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Mount Manaslu: Österreicher steigen aus Basislager ab

25.09.2012 | 13:35 |   (DiePresse.com)

Nach einem Lawinenabgang am Manaslu in Nepal schwanken die Angaben zwischen acht und zwölf Toten. Bis zu fünf Bergsteiger werden noch vermisst.

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Nach dem Lawinenunglück am 8163 Meter hohen Manaslu in Nepal vom Sonntag schwinden die Hoffnungen, weitere Überlebende zu finden. Die Bergsteigervereinigung des Landes geht noch von fünf Vermissten aus, die Tourismuspolizei von drei. "Es ist jetzt ziemlich unwahrscheinlich, dass wir sie noch lebendig finden", meinte Dipendra Paudel von der Bergsteigerabteilung des Tourismusministeriums in Kathmandu.

Unterschiedliche Angaben machten beide Stellen auch zur Zahl der Todesopfer: Laut Bergsteigervereinigung starben zwölf Menschen, nach Angaben der Tourismuspolizei acht: ein Deutscher, vier Franzosen, ein Spanier, ein Italiener und ein Nepalese. Zwei Österreicher überlebten das Unglück unverletzt, unter ihnen ein Salzburger.

Die beiden Alpinisten waren mit dem deutschen Veranstalter Amical Alpin unterwegs. Am Dienstag hieß es, die zwei Österreicher bereiten sich auf den Abstieg aus dem Basislager vor. Vom Dorf Samagaon aus soll der Transport nach Kathmandu und der anschließende Rückflug nach Österreich erfolgen.

Bei der von Amical Alpin veranstalteten Expedition kam ein Alpinist aus Bayern ums Leben, zwei weitere Deutsche wurden verletzt. Sobald sie transportfähig sind, sollen sie laut dem Veranstalter ebenfalls nach Hause geflogen werden.

Bei dem Salzburger handelt es sich um einen staatlich geprüften Berg- und Skiführer aus Dorfgastein im Pongau. "Er hat überlebt", sagte die Frau des 50-Jährigen gegenüber der APA. "Er ist ein erfahrener Extrembergsteiger", sagte der Präsident des Salzburger Bergsportführerverbandes, Günter Karnutsch.

(c) AP Photo/Simrik Air

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Im Schlaf von Lawine überrascht

Die Opfer des Lawinenunglücks am 8163 Meter hohen Mount Manaslu waren nach Angaben von Amical alpin im Schlaf von der Lawine überrascht worden. Mitglieder der Gruppe seien von den Schneemassen bis zu 300 Höhenmeter weit mitgerissen worden, teilte das Unternehmen in Oberstdorf mit. "Wir möchten allen Angehörigen unser tiefstes Beileid und unser Mitgefühl aussprechen."

Ausgelöst wurde die Lawine nach mehreren Tagen mit kaltem Wetter durch plötzlichen Sonnenschein. Die Schneemassen verschütteten zwei Camps. Der Manaslu wird wegen seiner Steilwände und plötzlicher Wetterumschwünge auch "Todesberg" genannt.

Stichwort Manaslu
Der Manaslu im Himalaya ist mit 8163 Metern der achthöchste Berg der Erde und liegt südöstlich des Annapurna-Massivs in der Nähe der Grenze zu China. Am 9. Mai 1956 standen der Japaner Toshio Imanishi und der Einheimische Gyalzen Norbu als erste Menschen auf dem Gipfel des Manaslu, dessen Name "Berg der Seele" bedeutet.

Eine Tiroler Expedition unter der Leitung von Wolfgang Nairz gelang 1972 die Durchsteigung der Südwand, die bis dahin als unbezwingbar gegolten hatte. Der Südtiroler Reinhold Messner erreicht den Gipfel als erster ohne zusätzlichen Sauerstoff.

(APA/dpa)

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11 Kommentare
Gast: eyes of kathmandu
25.09.2012 02:33
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mir tun in solchen fällen eher die sherpas leid,

als die expeditionsteilnehmer. die machen die hauptarbeit für einen hungerlohn, weil es sonst kaum arbeit für sie gibt.

Gast: Wenn ich auf einen Berg steige, der sich Todesberg nennt, dann muss ich mit dem Tod rechnen.....Mitleid ist da jetzt NICHT angebracht - LEIDER!
24.09.2012 20:22
1 0

ich habe einmal gelesen.....

....dass die Berge da sind, damit man hinaufsteigt...also frage ich jetzt gar nicht, WARUM sie da raufgestiegen sind....ich frage NUR, WIEVIELE Leichen hält dieser Todesberg noch aus???
be.es: Solche Besteigungen setzen das eigene Ego VOR die Sorgen der Hinterbliebenen!

Gast: Der Formalist
24.09.2012 13:59
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Einen Berg "Mount" zu nennen, ist im Deutschen nicht ueblich.

Wir nennen Berge einfach nur bei ihrem Namen.

Antworten Gast: Johann S
24.09.2012 15:03
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Re: Einen Berg "Mount" zu nennen, ist im Deutschen nicht ueblich.

Sie haben recht,in der Literatur wird der Manaslu nirgends als Mount bezeichnet.
Eine Ausnahme bildet bei den Achttausendern der Mount Everest.

Dieser wird selten als Chomolungma beschrieben.
Fr Gr

Sollten dort die meisten

Gletscher durch grüne Prophezeiungen

nicht schon längst geschmolzen sein?

Und Lawinen deuten ja eher auf Schnee-Zuwachs durch Kälte hin und nicht auf eine Klima-Erwärmung.

Re: Sollten dort die meisten

Es starben Menschen und Sie haben nichts besseres zu tun, als einen dämlichen Kommentar (der überdies zeigt, daß Sie keine Ahnung von Lawinen haben) zu verfassen.

Re: Re: Sollten dort die meisten

Schnee-Lawinen,Eis und Kälte töten,Grünschnabel!

Das ist die Moral von der Geschicht.

Re: Re: Re: Sollten dort die meisten

Als Sie noch in die Hose gesch... haben ist der "Grünschnabel" bereits auf etlichen hohen Bergen gestanden !

Im übrigen stellt Ihr Kommentar keinen wie immer gearteten Zusammenhang zum Thema dar.

Re: Re: Re: Re: Sollten dort die meisten

Grünschnabel bleibt Grünschnabel,egal wie alt!

Re: Re: Re: Re: Re: Sollten dort die meisten

Bis jetzt habe ich Ihre Anpöbelungen mit Humor genommen. Sie sollten jedoch nicht am Morgen posten, da hat Ihr Gehirn offensichtlich noch nicht genügend Sauerstoff. Oder abends nicht so viel saufen, denn nur so sind Ihre wirren Beiträge zu erklären.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Sollten dort die meisten

Mein Gehirn bekommt genügend Sauerstoff,aber bei Ihnen dürfte es da schon Probleme geben,wie bei vielen alten Bergsteigern!