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Schweiz: "Problembär" M13 riss trächtige Eselin

21.09.2012 | 12:26 |   (DiePresse.com)

Der Elektrozaun hat die Herde nicht geschützt, da er über ein Bachbett zu hoch gespannt war. Der Bär hat bei seinen Wanderungen auch schon die Grenzen zu Österreich und Italien überquert.

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Der auch in Österreich bekannte Braunbär "M13" hat im Bündner Südtal Puschlav eine trächtige Eselin gerissen. Das Tier war zusammen mit elf Artgenossen auf einer Weide, gesichert durch einen Elektrozaun. Der Vorfall sei nichts Aussergewöhnliches, sagte der kantonale Jagdinspektor Georg Brosi am Freitag zu einem Bericht des "Bündner Tagblatts". Esel gehörten genauso ins Beutespektrum des Bären wie Schafe. Der Elektrozaun habe die Herde nicht geschützt, da er über ein Bachbett zu hoch gespannt gewesen sei.

Der Riss werde laut Brosi keine Auswirkungen auf die Einstufung des Bären haben und auch keine Maßnahmen auslösen. Der Jagdinspektor stellte "M13" generell ein gutes Zeugnis aus. Das Großraubtier verhalte sich seit seiner Rückkehr ins Puschlav Anfang September unauffällig.

"M13" wurde in Graubünden erstmals am Ostersamstag gesichtet, und zwar im Unterengadin. Seither ist der "Problembär" praktisch ununterbrochen unterwegs. Er war im Bergell, im Münstertal, im Oberengadin und im Puschlav. Bei seinen Wanderungen überquerte er auch mehrmals die Grenzen zu Italien und Österreich.

(APA/sda)

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8 Kommentare

Bären sollte man Essensreste und Kosmetika überlassen, dann tun sie nichts ...

... war einer der Kommentare von "Experten" zum Thema Bären.

(vielleicht sollten wir alle im Bündner Tal zelten? Wird schon keiner attackiert werden ...)

Ein Bär ist grundsätzlich ein unerzogener Rüpel, der nicht notwendigerweise auf begütigende Worte hört und einfach stärker ist als ein Mensch.
(und wenn er "erzogen" ist, ist es kein Wildtier sondern eine wildernde Kreatur, die in den Zoo gehört)

Dieser ganze Zugang zum Thema mit "Problem"Bären" und "ungefährlichen Bären" ist einfach lächerlich. Dass er Menschen eher meidet, ist auch nur tagsüber und in der Gruppe halbwegs realistisch.

Wölfe im Rudel und Bären sind im direkten Gegensatz zu angstfreiem Bewegen von Menschen: ein einzelner Wolf lässt sich vermutlich noch abwehren (oder auch nicht) wie ein wildgewordener Schäferhund, aber ein Rudel Wölfe oder ein Bär?

problembaer waere er

wenn er den schmackhaften esel auslassen wuerde

Gast: Kibietz
21.09.2012 13:04
3 0

Und am Gumpendorfergürtel schaut einer den ganzen Tag vom Fenster runter!!!!!

(Kreisch!)

Re: Und am Gumpendorfergürtel schaut einer den ganzen Tag vom Fenster runter!!!!!

ja, er koennte mal das fenster putzen, der problembaer

Gast: jagabluat
21.09.2012 13:03
0 2

Ich kenne auch keinen "Problembären"

Bisher hat noch keiner die .338 Lapua mit der 300 grn RN Hornady davongetragen.

Re: Ich kenne auch keinen "Problembären"

Wer wirklich schiessen kann, schiesst auf Scheiben.

Gast: X15TN
21.09.2012 12:48
0 0

Bärenfans...

und Umweltschutzorganisationen könnten einen Fond einrichten, der für von Bären verursachte Schäden aufkommt.

1 0

Re: Bärenfans...

Gibt es vermutlich eh.
Ist ja nicht so, dass diese Schäden in die Millionen gehen.