Zum Schutz der Kapsel wird diese von einem aus Chrom-Molybdän-Röhren zusammengeschweißten Käfig umschlossen. Das Material wird aufgrund seiner Stärke häufig im Rennsport und in der Raumfahrt eingesetzt. (Bild: Die Kapsel in der Druckkammer)
Der Werbeeffekt ist konsumiert - Wozu jetzt noch sein Leben riskieren?
die Sender berichteten stundenlang, fast konnte man den Eindruck gewinnen RedBull hat die Raumfahrt erfunden. Dieser Start sollte wirklich sehr kritisch hinterfragt werden. Bei soviel angeblicher High-Tech ist es schon verwunderlich, dass der empflindliche Ballon erst aus einer antik anmutenden Holzkiste direkt auf die Strasse gelegt werden muss, wo er naturgemäß immer sofort beschädigt wird. Mit einer entsprechenden Kranvorrichtung, bzw. Raketenstartrampe könnte man ihn gleich hängend auspacken, ohne dass dieser jemals den Boden sieht? Wenn schon dieses relativeinfache technische Problem so diletantisch gelöst wurde, bin ich plötzlich nicht mehr so zuversichtlich. Hier muss technisch gründlich neu überlegt werden.
Erstens ist es vermutlich nicht einfach, einen Kran dieser Größe, der rund drei Tonnen (1,6 Ballon, 1,3 Kapsel) tragen kann und dem dann auch noch die verschiedensten Windstärken nichts ausmachen, aufzutreiben.
Zweitens und vermutlich viel wesentlicher: Der Kran ist dann beim Start im Weg. Wenn dieser empfindliche Balon beim Start den Kran berührt, ist nichts gegenüber dem Start von der Straße gewonnen ...
Das mit dem Dilettantismus würd ich mir nochmal überlegen.
Übrigens wurde der Ballon nicht "direkt auf die Strasse" gelegt, sondern auf ein entsprechendes Flies...
"In der Zielhöhe angekommen, kann Baumgartner die Kapsel durch eine 1,5 Zentimeter dicke Luke aus durchsichtigem Acryl verlassen und sie beim Absprung als stabile Plattform nutzen."
(Bild 9)
Aha. Er tunnelt also duch 1,5 cm durchsichtiges Acryl, um dann davon abzuspringen ...
dieser Sprung ist total sinnlos. Baumgartner riskiert sein Leben für zweifelhafte Show mit wissenschaftlichem Hintergrund. was hat seine Familie davon wenn er mehrere Rekorde bricht aber irgend etwas schief geht und er`s nicht überlebt oder schwer behindert unten ankommt.
40 Jahr 8,5 Stunden am Tag hinter einem Computer sitzen und dann mit 62 in Pension gehen und Karten Spielen bis man die Radieschen von unten ansieht ist auf jedenfall Aufregender, Sicherer und bereichert das Leben sicher eher ;-)
Felix hat einen Traum und er verwirklicht ihn. Mich enttäuscht es eigentlich dass Österreich (die Nation mit samt vieler Bürger) praktisch gar nichts dazu beiträgt.
Es ist zwar keine Mondlandung aber es ist ein Forschungs und Sportprojekt wo Österreich erstmals praktisch an der Spitze steht.
Und viele Reagieren so wie es im Bilderbuch fest gehalten ist: Verantwortungslos, der soll wos gescheits årbeitn, der måcht des nur wegs'n Geld, er is Mediengeil usw.. was ich da alles schon gehört und gelesen habe.
Nur dann, wenn alle Sportarten, die es beantragen, auch gesponsert werden. Nicht nur Hochrisikosportarten. Dann aber hätte es den Vorteil, dass wir das Sportministerium schließen können und viel Geld sparen oder das Militär übrig haben.
wo bleibt die sportliche komponente? Wissentschaftlich gibt gibt es soweit ich über diese projekt gelesen habe auch nichts neues zu erfahren. Red Bull kann´s von der steuer absetzen.
Man braucht (angeblich) enorme Körperkontrolle, um nicht ins Trudeln zu geraten. Dieses Trudeln wäre nämlich in dieser Höhe nicht mehr kontrollierbar und könnte aufgrund der Rotationsbewegung des Körpers zu Ohnmacht oder sogar Tod führen.
Alleine für den Anzug hat Felix eine eigene Astronautenausbildung gemacht.
Er hat dafür Jahre trainiert, sein Gesundheitszustand wurde überwacht ärger als bei unseren Ski-Assen und nicht zu vergessen die schwere Belastung die in so großer Höhe auf ihm liegt.
Ich weis nicht was sportlicheres gibt es kaum noch. Oh doch zum Mariannengraben tauchen.
Das natürlich ein paar Experten die Wissenschaftliche Seite gering schätzen verstehe ich nicht.
So könnte dieses Programm dazu dienen sowas wie eine Überlebenskapsel für Astronauten zu entwickeln. (beim Columbia-Ungkück wäre es nützlich gewesen) ganz zu schweigen davon wie es sich auf einen Menschen auswirkt sich in so großer Höhe aufzuhalten.
Ich denke dass sich die NASA und die US-Air-Force sicher nicht aus Jux eingeschaltet haben weil ihnen langweilig war.
Alles längst erforscht und bekannt. Und das mit der Überlebenskapsel ist - tschuldigung - Unsinn. Die gibt es seit Jahrzenten! Im Gegenteil war die beim Aufstieg verwendete Kapsel weder weltraumtauglich, steuerbar noch überhaupt in der Lage, mit dem Menschen an Bord sicher zu landen! So weit waren die Russen zur Zeit Juri Gagarins auch schon, der ja tatsächlich aus der "Landekapsel" ausgestiegen und am Fallschirm gelandet war.
Ja, erbekommt sogar eine stundenlange Werbesendung im österreichischen Fernsehen. International herrscht weniger Interesse, vielleicht nach seinem "Sprung"
Stimmt nicht. International herrscht sehr wohl auch Interesse. Hier in London ist das Projekt heute nicht nur in aller Munde, sondern auch auf jedem Screen zu sehen.
Außerdem wird ein öst. Sportler und ein öst. Unternehmen auf internationaler Bühne wahrgenommen. Passiert sonst ja eher selten.