
5 0

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang.

Mahatma Gandhi


Antworten Gast: Callisto
07.09.2012 16:41
11 1

Re: Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang.

Unser Land unsere Regeln
Toleranz und Mulrikulti umgehend beenden bevor es von selbst endet - aber anders

Aber geh.

Als ob Monokulti irgendwann funktioniert hätte...

Antworten Gast: uburoi
07.09.2012 15:08
0 1

Re: Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang.

wirksamer als hass oder liebe, ist die gleichgültigkeit.

strapazieren kann man ohne konstruktion.

Ob die Presse auch einen Artikel drüber schreiben würde,

wenn es sich um einen Katholiken gehandelt hätte?

"gegen rechte Gewalt"

Dieser Slogan wird im lachsroten Blatt in diversen Blogs und sogar Kommentaren leitender Redakteure bis zum Erbrechen gepflegt und gehegt.
Wo aber ist die rechte Gewalt? Bitte Hinweise!
Über den WKR-Ball und Mauthausen-Schmierereien hinaus wurde sie allerdings nicht dingfest gemacht.

Im Prinzip ist die Migrantengewalt "rechte Gewalt". Nur man darf das keinesfalls so nennen. Das wäre politisch unkorrekt (und fällt mit hoher Wahrscheinlichkeit der Zensur von Leuten ohne Zivilcourage zum Opfer).


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Re: "gegen rechte Gewalt"

ein freund wohnt im 15. er hat gemeint, mit türken gäbs keine probleme. probleme gibts immer wieder mit personen aus dem ehemaligen jugoslawien

Gast: Dr. Otto Ludwig Ortner
07.09.2012 14:18
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Antisemitismus inDeutschland

Die Bundesrepublik Deutschland versteht sich - in diametralem Gegensatz zur Republik Österreich- als die "demokratische Republik aller Deutschen". Sie versteht sich weiterhin als auf dem Boden der "Deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche" in Frankfurt a.M. von 1848 stehend. Sie lebt immer noch nach der verbrecherischen Ideologie der französischen Revolution und grenzt daher prinzipiell Angehörige anderer Ethnien ideell vom Bürgerrecht aus, wenn sie auch nach dem Holokaust viel Kreide gefressen hat. Dennoch war die jüdische Volksgruppe das Hauptopfer des Staates unter der Souveränität der Ethnie der Deutschen und die Kreide ist halt nicht ganz verläßlich. Das gestörte Verhältnis der Bundesrepublik Deutschland zum Rechtsstaat zeigte die Regierung Kohl auch in der entschädigungslosen Enteignung des ostelbischen Adels. Dadurch verhinderte sie einen Wiederaufbau der "Neuen Bundesländer", die durch dieses VErbrechen verelendeten. Auch werben Behörden der genannten Bundesrepublik Einbrecher an, die im benachbarten Ausland auf Diebstouren gehen sollen. Man mag in der Bundesrepublik über Österreich spotten - Dummheit und Stolz wachsen am selben Holz - , aber die REpublik Österreich restituierte - und in diesem Fall gegen den Staatsvertrag 1955- lückenlos das "Deutsche Eigentum" . Und bislang schickten die österreichsichen Behörden keine Kriminellen zu Diebstouren zu den Nachbarstaaten. Die Ideen der Pauslkirche sind für Österreich Hochverrat!

Antworten Gast: DER ADVOKAT
07.09.2012 14:53
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Re: Antisemitismus inDeutschland

Eine offene Frage, und ohne UMSCHWEIFE:
Unter welchem Stein,-ID-Dr. Otto Ludwig ORTNER-sind Sie dem hervorgekrochen, und in welchem Jahrhundert!
Unter Einsatz der Zeitmaschine:
IM 18.JAHRHUNDERT, kann das sein?!

historisches Grundwissen Teil 2

Mit einer gewissen Allgemeinbildung, die man als "Advokat", meiner Meinung nach, doch haben sollte, kann man auch leicht erkennen, dass "Dr. Ortner" klassische Positionen des sogenannten "Ultramontanismus" vertritt. Dieser hatte seine Blütezeit im letzten Drittel des 19. Jhdts, wirkt aber, wie man mit Interesse feststellen kann, offensichtlich ideengeschichtlich weiter nach, oder es handelt sich bei "Dr. Ortner" tatsächlich um einen Zeitreisenden. Dann aber aus dem dem letzten Drittel des 19. oder ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, nicht aus dem 18. Jahrhundert. So viel zu geschichtlicher Allgemeinbildung.

Mehr dazu bereits in der Wikipedia, beginnend mit dem Stichwort "Ultramontanismus"

historisches Grundwissen Teil 1

Ohne hier auf die Ansichten des Herrn "Dr. Ortner" in irgendeiner Form wertend einzugehen: Dr. Ortner zitiert 1848 und die Frankfurter Paulskirche. Dr. Otner kann daher nicht aus dem 18., sondern frühestens aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zu uns gereist sein. So viel wäre bereits aus dem sinnerfassenden Lesen des Beitrags ableitbar, zumindest wenn man weiß, dass das 18, Jahrhundert zwischen 1701 und 1800, das 19. Jahrhundert zwischen 1801 und 1900 anzusetzen ist.

Antworten Antworten Gast: Dr. Otto Ludwig Ortner
07.09.2012 15:08
1 3

Re: Re: Antisemitismus inDeutschland

Zu "der Advocat":
Den Boden, auf dem ich stehe, beschrieb ich mit meinem welthistorisch erfolgreichen Werk: "Sonnenaufgang über Österreich". Es ist der Boden, auf dem mit einem Ozean von Blut Österreich neu errichtet wurde. "Heißumfehdet, wildumstritten, liegst Du in des Erdteils Mitten: Vielgeliebtes Österreich (Paula von Preradovic - ohne Emanzen). Siehe Homepage "www.ortnerprinceton58.at", Werkliste "www.amazon.de".

Antworten Antworten Antworten Gast: Dr. Otto Ludwig Ortner
07.09.2012 17:21
4 2

Re: Re: Re: Antisemitismus inDeutschland

Preradovic-Zitat endet"Einem starken Herzen gleich" - mein Bekenntnis. Und diese große Dichterin wird von geltunssüchtigen Schnattergänsen verstümmelt!

Gast: Medienbeobachter
07.09.2012 14:00
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Da könnte man so schön zum "Kampf gegen Rechts" aufrufen...

...und dann kommt die Gewalt aus dem falschen Eck! Den armen Jüngern der political correctness bleibt aber auch wirklich nichts erspart!

Gast: Vomm R
07.09.2012 13:57
9 1

Migrantengewalt

Nicht Rechtsextreme!

Gast: Austrianer
07.09.2012 13:56
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Die Zensur ist wieder einmal gewaltig am Werken

Nur weil ich gefragt habe ober er so was úberhaupt sagen darf?

Schliesslich wurden bisherige Mahner immer als Nazis und Auslaenderfeinde abqualifiziert. Und ich somit nur zwei Erklaerungen habe:

1. Die Mahner hatten Recht, oder
2. ?????? Darf man bei einem Rabbiner nicht schreiben

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Der religiös begründete Antisemitismus ist massivst

vorhanden. Linksgrün grinst blöd dazu.

 
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