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Hitzerekord: Death Valley gewinnt am grünen Tisch

14.09.2012 | 13:20 |   (DiePresse.com)

90 Jahre lang hielt ein Ort in Libyen den weltweiten Hitzerekord. Nun hat die Weltwetterorganisation die damaligen Messungen für ungültig erklärt. Damit sind die 56,7 Grad aus dem amerikanischen Death Valley der neue Spitzenwert.

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90 Jahre lang hielt der Wüstenort Al-Asisia in Libyen mit dem Spitzenwert von 58 Grad den weltweiten Hitzerekord. Die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf revidierte dies am Freitag und kürte stattdessen den Death-Valley-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien zum Rekordhalter für die höchste Temperatur. Dort waren am 10. Juli 1913 exakt 56,7 Grad Celsius gemessen worden. Die Spitzentemperatur habe für Meteorologen einen symbolischen Wert, ähnlich wie der Mount Everest für Geografen, teilte die WMO mit.

Ein Team aus internationalen Experten der WMO hatte die Ergebnisse einer Untersuchung präsentiert und verkündet: Der bisherige Rekord aus dem Jahr 1922 in der libyschen Stadt Al-Asisia sei ungültig, da ein unerfahrener Beobachter die Messungen mit veralteten Geräten durchgeführt habe. Die Daten von damals seien nicht in Einklang mit Temperaturmessungen aus der Umgebung, sagte Randall Cerveny von der WMO. "Wir haben herausgefunden, dass sie einfach nicht zusammengepasst haben."

(APA)

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1 Kommentare

Jawoll!

Und ich bin sicher, am Himalaya wurden die Gipfelhöhen auch falsch vermessen!

Probleme gibts...