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München: Bürgerbegehren gegen teure "Wiesn"-Maß

07.09.2012 | 17:19 |   (DiePresse.com)

Die Maß Bier kostet auf dem weltgrößten Volksfest heuer zwischen 9,10 und 9,50 Euro. Zu viel, findet der "Verein gegen betrügerisches Einschenken".

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Der "Verein gegen betrügerisches Einschenken" startet ein Bürgerbegehren gegen teures Bier auf dem Münchner Oktoberfest. "Es muss Schluss sein mit der permanenten, willkürlichen Erhöhung der Getränkepreise auf der Wiesn", erklärte der Vereinspräsident Jan-Ulrich Bittlinger am Freitag in München. Er forderte eine Höchstgrenze von 7,10 Euro für die Wiesn-Maß - und auch für alkoholfreie Getränke. Diese Höchstgrenze müsse in der städtischen Betriebsordnung des Oktoberfestes stehen. Pro Jahr soll der Preis nur um jeweils 15 Cent teurer werden.

Dass die Maß jedes Jahr teurer werde, sei ein Zeichen dafür, "dass das Rathaus den Volksfestcharakter der Wiesn schon längst aus den Augen verloren hat", sagte Bittlinger. "Was bitte rechtfertigt es, dass die Maß Bier auf dem Oktoberfest über zwei Euro mehr kostet als im teuersten Biergarten Münchens?"

Der Verein will die notwendigen Unterschriften über seine Mitglieder sammeln und auch Einzelhändler in München ermuntern, entsprechende Listen auszulegen. Eine Unterschriftensammlung auf oder um die Theresienwiese sei nicht geplant.

"O'zapft is" am 22. September

Die Wiesn startet am 22. September mit dem traditionellen "O'zapft is". Die Maß Bier auf dem größten Volksfest der Welt nähert sich in diesem Jahr der magischen 10-Euro-Grenze und kostet zwischen 9,10 und 9,50 Euro. Damit ist das Bier durchschnittlich 3,86 Prozent teurer als im Vorjahr.

Die Stadt prüft als Veranstalterin des Oktoberfestes, ob die von den Wirten genannten Bierpreise angemessen sind, und vergleicht sie mit den Preisen im Stadtgebiet. Dort kostet die Maß nach Stadtangaben zwischen 6,60 und 8,80 Euro.

(APA/dpa)

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7 Kommentare
Gast: Hubert Feichtinger
10.09.2012 12:15
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Empfehlung des Hauses

1. wer ein Geld hat der kann sich alles kaufen,
wer keines hat der muss Wasser saufen
2. weniger trinken(das Mass ist eh schon voll)
3. nicht hingehen
4. Selbstbedienung wäre angebracht(ist ja eine Dienstleistung und anstrengend genug)
5.reine Abzockerei,sowas nennt man dann Unterhaltung?

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"Verein gegen betrügerisches Einschenken"... ROFL


Das Problem ist sehr schnell erledigt!

Einfach nicht hingehen und der Veranstalter bleibt darauf sitzen. Als die Zeltfeste anfingen "one-way" Tickets zu verkaufen bin ich einfach nicht mehr hingegangen. Oder auch in Lokalen wo das Rauchen verboten wurde - einfach nicht hingehen.

Was mich besonders freut, zwei solcher Lokale gibt es heute gar nicht mehr :)

Antworten Gast: Was mich besonders freut, zwei solcher Lokale gibt es heute gar nicht mehr :) Und des is für sie ein Erfolgserlebnis? Pervers!!!
07.09.2012 19:10
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Re: Das Problem ist sehr schnell erledigt!


Re: Re: Das Problem ist sehr schnell erledigt!

Aber natürlich ist es ein Erfolgserlebnis, wenn jene Leute die andere Bevormunden wollen selbst verrecken. Bei einem der Betreiber weiß ich sogar, der lebt heute von der Sozialhilfe! Hauptsache das Lokal ist nun rauchfrei :)

Gast: Gääähn
07.09.2012 18:05
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Alkohol

Wer Alkohol trinkt, soll es sich leisten können!
Siehe unseren Bürgermeister von Wien.
Es sollte aber im Gegenzug die nicht alkoholischen Getränke spürbar billiger werden!
Für die normalen Menschen und jugendlichen.

Antworten Gast: vulpes123
07.09.2012 20:44
1 0

Re: Alkohol

der veltlinermichl säuft eh überall gratis