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Zu viel Wind: "Stratos"-Start abgebrochen

09.10.2012 | 18:36 |   (DiePresse.com)

Live-Bericht Nachlese: Felix Baumgartner saß schon in der Kapsel, doch der Wind war zu stark. Der Start wurde abgesagt.

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Der für Dienstag geplante Stratosphären-Sprung von Felix Baumgartner in Roswell im US-Staat New Mexico aus 36 Kilometer Höhe ist abgesagt worden. Kurz vor dem geplanten Start setzte starker Wind ein und verhinderte somit den Launch des Heliumballons. Beim Team war die Enttäuschung groß. Um 19.42 Uhr MESZ wurde die Mission "Red Bull Stratos" abgebrochen. Ein nächster Versuch könnte am Donnerstag erfolgen.

Der Salzburger saß bereits in der Kapsel, als eine Windböe auffrischte und den Ballon in Richtung Boden drückte. "We have to abort" (wir müssen abbrechen), sagte der Mentor des 43-Jährigen, Joe Kittinger. Auf der Spitze des Ballons wurde zum Schluss laut dem technischen Leiter Art Thompson eine Windgeschwindigkeit von 22 Knoten (rund 40 km/h) gemessen, zu viel, um einen sicheren Start zu garantieren. Baumgartner verließ kurz nach dem Abbruch mit enttäuschter Miene die Kapsel.

Enttäuscht zeigten sich auch Thompson und der Metereologe Don Day. "Natürlich ist man emotional involviert, wenn man so lange Teil eines Teams ist." Doch aufgegeben werde nicht: "Donnerstag ist ein Tag mit Potenzial", meinte Day auf der Suche nach einem Alternativtermin. "Aber es ist schwierig zu sagen." Das Zeitfenster sei sehr klein, weil Regen zu erwarten ist. Wenn erneut verschoben werden muss, könnte bis November gesprungen werden, sagte der Wetterexperte.

Der nun verwendete Ballon könne für einen erneuten Versuch jedenfalls nicht mehr verwendet werden. Das wäre wegen etwaiger Beschädigungen zu gefährlich. Ein Ersatzballon sei an Ort und Stelle, ein weiterer Ballon könnte ebenfalls nach Roswell gebracht werden. "Ich kann mich in Felix hineinversetzen, was er jetzt durchmacht", sagte der Techniker. Baumgartner wollte nach dem Abbruch keine Stellungnahme abgeben. "Wir wissen, dass das Unterfangen dieses Mal schwieriger ist, weil der Ballon wesentlich größer ist", so Thompson.

 

Der Live-Bericht zum Nachlesen (Zeitangaben in MESZ):

20:13 Uhr: Wie es weitergeht, ist also noch offen. Die Mission Control tagt. DiePresse.com wird Sie auf dem Laufenden halten. An dieser Stelle beenden wir aber unserern Live-Bericht und bedanken uns für Ihr Interesse! Bis zum nächsten "Stratos"-Startversuch!

20:07 Uhr: Die Wetterfrage ist aktuell die drängenste. Ursprünglich hat es ja geheißen, dass Oktober schon zu spät wäre für einen Versuch. Klappt es diese Woche nicht mehr, könnte dem Projekt eine längere Verschiebung bis in den Frühling drohen. Und diese Woche sind die Prognosen nicht unbedingt allzu gut.

20:02 Uhr: Der Ballon ist wieder eingeholt und ist nun Müll. Er kann nicht wiederverwendet werden.

19:58 Uhr: Eventuell hat der Ballon den Boden bei der Böe leicht gestreift. Die Sicherheit sei nicht gewährleistet gewesen, sagt Baumgartners Bruder.

19:50 Uhr: Das schnelle Aufgeben überrascht ein wenig. Eine Böe hat ausgereicht. Hier sind sich ServusTV- und ORF-Experten aber uneinig.

19:49 Uhr: Zuletzt hat es geheißen, dass Donnerstag ein möglicher Ersatztermin ist. Interessant wird, in welchem Umfang die Fernsehstationen dann übertragen werden. Schließlich hat man heute schon alles Dokumentationsmaterial teilweise schon mehrfach verschossen.

19:47 Uhr: Baumgartners Trailer wird herangefahren, wo er in Kürze seinen Raumanzug ablegen wird.

19:45 Uhr: Baumgartner öffnet das Visier. Er wird abgeschnallt und muss seine Kapsel verlassen - per Rampe und nicht per freiem Fall.

19:42 Uhr: Mission cancelled! Lange Wartezeit umsonst... Heute wird es nichts mehr!

19:41 Uhr: Abbruch! Zu viel Wind hat den Ballon erfasst. Große Enttäuschung im Gesicht von Baumgartner.

(c) AP/Matt York

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19:40 Uhr: Schaut windig aus, beim Ballon! Zu windig, die Hülle droht zu stürzen.

19:38 Uhr: Jetzt ist er zu sehen, der Ballon. Es wird also nicht mehr allzu lange dauern.

19:36 Uhr: 213 Meter wird der "Flight-Train", also Kapsel + Kapselfallschirm + Ballon, hoch sein, das sind ungefähr zwei Drittel des Eiffelturms.

19:33 Uhr: Die Spannung steigt, der Ballon aber nicht. Noch nichts zu sehen vom Helium-Ball, was die Vermutung zulässt, dass es bis zum Start noch dauert. Wie gesagt, es heißt, es dauert rund eine Stunde, bis der Ballon befüllt ist.

19:30 Uhr: Jetzt kommt noch einmal der Klimaanlagen-Schlauch in die Kapsel. "Wenn dir kalt wird, musst du es sagen", appelliert Kittinger per Funk an Baumgartner.

19:27 Uhr: Baumgartners Sorge um einen Ausfall des Kommunikationssystem dürfte groß sein. Jetzt hat er per Funk aber bestätigt: "I'm ready to go."

19:23 Uhr: Die lange Übertragungszeit zeigt Wirkung: Auf dem ORF-Moderatorentisch stehen neben den Wassergläsern schon die Kaffee-Becher...

19:20 Uhr: Probleme mit dem Funk, nur ein Kanal von zwei funktioniert. Joe Kittinger motiviert Baumgartner: "Was willst du mehr? Schließen wir die Klappe und los geht's!"

18:57 Uhr: Der Raumanzug war für Baumgartner lange Zeit ein großes Problem. Platzangst hat ihn geplagt, er hat es nicht lange darin ausgehalten.

(c) AP/Matt York

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18:55 Uhr: Die letzte seiner fünf Trinkflaschen kommt in die Kapsel. Baumgartner nimmt in seiner Kapsel Platz. Hier wird er die nächsten drei bis dreieinhalb Stunden verbringen.

18:52 Uhr: Die Klappe des Trailers öffnet sich. Felix Baumgartner verlässt seinen Wohnwagen und wird zur Kapsel hochgefahren.

18:49 Uhr: Der Wohnwagen von Baumgartner wird bewegt. Das bedeutet Baumgartner wird in Kürze wohl in die Kapsel steigen. Darin hat Baumgartner in der letzten Stunde Sauerstoff geatmet.

18:48 Uhr: Kleine Verschiebung nach hinten: Die Mission Control gibt bekannt, Start zwischen 19:30 und 19:45 Uhr.

18:45 Uhr: In einer halben Stunde sollte es losgehen. Bilder vom mit Helium gefüllten Ballon gibt es aber noch keine.

Felix Baumgartner wird übrigens mit Spezialkameras während des gesamten Flugs gefilmt. Auch seine Funksprüche mit Joe Kittinger werden im Fernsehen zu hören sein. Bilder der Kameras, die Baumgartner an seinem Anzug mit sich führt, werden aber erst im Nachhinein zu sehen sein.

18:33 Uhr: Baumgartners (Jahrgang 1968) Werdegang: Er macht eine Lehre als Maschinenschlosser und arbeitet dann als Kfz-Mechaniker. Seinen ersten Skydive absolviert er mit 16 Jahren. Im Alter von 18 Jahren verpflichtet er sich beim Bundesheer und wird dort als Panzerfahrer, später zum Fallschirmspringer ausgebildet. Danach schlägt er sich mit dem Reparieren von Motorrädern durch, bevor er Skydiving-Profi wird.

18:30 Uhr: Wetterchef Don Day hat sein OK gegeben, dass der Ballon mit Helium befüllt wird. Stratosphären-Springer Felix Baumgartner befindet sich bereits in seinem Anzug und hat begonnen reinen Sauerstoff zu atmen.

18:06 Uhr: Der Druckanzug ist übrigens so konstruiert, dass Baumgartner im Flug nicht in Richtung der wichtigen Reißleinen sehen kann. Er muss also blind wissen, wo an dem Anzug welche Funktionen ausgelöst werden.

17:35 Uhr: Der Fallschirm der Kapsel wird derzeit präpariert. Sie soll nach dem Absprung unbeschadet zur Erde zurücksegeln.

Countdown / Live-Stream von Red Bull

17:30 Uhr: Somit hat auch für Felix Baumgartner das Startprocedere erneut begonnen. Er wird wieder in den Druckanzug gesteck.

17:18 Uhr: Der Start wurde fixiert: Um 19:15 Uhr soll der Ballon samt Kapsel samt Baumgartner abheben. In zwei Stunden geht es also los.

17:16 Uhr: Die ersten zwei Minuten - bis die Kapsel auf etwa 600 Metern ist - sind eine heikle Phase. Denn sollte etwas schief gehen, gibt es keine Möglichkeit, per Fallschirm abzuspringen. Die Kapsel würde samt Baumgartner einfach abstürzen.

17:03 Uhr: 15 Mann legen im Moment eine große Fließ-Fläche aus, damit dem weniger als einen Millimeter dicken Ballon beim Auflegen nichts passiert.

17:00 Uhr: Jetzt wird es also mindestens 90 Minuten dauern bis der Ballon einsatzbereit ist. Man will wohl alles versuchen, bis zum letzten möglichen Startzeitpunkt zumindest die theoretische Chance haben, Baumgartner aufsteigen zu lassen. Der Wind dürfte aber abgenommen haben. Sonst könnte der Ballon nicht aufgeblasen werden, da er bei stärkerem Wind kippen könnte.

16:55 Uhr: Der Ballon wird ausgerollt. Die Chancen auf einen Sprung heute steigen also wieder.

16:22 Uhr: ServusTV-Meteorologe Sebastian Weber glaubt an einen Start heute. Wir werden sehen, ob er richtig liegt.

16:20 Uhr: Felix Baumgartner hat sich in der Zwischenzeit laut Red Bull mit einem Erdbeer-Eiweißshake gestärkt. Es musste eine leicht verdauliche Kost sein, damit dem 43-jährigen Salzburger das Essen im Magen beim Sprung keine Probleme macht. Kurz nach dem Aufstehen gegen 2.00 Uhr Ortszeit (10.00 Uhr in Roswell) hat Baumgartner bereits einen Lachs verspeist.

Der Salzburger entspannt sich beim Warten in seinem Wohnwagen. Dort sollen laut Red Bull DVDs wie "Gladiator" zum Ansehen bereit stehen.

16:07 Uhr: Um 17 Uhr soll entschieden werden, ob der Ballon aufgestellt werden kann, sagt ein Mitglied der Mission Control dem ORF-Reporter. In einer Stunde wissen wir also, ob es heute noch etwas wird mit dem Sprung.

15:38 Uhr: Laut Austria Presse Agentur hat Day auch von Problemen mit dem GPS-System gesprochen, ohne auf Details einzugehen. "Der Wind kann sich beruhigen", meinte Day. Sollte der Sprung heute abgesagt werden, wäre Donnerstag die nächste Option.

15:30 Uhr: Das Startfenster wurde nun nach hinten verlängert. Chef-Meteorologe Don Day setzt 19:30 Uhr als letzten Startzeitpunkt fest. Es kann also noch ein langer "Stratos"-Abend werden.

15:11 Uhr: Ein bisschen Skispringen-Atmosphäre im ORF, wenn Sport-Kommentator Peter Brunner über die Thermik philosophiert.

Sollte der Sprung heute noch über die Bühne gehen, müsste spätestens um 16 Uhr mit dem Füllen des Ballons begonnen werden. Tut sich nichts bis dahin, dürfte es heute auch nichts mehr werden.

14:55 Uhr: Laut Wetterchef Don Day liegt die Chance auf einen Start derzeit bei 50 zu 50. Das Problem sei die Windgeschwindigkeit auf 700 bis 800 Fuß (213 bis 243 Meter). Dort erreicht der Wind derzeit Geschwindigkeiten von bis zu 32 km/h. In dieser Höhe würde auch die Spitze des Ballons liegen. Beim Aufrichten des Ballons würde dieser daher kippen. "Wir können den Ballon derzeit nicht sicher starten", sagte Day.

Das Team werde jetzt den Sonnenaufgang abwarten und dabei durch die Wärme auf eine Beruhigung der Windsituation hoffen. Wenn alles gut geht, kann mit dem Start um 16 Uhr begonnen werden.

14:13 Uhr: Felix Baumgartner befindet sich unterdessen in seinem Wohnwagen ("Trailer") am Flugfeld und schläft, wie sein Team in Roswell bekannt gab. Um den Stickstoff aus dem Blut zu bekommen, muss der 43-Jährige vor dem Start reinen Sauerstoff einatmen. Das wurde aufgrund der Verzögerung abgebrochen.

14:00: Start verschoben, nicht vor 15:30 österreichischer Zeit wird die Kapsel abheben. Aber auch diese Zeit scheint unrealistisch, wegen der langen Vorbereitungszeit des Ballons. Dieser müsste bereits befüllt werden, was aber nicht der Fall ist.

13:55 Uhr: Die Verschiebung ist zwar nicht offiziell, aber der Ballon ist noch nicht ausgelegt worden, um mit Helium gefüllt zu werden. Bis der Ballon einsatzbereit ist, braucht es dann aber noch etwa 90 Minuten. Erst dann könnte Baumgartner abheben. Vor 15 Uhr wird sich also nichts tun, so schaut es derzeit aus.

13:35 Uhr: Während des Sprungs ist Baumgartner unter ständiger medizinischer Beobachtung. Sieben Ärzte werden sich um sein Wohl kümmern.

13:32 Uhr: Der Start wird sich verzögern. Der Wind in der Höhe von 800 Metern ist zu stark. Das Zeitfenster für den Start ist bis 18 Uhr geöffnet.

13:30 Uhr: Gemeinsam mit dem Raumanzug wird Baumgartner etwa 140 Kilogramm wiegen. Dieses Gewicht muss er vor dem Absprung auf die kleine Plattform stemmen, bevor er sich in die Tiefe stürzt.

13:10 Uhr: Noch gibt es keine Anzeichen für einen Start. Das Zeitfenster für den Start öffnet sich um 14:30 Uhr unserer Zeit. Der Ballon muss eine Stunde vor dem Start aufgeblasen werden.

13:00 Uhr: Live-Schaltung nach Roswell: ServusTV-Moderator Andreas Jäger erklärt seinem Kameramann noch auf Englisch, wie dieser ihn ins Bild rücken soll. Der Sender ist neben BBC der einzige Sender, der direkten Zutritt zum Gelände bekommen hat.

12:55 Uhr: "Einer der gesündesten Menschen der Welt", sagt Baumgartners Masseur und Freund über dessen aktuellen Gesundheitszustand.

12:50 Uhr: ServusTV überträgt schon seit dem Vormittag, ORF eins steigt um 13 Uhr in die Berichterstattung ein. Beide Kanäle bieten Live-Streaming im Internet an. Auf der Website des Projektes kann der Sprung ebenfalls live verfolgt werden. Derzeit läuft noch ein eher unspektakulärer Countdown.

12:35 Uhr: Joe Kittinger hält seit über 50 Jahren den Rekord für den höchsten Fallschirmsprung, den Felix Baumgartner heute brechen will. Kittinger wird die einzige Person sein, mit der Baumgartner während der gesamten Mission über Funk sprechen wird.

12:30 Uhr: Die Herren und Damen der Mission Control, darunter auch Joe Kittinger, nehmen im Kontrollzentrum Platz. Der Funk wird getestet. Es ist übrigens erst 4:30 Uhr in Roswell.

12:25 Uhr: "Mir bereitet die Luft keine Angst, das ist mein Element", sagte Baumgartner im Interview mit ServusTV, dem Fernsehsender im Eigentum von Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz. "Es ist ein schönes Geschenk, wenn man die Möglichkeit hat, seine Vision zu leben und die Welt daran teilhaben lässt", philosophiert Baumgartner über den Druck der weltweiten Live-Berichterstattung.

12:20 Uhr: Besonders das Durchbrechen der Schallmauer wirft zahlreiche Fragen auf. Die Auswirkung auf den menschlichen Körper im freien Fall sind dabei umstritten.

12:10 Uhr: Der Puls von Baumgartner wird sich zwischen 150 und 170 Schlägen pro Minute bewegen. Auch kurz vor dem Absprung wird sein Puls nicht in die Höhe schnellen.

11:50 Uhr: Die medizinischen Checks sind abgeschlossen, Baumgartner steigt derzeit in den Raumanzug ("suit up process"). Die Kapsel steht zum Einsatz bereit. Das Team macht letzte Tests.

11:20 Uhr: Bei dem Sprung aus 36 Kilometern Höhe sollen vier bestehende Rekorde gebrochen werden:

  • Der höchste bemannte Ballonflug (36.576 Meter).
  • Der höchste Fallschirmsprung.
  • Baumgartner soll als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrechen.
  • Der 43-Jährige will den längsten freien Fall - ungefähr fünfeinhalb Minuten - eines Menschen absolvieren. Mehr ...

11:15 Uhr: Baumgartner wird von einem medizinischen Team unterstützt, das von Raumfahrtmediziner Jonathan Clark geleitet wird. Clark war bereits sechs Mal als Arzt auf einem Space-Shuttle. Während des Sprungs achten sieben Mediziner sowie ein Kontingent von gut ausgebildetem medizinischen Personal auf das Wohlergehen des Extremsportlers. Das medizinische Team ist während des Sprungs sowohl am Boden als auch in der Luft stationiert, um im Notfall so schnell wie möglich zu Baumgartner zu gelangen.

11:00 Uhr: Zweieinhalb Stunden vor dem Start wird Baumgartner in seinem Trailer einem letzten medizinischen Check unterzogen, ehe er in seinen Raumanzug steigt. Danach muss er zur Vorbereitung auf die Stratosphäre zwei Stunden lang reinen Sauerstoff einatmen, um den Stickstoff aus dem Blut zu bekommen. 30 Minuten vor dem Start betritt Baumgartner seine Kapsel, wo er den Countdown abwartet.

9. Oktober, 9:45 Uhr:  Die Wetterlage in New Mexico ist günstig. Der Wetterexperte des Teams, Don Day, hat das Fenster für einen Start in die Stratosphäre mit 14.30 bis 17.00 Uhr festgelegt.

8. Oktober, 23:29 Uhr: Sollte der Sprung dennoch kurzfristig verschoben werden, wäre ein Zeitfenster bis Mitte November möglich, sagte Day bereits am Sonntag bei einem Pressegespräch. Windstille Bedingungen sind vor allem während jener Phase entscheidend, wenn der Ballon vom Boden liegend aufgerichtet wird. Der Ballon hat ein Volumen von fast 849.500 Kubikmeter und ist somit zehn Mal größer als Joe Kittingers Ballon aus 1960. Kittinger schrieb mit seinem Sprung aus 31 Kilometern Höhe Geschichte. Baumgartner will aus einer Höhe von 36 Kilometern springen.

8. Oktober, 22:36 Uhr: Wenige Stunden vor seinem Stratosphären-Sprung aus einer Höhe von 36 Kilometern in der Nähe von Roswell im US-Bundesstaat New Mexiko hat Felix Baumgartner auf Facebook eine Nachricht hinterlassen. "Das ist vermutlich das letzte Mal, dass ich mich (vor dem Sprung, Anm.) melden kann, denn ich werde in den nächsten Stunden schlafen gehen", schrieb der 43-Jährige Salzburger von seinem Hotelzimmer aus.

Um 2 Uhr früh (Ortszeit; 10 Uhr MESZ) werde er den letzten medizinischen Check haben und bezüglich Wetter noch einmal gebrieft werden, bevor er zu seiner Kapsel gebracht wird. Baumgartner: "Ich weiß, Ihr haltet mir die Daumen, tut das für mich, das bedeutet mir viel."

(klepa/Red./APA)

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148 Kommentare
 
12 3 4
Gast: Exit1337
10.10.2012 13:05
0 0

Reim

Geht der Wind zu stark am Boden,
kommt der Baumgartner ned noch oben!

Hat der Wind mal ausgeblasen hat der Baumgartner a Masn.


Geld für Sinnvolleres

Red Bull sollte die Millionen, die es in dieses Projekt fließen lässt (das v. a. keinerlei wissenschaftlich essenzielle Erkenntnisse bringt,) besser sinnvoller investieren. Z.B. leiden 868 Mio Menschen weltweit Hunger. Schade, dass die Prioritäten in dem Konzern so gesetzt werden!!

Re: Geld für Sinnvolleres

was ist mit den millionen die red bull jährlich für die wings for life stiftung spendet? ist das nichts?

Gast: Ernüchternd
10.10.2012 10:47
1 0

Ernüchternedes Beispiel eines Medienhypes...


Ein sehr gutes Studienobjekt für die Manipulationsfähigkeit der Medien.

also ich bin stolz

so meine lieben gehe nun in wlascheks greißlerei und hole mir didis safterl !

1 3

Alternative

Der Didi ist nicht gerade bekannt dafür ein paar Millionen für soziale Projekte statt alles in solche Projekte wie F 1 und jetzt Stratos zu stecken. Ein Bill Gates u.A. Millionäre machen das. D a s imponiert mir !

Re: Alternative

ist ja auch SEIN Geld und somit kann er damit tun was immer er will. Nachdem hier keine Steuergelder benutzt werden, kann jedem von uns egal sein, wieviel in dieses Projekt gesteckt wurde und noch wird!

Re: Alternative

ein bill gates macht es auch nur damit er es von der steuer abschreiben kann!

Re: Alternative

naja schon mal was von Wings of Life gehört ? und 70 Millionen Spende ist ja auch eher nicht sozial wie ?

Antworten Gast: aja....
10.10.2012 10:27
3 0

Re: Alternative

und wer ist der Hauptsponsor von Wings for Live? Sie oder Mateschitz?

Gast: austria wien
10.10.2012 09:44
1 4

ORF

so einen blödsinn stundenlang zu übertragen. ein wahnsinn für was wir gis gebühren zahlen.

Re: ORF

lieber den ganzen tag das stratos projekt als die wiederholung der wiederholung der wiederholung der wiederholung einer serie!

Antworten Gast: austria wien
10.10.2012 13:40
0 0

Re: ORF

liebe rotstricherl macher - bitte um mitteilung warum ich die roten striche bekommen habe - oder seid ihr des schreibens nicht mächtig ?

4 1

ok der Schmäh ist schon alt aber

wann wird er die Baumgartnerhöhe erreichen?

Baumi

du feige S4u :-DDD


Gast: absalom
10.10.2012 09:19
4 6

pr-gag

...alles ein riesiger pr-gag, dazu verzögerungen, um die spannung zu steigern.

im ergebnis eine riesen vera*rsche.

jeder selber schuld, der sich da so verschaukeln lässt...

Gast: BunterVogel
10.10.2012 09:13
2 2

Sorgen haben die in Österreich...

...Ob der da runter hüpft oder nicht, ist für den weiteren Verlauf der Staatsgeschichte unbedeutend...

Re: Sorgen haben die in Österreich...

naja eine Weltklasse Werbung für redbull und eine tolle gratis Werbung für Österreich-ich weiß nicht was dabei das Problem sein soll!?welche Taten haben ihrer Meinung den Verlauf der Staatsgeschichte grundlegend verändert?
natürlich geht's hier nicht um die Mondlandung aber wenn 2 Milliarden Menschen weltweit das ganze beobachten, dann ist's jedenfalls etwas, über das in Jahrzehnten noch gesprochen wird!

Gast: Gast2
10.10.2012 09:03
0 1

live

Ein Platz in der "Hall of Fame" der Fernsehgeschichte ist dieser 10stündigen live Übertragung bereits sicher.

Übertroffen wahrscheinlich nur vom F1 Rennen 2005 in Indy.

0 3

Der Physik-Booster

hätte stattdessen lieber drei Stunden im Fitnessstudio verbringen sollen!

Gast: Rating Agent 007
10.10.2012 08:48
1 4

Einen Schirm aus einer antik anmtenden Holzkiste

erst einmal auf einem steinigen Boden ausbreiten und dann auf Nullwind hoffen, zeigt wenig technische Innovation. Warum wird dieser Schirm nicht mit geeigneten Vorrichtungen gleich in senkrechter Position entrollt ohne jemals den Boden zu sehen? Ist ein 200m Turm so schwierig zu bauen? Warum wird nicht der Wind durch eine 200m hohe Wand abgeschirmt oder vermindert?
Schafft man das technisch nicht? Ist es zu teuer?
Ich glauche beides stimmt angesichts der anderen Relationen und Probleme nicht.

Das ganze Projekt erscheint mir unausgegoren. Lieber noch ein paar Jahre investieren.

Antworten Gast: völliger unsinn
10.10.2012 10:26
2 0

Re: Einen Schirm aus einer antik anmtenden Holzkiste

einen turm mit mehr als 200m höhe zu bauen um den Ballon daran aufzuhängen reicht natürlich nicht
Dazu müsste der Turm noch einen Ausleger haben der dem halben Durchmesser des Ballons (+Sicherheitsabstand) entspricht. Ausserdem müsste sich der Turm in Luft auflösen beim Start damit eine Kollision Turm-Balon nicht stattfinden kann.

Nicht das Projekt ist unausgegoren sondern ihre Vorstellung davon was ein Turm in der grösse bedeuten würde.

Antworten Antworten Gast: Rating Agent 007
10.10.2012 21:40
0 0

Re: Re: Einen Schirm aus einer antik anmtenden Holzkiste

Natürlich muss der einen Ausleger haben (auch ein Fundament haha usw), allerdings kann man das so konstruieren, dass ein freier Weg nach oben besteht. Der Wind muss nur in die eine Richtung abgeschirmt werden.

Gast: vito c
10.10.2012 08:36
3 6

wie lächerlich

drei meter berichterstattung über die änderungen von was? nichts.

das feige huhn soll springen oder ruh geben.

Re: wie lächerlich

sie haben ja überhaupt keine Ahnung wie gefährlich das ganze ist!

Gast: Ein Baumgärtner
10.10.2012 08:23
2 0

Red Bull Stratos und Google – Das gilt es zu nutzen

Im Internet ist ein Stratos-Hype ausgebrochen. Auch wenn die Red Bull-Aktion wohl floppen dürfte und Herr Baumgartner auch am Donnerstag nicht aus seiner lustigen Kapsel in 36 Kilometer Höhe windbedingt springen wird dürfen, zeigt sich die Macht eines zweiten Konzerns ganz deutlich. Die von Google.

http://bit.ly/R6s3qO

 
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