Wien/Red. Österreich sei von der Vergiftungswelle in Tschechien, Polen und der Slowakei (noch) nicht betroffen: Das Gesundheitsministerium kann nicht bestätigen, dass hier gepanschter Alkohol aus Tschechien erhältlich sei (s. Artikel oben), zudem meldeten Spitäler keine solchen Vergiftungsfälle.
Die Information des Ministeriums basiere auf den Beobachtungen des EU-Schnellwarnsystems für Lebensmittel, wie der Sprecher von Gesundheitsminister Alois Stöger (SP), Fabian Fußeis, sagt. Besondere Vorsicht bei Alkohol, dessen Herkunft unbekannt ist, sei aber geboten – vor allem bei Flaschen, die im Urlaub bzw. in tschechischen Getränkeläden gekauft wurden. Man werde den Markt weiterhin „sorgsam beobachten“ und halte Kontakt mit den Behörden anderer EU-Länder.
Aus dem Verband der Spirituosenindustrie in der Wirtschaftskammer heißt es, dass das Thema „Österreich nicht betrifft“.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.09.2012)
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