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Kairo: Österreichischer U-Häftling hat Lungenentzündung

09.10.2012 | 11:43 |   (DiePresse.com)

Der 32-jährige Burgenländer sitzt seit fast einem Jahr in Ägypten wegen angeblichen Waffenschmuggels in U-Haft. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut", sagt seine Frau.

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Ein 32-jähriger Burgenländer sitzt wegen des Verdachts des Waffenschmuggels bereits seit 2. November des Vorjahres in Kairo in Untersuchungshaft. Nun ist er im ägyptischen Gefängnis an einer Lungenentzündung erkrankt. Entgegen anderslautender Medienberichten schwebe Hannes F. aber nicht in Lebensgefahr, teilte seine Ehefrau am heutigen Dienstag der Austria Presseagentur mit. Ihr Mann werde ärztlich betreut, ihm wurden Medikamente verabreicht. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut", berichtet Lisa F.

Vergangene Woche habe sich offenbar schon eine Erkältung angekündigt. Vor kurzem sei dann eine Lungenentzündung diagnostiziert worden, erklärte die Ehefrau. "Ich habe in Österreich auch noch Rücksprache mit einer Ärztin gehalten, die mir bestätigt hat, dass die Medikamente, die er bekommt, passen. Sie hat allerdings empfohlen, ein weiteres Medikament dazu zu verabreichen, das ihm nun durch einen Vertreter der Botschaft in Ägypten besorgt und am Donnerstag bei einem Besuch gebracht wird", sagt Lisa F.

Ihr Mann habe bereits seit längerer Zeit gesundheitliche Probleme. Schon vor einigen Wochen bzw. Monaten habe er mitgeteilt, dass er auf keinen Fall in das Gefängniskrankenhaus gebracht werden wolle, hielt sie fest.

Gewehre und Munitionim Gepäck

Hannes F. war im vergangenen November mit vier deklarierten Gewehren und 200 Schuss Munition zur Bewachung eines Schiffstransports nach Ägypten gereist. Noch am Flughafen klickten die Handschellen. Seither befindet er sich in U-Haft. Der Prozess gegen ihn soll am 27. November (dabei handelt es sich um die zehnte Verhandlung, Anm.) fortgesetzt werden. "Hannes Anwalt wird nun beantragen, die nächste Verhandlung aufgrund seines gesundheitlichen Zustands vorzuziehen und im Oktober den Prozess fortzusetzen", sagt Lisa F.

(APA)

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3 Kommentare
Gast: kein Verständnis
09.10.2012 20:03
0 2

heute wurden doch in Ägypten alle amnestiert.....


zwar geschieht ihm recht, aber vielleicht lernt er doch noch.

Moslemische Länder.

So kann es einem in moslemischen Ländern gehen.
Dort gibt es keine Rechtssicherheit, sondern es herrscht Willkür.

Antworten Gast: flyhigh 2012
10.10.2012 15:00
0 1

Re: Moslemische Länder.

Es geschieht jemanden wie Hannes Führinger recht , was passiert ist.

Wäre so etwas mit Ägypten am Flughafen von Wien passiert , hätten die Handschellen auch geklickt.

Er soll dafür büßen....hoffentlich!!!


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