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Panda-Baby in Washington kurz nach Geburt gestorben

23.09.2012 | 20:06 |   (DiePresse.com)

Nur eine Woche nach der Geburt ist ein Pandy-Baby im Zoo von Washingotn gestorben. Die Gründe für den Tod des Tieres sind zunächst nicht klar.

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Eine Woche nach der Geburt ist ein Panda-Baby im Nationalen Zoo der US-Hauptstadt Washington überraschend gestorben. Tierpfleger hätten Sonntagfrüh plötzlich bekümmerte Rufe der Mutter Mei Xiang (14) gehört, teilte der Zoo mit. Versuche, den Winzling wiederzubeleben, seien gescheitert. Die Gründe für den Tod waren zunächst nicht klar. Das Panda-Baby habe unter 100 Gramm gewogen.

Die Geburt am Sonntag vor einer Woche war in den USA als freudiges Ereignis bejubelt worden. Es war das erste Mal seit sieben Jahren, dass in dem Hauptstadt-Zoo wieder ein Panda-Baby das Licht der Welt erblickte. Nach einer Reihe von Fehlschlägen hatten die Mitarbeiter des Tierparks endlich Hoffnung auf gesunden Nachwuchs geschöpft. Sie seien nun "untröstlich" über die Nachricht.

(APA/dpa)

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5 Kommentare
Gast: ach ja
23.09.2012 21:15
0 1

peinlich!

Ein Tier verendet oder geht ein. Zu sterben ist begrifflich den Menschen vorbehalten. Wer Tiere mit Menschen gleichsetzt pflegt Menschen gerne wie Tiere zu behandeln ...

Antworten Gast: Zenzine
24.09.2012 07:54
0 0

Re: peinlich!

Einfach nur Blödsinn, diese Argumentation.

Der Mensch ist auch nur ein Säugetier. Nicht mehr, und nicht weniger. Wieso sollte er eine Sonderbehandlung verdienen?

Wertigkeiten

Ich mag Tiere. Ich mag Panda-Babys. Aber von der Berichterstattung einer Qualitätszeitung- auch der Online-Ausgabe- erwarte ich mehr: Zum Beispiel sollte man im gleichen Artikel auch erwähnen, dass heute wieder Tausende Menschen gestorben sind -an "Nichts" weil sie verhungert sind.

Antworten Gast: Lecter
23.09.2012 21:45
1 0

Re: Wertigkeiten

Und kann da das Pandajunge etwas dafür? Wo ist der Zusammenhang? Ich weiß, dass Leute verhungern. Und wissen Sie was? Es ist mir vollkommen wurscht. Besser die als ich.

Antworten Antworten Gast: Zenzine
24.09.2012 08:01
0 0

Re: Re: Wertigkeiten

Das ist ganz einfach eine psychologische Sache. Mit einem Einzelschicksal kann man sich identifizieren, mit dem Schicksal anonymer Massen eben nicht.

Es ist einfach nicht möglich, für jeden einzelnen verhungernden Menschen eine Pressemeldung zu schreiben. Dafür sind es zu viele. Wenn man jeden Tag seitenlang die Namen Verhungerter auflisten würde, würden die Leser diese Seiten einfach gleich ins Altpapier schmeißen.

Warum verhungern diese Menschen? Weil es zu viele in einem Land sind, das diese Menschen einfach nicht ernähren kann. Die Böden sind nicht fruchtbar genug, es gibt zu wenig Wasser. Somit müsste man die Nahrungsmittel importieren. Die Diktatoren dieser Länder geben aber lieber Geld für Waffen und ihren eigenen Luxus aus, als dafür, Nahrung für ihr Volk zu kaufen. Das Problem ist hausgemacht und kann sicher nicht dadurch gelöst werden, dass man über den Pandabären nicht berichtet.

Die einzigen, wirklich sinnvollen Lösungen müssten vom Volk selbst kommen: keine Kinder mehr bekommen und Diktatoren stürzen. Ist aber leider nicht so einfach in Ländern, wo die Mehrheit ungebildet ist.