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Frankreich: Toter bei Razzia gegen mutmaßliche Salafisten

06.10.2012 | 15:57 |   (DiePresse.com)

Nach dem Anschlag auf ein jüdisches Geschäft in einem Pariser Vorort gab es eine landesweite Großrazzia.

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Die französische Polizei ist am Samstag landesweit gegen mutmaßliche Extremisten aus der Salafistenszene vorgegangen. Bei der Großrazzia wurde ein Verdächtiger erschossen, mehrere Menschen wurden festgenommen, wie aus Justiz- und Polizeikreisen verlautete. Der Polizeieinsatz erfolgte im Zuge von Ermittlungen nach einem Anschlag auf ein jüdisches Lebensmittelgeschäft in der Pariser Vorstadt Sarcelles Mitte September.

Die Beamten griffen in verschiedenen französischen Städten zeitgleich zu, darunter in Straßburg, Nizza, Cannes sowie im Pariser Raum. Bei der versuchten Festnahme eines Verdächtigen in Straßburg schoss dieser laut Ermittlerkreisen mehrfach mit einer großkalibrigen Waffe auf die Beamten, die daraufhin das Feuer erwiderten und den Mann tödlich trafen. Drei Polizisten wurden leicht verletzt.

"Bewaffnet und gefährlich"

Die Partnerin des Verdächtigen wurde festgenommen und in Handschellen abgeführt. Auch im Großraum Paris war einer der Festgenommen nach Polizeiangaben bewaffnet und "gefährlich".

Die landesweite Razzia, bei der laut einer Erklärung von Staatschef Francois Hollande insgesamt sieben Verdächtige festgenommen wurden, war Teil der Ermittlungen nach einem Anschlag auf ein jüdisches Geschäft in Sarcelles am 19. September. Dabei hatten zwei schwarz gekleidete Angreifer einen Sprengsatz in den Lebensmittelladen geworfen, wodurch ein Mensch leichte Verletzungen erlitt. "Der Präsident der Republik bekräftigt die feste Entschlossenheit des Staates, die Franzosen gegen alle Formen terroristischer Bedrohung zu schützen", hieß es aus dem Präsidialamt.

Hinsichtlich Plänen zu möglichen weiteren Anschlägen durch die Verdächtigen verlautete aus den Ermittlerkreisen, dass eine "Liste mit Zielen" existiere. Es müsse jetzt geklärt werden, ob es sich bereits um fortgeschrittene Pläne handele, hieß es. Die Staatsanwaltschaft will noch am Samstag eine Pressekonferenz geben.

Antisemitische Parolen

Erst wenige Tage vor dem Anschlag in Sarcelles waren bei einer nicht genehmigten Demonstration von Islamisten gegen den Anti-Islam-Film "Die Unschuld der Muslime" vor der US-Botschaft in Paris antisemitische Parolen gerufen worden. Am Vortag hatte das französische Satire-Blatt "Charlie Hebdo" Karikaturen des Propheten Mohammed gedruckt.

Der Dachverband jüdischer Einrichtungen in Frankreich (Crif) hatte damals bezweifelt, dass der Anschlag auf das jüdische Lebensmittelgeschäft im Zusammenhang mit den Demonstrationen gegen den islamfeindlichen Film stand. Der israelische Botschafter in Frankreich, Yossi Gal, hatte von einem "antisemitischen Anschlag" gesprochen.

In der nördlich von Paris gelegenen Stadt Sarcelles, die auch als "Klein-Jerusalem" bezeichnet wird, leben viele aus Nordafrika eingewanderte Juden.

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11 Kommentare
5 0

Vielleicht dämmert es so manchem, was auf Europa

und seine Bewohner zukommt.

Re: Vielleicht dämmert es so manchem, was auf Europa

Klug ist und Herr über manche Gefahr,
Wenn er bedenkt, was er sieht,
Der Mensch.
Aufmerksamen Geistes vernimmt er
Zeichen des Unheils
Zeitig genug, wenn er will.

polizei

bei uns würde schon gegen die polizisten ermittelt werden.

Gast: kanak
07.10.2012 08:13
1 0

gefährlich

Unsere fersofenen genossen werden noch ........?

16 0

und eine Zentralstelle dieser gefährlichen Leute

hat uns Spindelegger ins Land gebracht. die heißt natürlich nicht so, wäre auch nicht diplomatisch.
Die früherer justizministerin hat dort ihren Job. Aber das wird nicht helfen, fürchte ich.

Gast: Folgen der Zuwanderungspolitik
06.10.2012 17:13
22 0

Diese unbelichteten Unruhestifter die sich wie die Pest ausbreiten sind nur vorboten,

von dem was wir in Europa zu erwarten haben.

Aber naja,die Politiker wollten es nicht anders.


Re: Diese unbelichteten Unruhestifter die sich wie die Pest ausbreiten sind nur vorboten,

Unsere Systempolitiker sind intellektuell gar nicht in der Lage, die aufdräuende immense Gefahr auch nur ansatzweise zu erkennen. Nur wir Bürger können 2013 das Ruder noch herumreißen. Die FPÖ ist die einzige Heimatpartei, alle anderen haben die Wahrheit bis heute nicht kapiert.

Re: Re: Diese unbelichteten Unruhestifter die sich wie die Pest ausbreiten sind nur vorboten,

prolletoide,besoffene hauptschulabbrecher werden uns retten!sieg...

Antworten Antworten Antworten Gast: Till aus dem Haus der Freude
08.10.2012 08:42
0 0

Re: Re: Re: Diese unbelichteten Unruhestifter die sich wie die Pest ausbreiten sind nur vorboten,

Bieten Sie sich vielleicht an?

Re: Re: Re: Diese unbelichteten Unruhestifter die sich wie die Pest ausbreiten sind nur vorboten,

Ihre Art zu schreiben, legt den Schluss nahe, dass Sie dabei sein werden. ;-)

8 0

Re: Re: Re: Diese unbelichteten Unruhestifter die sich wie die Pest ausbreiten sind nur vorboten,

ich finde ihre Darstellung des Wr. Bürgermeisters und des Kanzlerdarstellers ist weit unter der Gürtellinie... ;)