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Kalifornien: Der Weg für fahrerlose Autos ist frei

26.09.2012 | 06:54 |   (DiePresse.com)

Auf den Straßen dürfen künftig fahrerlose Autos unterwegs sein. "Wir werden Zeuge, wie aus Science-Fiction Realität wird", sagt Gouverneur Brown.

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Auf den Straßen Kaliforniens dürfen künftig auch ganz offiziell fahrerlose Autos unterwegs sein: Der Gouverneur des US-Staats unterzeichnete am Dienstag ein Gesetz, das den Weg für die autonomen Gefährte freimacht.

"Heute werden wir Zeuge, wie aus Science-Fiction die Realität von morgen wird - das selbstfahrende Auto", erklärte Jerry Brown in der Google-Zentrale in Mountain View. "Jeder, der in ein Auto steigt und feststellt, dass es von alleine fährt, wird zwar erst etwas nervös sein. Aber er wird darüber hinweggekommen."

Schon jetzt sind einige selbstfahrende Autos auf kalifornischen Straßen zu sehen, spätestens in den nächsten zehn Jahren soll der kommerzielle Verkauf starten. Einer der Vorreiter ist Google: Eine computergesteuerte Autoflotte des Internetgiganten legte ohne Fahrer nach Unternehmensangaben 482.780 Kilometer ohne Unfall zurück.

Auch 2010 gab es eine "Versuchsreise"

Aber nicht nur Google beschäftigt sich mit fahrerlosen Autos. Bereits im Oktober 2010 trafen nach einer Reise über 13.000 Kilometer von Rom nach Shanghai vier intelligente "fahrerlose" Kleintransporter auf der Weltausstellung in der ostchinesischen Hafenstadt ein. Die mehr als dreimonatige Expedition mit den sensorbestückten Fahrzeugen ging durch Osteuropa, Russland, Kasachstan, entlang der Seidenstraße und durch die Wüste Gobi. "Die Versuchsreise war unglaublich", sagte Professor Alberto Broggi von der Universität Parma damals in Shanghai. "Wir sind glücklich, dass wir das Ziel ohne größere Probleme erreicht haben."

Über Solarzellen mit Energie versorgte Videokameras schickten Bilder der Straßen an eine Software, die berechnet und anordnet, welchen Weg das autonom fahrende Auto nimmt. Zwar waren sie "fahrerlos", doch waren Begleitpersonen an Bord, um notfalls eingreifen zu können. Besonders das voranfahrende Auto war gefordert, weil es seine Position an die nachfolgenden Wagen funkte. "Wir mussten nur bei seltenen Gelegenheiten eingreifen, zum Beispiel in Moskaus Staus oder an Zahl-Stationen", berichtete Broggi.

Sogar Anhalter mitgenommen

Die Fahrt sei in Schneestürmen, schweren Regenfällen und unter praller Sonne über hektische Schnellstraßen, einsame Bergstrecken oder Wüstenpisten gegangen. "Ein fahrerloser Transporter hat sogar einen Anhalter ein Stück mitgenommen", sagte Broggi. Sieben Begleitfahrzeuge fuhren mit. Die gesammelten Daten müssten jetzt ausgewertet werden. Es gebe die Hoffnung, dass die neuen Technologien für "intelligente Fahrzeuge" die Sicherheit auf den Straßen verbessern könnten, indem die Fähigkeiten der Fahrer ergänzt würden. Das Projekt wurde mit 1,7 Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert.

(APA/sda)

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50 Kommentare
 
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Gast: Ghostwirt kauft sich ein Ghostcar und ein Ghosthotel und heiratet einen Ghost!
27.09.2012 00:04
0 0

Kalifornien: Der Weg für fahrerlose Autos ist frei......

...wenn kein Fahrer und keine Insassen(ok, ein Anhalter), WARUM und WOZU braucht man so etwas, plant man schon eine Welt OHNE MENSCHEN???
be.es: an wen schickt man die Radarstrafe?, ui, da ist niemand zu erkennen......das ist ein Ghostcar auf den Weg ins Ghosthaus!

Gast: fu hu
26.09.2012 19:02
0 2

ist das ein toyota.

gute wahl.
die haben ja angeblich viel weniger gebrechen als die us-cars.

Gast: Semjon
26.09.2012 16:41
1 0

Parkraumbewirtschaftung

Tolle Sache. Damit erledigt sich auch der Käse mit den Parkzonen. Mit dem Auto rein, die Karre dreht einfach so lange Runden, bis man sie wieder braucht. Könnte ein bisserl müfflig werden. Und dem Bürgermeister gehen dann die Abgaben aus... was wiederum zum Beschluß einer Citymaut, später der Vorortemaut, dann zur Wienmaut führt.

Wir werden immer zahlen.

Antworten Gast: ido
26.09.2012 17:28
0 0

Re: Parkraumbewirtschaftung

Eine sehr nette Annekdote, die rein gar nichts mit dem Artikel zu tun hat, und ein nettes Märchen obendrein...

brav gemacht, setzen.

Erinnert mich an den Animatiosfilm WALL-E ...

... Wo alle Menschen ziemlich "Wohlernährt" in den Computersesseln sitzen und alles von den Computern machen lassen, weil sie selbst nicht mehr können

Kein Wunder ..

... dass die Arbeitslosenzahlen in die höhe gehen, wenn jegliche Aktivitäten von Computern übernommen werden. Der Fortschritt ist wohl unaufhaltbar, die Gewinne werden trotzdem nicht verteilt.

das ist doch ein alter Hut ....

bitte.. da kommen die erst jetzt drauf ?! das konnten K.I.T.T und Michael Knight schon vor 20 Jahren ... ;)

Gast: JT1980
26.09.2012 13:41
4 0

Das aus

für die Brummi Fahrer ist das

Gast: TurboSchorsch
26.09.2012 11:53
3 3

Die Bahn wird überflüssig

Somit wird in den nächsten 20 bis 30 Jahren eine Bahn (auf Schienen) vollkommen überflüssig sein.

Personen und Güter werden automatisch von A nach B fahren - und zwar von Tür zu Tür und nicht von Bahnhof zu Bahnhof mit umsteigen/umlanden.

...und die Wirten wird es auch freuen ;-)

Re: Die Bahn wird überflüssig

nö,die fährt an Ihnen vorbei wenn Sie im Stau stecken

Antworten Antworten Gast: TurboSchorsch
26.09.2012 15:08
1 0

Re: Re: Die Bahn wird überflüssig

Naja, Stau wird es dann weniger (bis gar keinen) mehr geben - Unfälle gehen gegen Null.

Mindestabstände können um ein Vielfaches reduziert werden.

Automatische Geschwindigkeitsregelung, die eine optimale "Durchflussmenge" ermöglicht. Kann auf der Tangente 80 km/h bedeuten auf weniger befahrenen Abschnitten aber auch 200 km/h.

Güterverkehr kann in den Nachtstunden erfolgen. Somit auch bessere zeitliche Verteilung des Verkehrs.

Bis dahin sind die Motoren (hoffentlich) auch leise und genügsam im Verbrauch.

Das "Ding" bring mich genau (!!) dort hin, wohin ich will und Fahrpläne sind mir auch wurscht...

Antworten Antworten Antworten Gast: ido
26.09.2012 17:30
0 1

Re: Re: Re: Die Bahn wird überflüssig

ich freue mich zwar auf den Tag, wo deine Vision Wahrheit wird, aber darauf werden wir, fürchte ich, noch lange warten müssen.

Es ist ein großer Schritt wenn die ersten (teils) fahrerlosen Autos in Serie gehen, aber bis alle Autos fahrerlos sind, vergehen - konservativ geschätzt - noch 2 Generationen.

Antworten Gast: Hans im Glück
26.09.2012 13:43
0 0

Re: Die Bahn wird überflüssig

Oder man wird die Fahrzeuge auch Schinentauglich machen... :-)

Antworten Gast: Halbwissen
26.09.2012 13:41
0 0

Re: Die Bahn wird überflüssig

Dann müssen wir den Fortschritt aufhalten !

Sonst rechnen sich die 50 Milliarden die der Steuerzahlen in die Bahntunnel zwangsinvestiert ja nicht.

3 0

Ein Traum

Einsteigen ins Auto, Fahrziel bekanntgeben und dann entweder Zeitung aufschlagen oder Notebook anwerfen und arbeiten oder auch nur beim Fenster rausschauen und die Landschaft geniessen. Und genau dort ankommen, wo man hinwill. Ohne Fahrpläne, Umsteigen und lästige Mitpassagiere. Vielleicht erleb ichs noch :)

wann kommt endlich

das fahrerlose Fahrrad

Antworten Gast: fu hu
26.09.2012 18:50
0 0

Re: wann kommt endlich

LOL
best post.
ask google.

Gast: DrussTheLegend
26.09.2012 11:07
0 0

Ist ein riesiger Vorteil wenn...

...der menschliche Part des Gespanns nicht mehr fahrtüchtig ist.

Ursachen dafür kennt jeder - zB. Müdigkeit, ..., :-).

Das Auto findet dann auch "ohne" die Hilfe des menschlichen "Lenkers" nach Hause

--> so wie früher die Pferde vom Fuhrwerk, ;-)

Der einzige Weg vom Parkplatz zum Haus muss dann noch koordiniert erfolgen ... :-)

Gast: Wasserlaeufer
26.09.2012 11:02
0 0

Und wie steht es jetzt um die Backseat-Drivers?

Sagt auch der Automat dann zu denen:

Ohhhhh: " just, Shut-Up"

Gast: netter Beobachter
26.09.2012 10:21
1 0

da freuen sie sich wieder

über das neue Spielzeug, bis schlußendlich auch der eigene Arbeitsplatz von Automaten wegrationalisiert wird

dann vergeht es ihnen plötzlich und fangen an zu begreifen, dass sie aus Sicht der Eliten eigentlich nur unnütze Sauerstoffverbraucher darstellen und es der Erde und den Eliten besser gehen würde, wenn man sie ...

Gast: Gast19
26.09.2012 09:33
0 0

und ich dachte...

...Kaifornien wär pleite ;)

Antworten Gast: VC Freund
26.09.2012 13:22
0 0

...

Es ist nicht so, dass der Staat immer nur alles fördern muss und auch immer alles fördert.

Oft sind sogenannte Risikokapitalfirmen, die Unternehmen, die forschen und neue Produkte und Services entwickeln Kapital zur Verfügung stellen, privatwirtschaftlich.

Diese Firmen, die Risikokapital - bzw. Venture Capital (kurz: VC) im Englischen genannt - den Firmen geben, beteiligen sich an diesen. Kalifornien hat viele große Venture Capital Firmen. In Österreich - im Vergleich ist dieser Markt- sehr klein.
Österreich hat deshalb so wenig Innovationen, weil die Finanzierung von innovativen Vorhaben hier erschwert ist.

Google ist zudem recht groß und in der Gewinnzone, hat selbst auch derartige (kleinere) Risikokapitalfonds, der in andere Startups investiert. Google benötigt folglich nicht direkt derartig nur unbedingt Geld. Gut möglich, dass aber Einzelprojekte derartige schon auch Beteiligungen haben.

Antworten Gast: Hudriwudri
26.09.2012 12:07
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Re: und ich dachte...

Kalifornien ermoeglicht lauter interessante Dinge, zB hat Honda dort seit Jahren den wasserstoffgetriebenen FCX Clarity im Betatest. Es hat schon seinen Grund, warum viele Innovationen von dort kommen und wenige von hier.

Gast: Hans im Glück
26.09.2012 09:10
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Wer wird sich schon dafür begeistern?

Die eingefleischten Autofahrer sicher nicht.

Was passiert bei einer Entführung?
Man muss nur das Fahrzeug hacken und kann die Passagiere dorthin lotsen wohin man will.

Das wird bei einer Gegenüberstellung lustig.

Antworten Gast: Halbwissen
26.09.2012 10:03
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Re: Wer wird sich schon dafür begeistern?

Ich würde mich sofort chauffieren lassen !

Einen Chauffeur kann ich mir zur Zeit leider nicht leisten.

Und wenn denn noch der Auto- bzw. Softwarekonzern für Fehler haftet, dann wäre die Reise noch entspannter.

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
26.09.2012 11:24
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Re: Re: Wer wird sich schon dafür begeistern?

Und was ist wenn man wie beim Navi locker über eine nicht fertige Autobahn fährt?

Im Rollstuhl aufwacht oder nicht?

 
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