Grünes Licht für Felix Baumgartners Stratosphären-Sprung: Nachdem beim letzten Test im Juli die Druckkapsel beschädigt worden war, hat sie nun die Höhensimulation in der Druckkammer erfolgreich bestanden. Dem Sprung vom Rande des Weltalls steht somit nichts mehr Wege.
Wie Red Bull am Dienstag bekannt gab, wurde der Sprung aus einer Höhe von 36.000 Metern für den 8. Oktober festgesetzt. "Ich fühle mich wie ein Tiger im Käfig, der darauf wartet freigelassen zu werden", sagte der 43-Jährige in einer ersten Reaktion. Der Countdown für Baumgartners Versuch, als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer zu durchbrechen und vier Rekorde aufzustellen, läuft.
Der technische Leiter des Projekts, Art Thompson, betonte, dass optimale Wetterbedingungen nötig sind, um den 850.000 Kubikmeter großen Heliumballon, der zehn Mal dünner als ein herkömmlicher Gefrierbeutel ist, sicher abheben lassen zu können. Missions-Meteorologe Don Day erklärt: „Der Frühherbst ist in New Mexiko eine der besten Zeiten, um Stratosphären-Ballone wie diesen zu starten.“
Baumgartner bereitet sich gemeinsam mit dem Red Bull Stratos Team seit Jahren darauf vor, unter anderem den Rekord für den höchsten Absprung zu brechen, der bereits seit 1960 besteht. Baumgartners Mentor Joe Kittinger sprang damals aus einer Höhe von 31.332 Metern. Ein zentrales Ziel des Stratos-Projekts ist es, wichtige Daten für die Wissenschaft zu sammeln, die in Zukunft die Sicherheit in der Raumfahrt erhöhen und den Notausstieg aus Raumfahrzeugen in großen Höhen ermöglichen sollen.
(APA)





Buntes Treiben ''andersrum''
Rad-PicknickFaltrad-Rennen wie in Le Mans
Liu Bolin Der ''unsichtbare Künstler''
WienDie Votivkirche, eine ewige Baustelle