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Ticker-Nachlese: Spannend bis zum Schluss - der Sprung um 20.04 Uhr

15.10.2012 | 11:13 |   (DiePresse.com)

Live-Bericht Nachlese: Der Extremsportler machte es auch am Sonntag spannend. Nach unzähligen Verschiebungen springt er um 20.04 Uhr aus der Kapsel.

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Felix Baumgartner hat es bis zum Schluss spannend gemacht. Der 43-jährige Salzburger hat am Sonntag aus einer Höhe von rund 39 Kilometer Höhe seinen Sprung aus der Stratosphäre unbeschadet überstanden und dabei drei der vier vorgenommen Weltrekorde geknackt. Er ist laut ersten Berechnungen der erste Mensch der im freien Fall die Schallmauer durchbrochen hat. Baumgartner erreichte bei seinem Fall die Höchstgeschwindigkeit von 1342,8 km/h.

Etwa 90 Sekunden lang trudelte Baumgartner, ehe er wieder die Kontrolle über seinen Körper gewann. Nach 48 Sekunden erreichte er eine Geschwindigkeit von 1.173 km/h und dürfte dabei Überschallgeschwindigkeit erreicht haben. Nach über vier Minuten freiem Fall - früher als geplant - zog der Salzburger die Reißleine seines Fallschirms.

Stratos-Sprung: Baumgartner bricht Rekorde

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"Here we go"

Bei der Ankunft auf der Erde - Baumgartner landete um 20.16 Uhr MESZ (12.16 Uhr Ortszeit) in einem flachen Gelände bei Roswell - fiel der Salzburger auf die Knie und riss die Hände in die Höhe. Lautstarken Jubel gab es auch in der Mission Control, seine Verwandten und Freunde umarmten einander. Die Freude und Erleichterung war auch Mentor Joe Kittinger ins Gesicht geschrieben, als Baumgartner nach den bangen 90 Sekunden den Funkkontakt wieder aufnahm und sicher auf der Erde landete.

Nach einem Aufstieg von zwei Stunden und 18 Minuten, gab Kittinger gegen 19.48 Uhr MESZ mit den Worten "Here we go" sein OK, den Sprung zu beginnen. Um 20.03 Uhr MESZ öffnete Baumgartner die Tür zu seiner Kapsel und sprang anschließend in die Tiefe. 39.068 Meter war die letzte angezeigte Höhe, in der die Kapsel schwebte. Um 20.39 Uhr MESZ landete auch die Kapsel sicher am Boden.

Vier Rekorde im Visier

Mit dem Sprung wollte Baumgartner vier Rekorde brechen: der höchste bemannte Ballonflug, der höchste Fallschirmsprung, das erstmalige Durchbrechen der Schallmauer durch einen Menschen und der längste freie Fall. Ob die Ziele erreicht worden sind, werden aber erst die ausgewerteten Daten zeigen.Als relativ sicher gilt, dass er den Rekord für den längsten freien Fall nicht gebrochen hat.

Der Sprung hat auch im Internet enormes Interesse hervorgerufen, neben Rekordwerte für den Live Stream des Sprungs auf You Tube, war der Spacejump auf Platz eins der weltweiten Twitter-Trends.

Bundespräsident Heinz Fischer gratulierte Baumgartner via Facebook zu seinem "großartigen Erfolg, der mit Mut und Beharrlichkeit erreicht wurde und weltweite Aufmerksamkeit findet. Österreich ist stolz auf Ihre Leistung!"

Unzählige Verschiebungen

Zuvor musste der Start mehrmals verschoben werden, wie es bereits beim gescheiterten Start am Dienstag der Fall gewesen war. Bange Stunden für das Team, da nur noch ein Ersatzballon zur Verfügung stand. Wäre dieser bei einem Launch beschädigt worden, hätte die Fabrikation eines neuen Ballons rund vier bis fünf Wochen gedauert, vermutlich zu spät, um in der Wüste von Roswell zu starten. Das Zeitfenster wurde von Wetterchef Don Day bis Mitte November angegeben.

Baumgartner hat sich fünf Jahre auf das Projekt vorbereitet. Ein zentrales Ziel der Mission "Red Bull Stratos" ist es, wichtige Daten für die Wissenschaft zu sammeln. Sie sollen in Zukunft die Sicherheit in der Raumfahrt erhöhen.

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NACHLESE DES LIVEBERICHTS:
(Zeitangaben in MESZ):

20:24 Uhr: Im Heli zur Familie
Nach einem ersten TV-Interview steigt Baumgartner in einen Hubschrauber, der ihn zu seiner Crew und seiner Familie auf die Walker Airbase nach Roswell bringt.

20:16 Uhr: Baumgartner ist sicher am Boden gelandet

20:09 Uhr: Der Fallschirm öffnet sich
Offenbar wurde der Rekord für den längsten freien Fall nicht gebrochen.

20:09 Uhr: Baumgartner spricht über Funk
Er fällt sehr stabil; die Kommandozentrale äußert sich zufrieden. Baumgartner ist nun schon vier Minuten im freien Fall unterwegs.

20:06 Uhr: Schallmauer durchbrochen
Baumgartner taumelt, fängt sich kurz später. Nun ist er in einer stabilen Sprunglage.

20:04 Uhr: Baumgartner springt
Die Welt hält den Atem an: Der Extremsportler hat die Kapsel verlassen und rast in Richtung Erde.

Hier die (vorab errechneten) Details zum Flug:

Der Absprung:
Baumgartner ist ungefähr 15 bis 20 Minuten unterwegs zur Erde , davon mehr als fünf Minuten im freien Fall. Die Details:

Etwa 39.000 Meter- Aus dieser Höhe ist Baumgartner gesprungen.

35.050 Meter - Baumgartner kommt hier in ein Vakuum, dagegen kommt der kaum an, es fällt ihm schwer, seinen Körper in die richtige Position zu bekommen. Das wird erst in einer geringeren Höhe der Fall sein, deswegen ist die Absprungposition so wichtig. Die richtige Körperhaltung sollte er nämlich eingenommen haben, bevor er die Schallmauer durchbricht.

32.613 bis 31.090 Meter - In dieser Höhe erreicht der Salzburger Überschallgeschwindigkeit.

30.480-28.956 Meter - Durch die Luftdichte wird Baumgartner hier in seinem Flug langsamer.

27.432 Meter - Die Geschwindigkeit von Baumgartner sollte in dieser Höhe unter Schallgeschwindigkeit liegen.

20.726 bis 10.973 Meter - Hier ist die Temperatur am niedrigsten, es sind rund minus 56 Grad Celsius oder darunter.

10.668 Meter - In dieser Höhe verliert Baumgartners Anzug Druck, seine Mobilität verbessert sich.

1524 Meter - Baumgartner löst in dieser Höhe seinen Fallschirm aus. Sein freier Fall wird zu diesem Zeitpunkt rund fünfeinhalb Minuten gedauert haben, womit er einen neuen Rekord für den längsten freien Fall nach Kittinger mit vier Minuten 36 Sekunden aufstellen wird.

600 Meter - Wenn Baumgartner in dieser Höhe mit einer Geschwindigkeit von 35 Metern pro Sekunde zur Erde rast, öffnet sich automatisch der Reservefallschirm.

20:01 Uhr: Baumgartner fährt mit dem Sitz nach vorne richtung Ausstieg

20:01 Uhr: Die Tür ist offen

19:57 Uhr: Die Kapsel muss noch sinken
Die Tür der Kapsel geht erst auf, wenn sich der Druck angepasst hat.

19:53 Uhr: Jetzt wird es ernst
Der Druck wird aus der Kabine abgelassen

19:47 Uhr: Letzter Check
Baumgartner überprüft noch einemal unter Kittingers Funk-Anweisungen seine Ausrüstung.

19:45 Uhr: Sprung-Vorbereitung beginnt
Der Ballon pendelt sich auf etwa 38.900 Metern ein.

19:44 Uhr: Es wird wieder schneller
Nun steigt der Ballon doch wieder rasanter nach oben. Mittlerweile ist er auf 38.800 Metern.

19:42 Uhr: Absprunghöhe nahezu erreicht
Die Kapsel schwebt auf 37.500 Metern und bewegt sich nur mehr sehr langsam nach oben.

19:38 Uhr: Der Aufstieg scheint nahezu senkrecht gelungen zu sein. Ballon und Kapsel sind ziemlich genau über der Airbase in Roswell - über 37.000 Meter hoch.

19:37 Uhr: Außerhalb der Kapsel hat es jetzt "nur" minus 16 Grad.

19:34 Uhr: Der Ballon wird dann von selbst stehen bleiben, sobald er keinen Auftrieb mehr hat. Das kann übrigens auch höher als die ursprünglich geplanten 36.576 Meter sein.

19:32 Uhr: Die letzten 1000 Meter
Der Aufstieg erfolgt etwas schneller als erwartet, es scheint keinerlei Komplikationen zu geben. Der Ballon wächst und wächst. Am Ende wird er das Volumen einen großen Fußballstadions haben.

19:29 Uhr: "Stratos" hat seinen ersten Weltrekord! Baumgartner hat die die bisherige Rekordhöhe für die bemannte Ballonfahrt durchbrochen. Der Rekord lag auf 34.668 Meter, aufgestellt durch Victor Prather und Malcolm Ross im Jahr 1961. Baumgartner ist nun etwas mehr als zwei Stunden unterwegs.

19:16 Uhr: Kittingers Rekordhöhe erreicht
Baumgartner ist auf 31.333 Metern - Von dieser Höhe absolvierte Joe Kittinger 1960 seinen Sprung, der bisher höchste freie Fall. Kittinger sitzt heute als Baumgartners Mentor in der Kommandozentrale und gibt per Funk die Anweisungen.

 19:13 Uhr: Ballon wächst und wird schneller
Ab 30.000 Metern (aktuelle Höhe) erhöhen sich die Aufstiegsgeschwindigkeit und das Volumen des Ballons. Der Ballon bläht sich nun wegen des sinkenden Luftdrucks bis auf fast 850.000 Kubikmeter auf.

19:12 Uhr: Nun beginnt Neuland
Bis zur aktuellen Höhe von 29.610 Metern hat Baumgartner Erfahrungswerte - von hier gelang Baumgartner ihm im Juli der zweite Testsprung . Dabei erreichte er eine Geschwindigkeit von 864 Kilometern pro Stunde.

19:08 Uhr: Vier bis fünf Meter pro Sekunde
Der Ballon fährt jetzt wieder etwas schneller nach oben. Die Temperatur steigt weiter: Außen: Minus 33 Grad auf 29.000 Metern; in der Kapsel: fast zwölf Grad plus.

18:52 Uhr: Im Reich der Wetterballons
Nun ist die Kapsel auf 24.000 Metern. Hier beginnt das Einsatzgebiet von Wetterballons, das bis über 30.000 Meter reicht. Aufklärungsflugzeuge bewegen sich auf etwa 26.000 Metern.

18:45 Uhr: Es wird wieder wärmer
Die Außentemperatur bei der Kapsel - mittlerweile auf 22.500 Metern - ist nun leicht gestiegen, es hat minus 53 Grad. In der Kapsel hat es 12 Grad.

18:43 Uhr: Höhe des ersten Testsprungs
Baumgartner passiert die Höhe von 21.828 Meter. Aus dieser Höhe absolvierte Baumgartner im März 2012 den ersten Testsprung und erreichte eine Geschwindigkeit von 586,92 km/h.

18:39 Uhr:  "Ein Stein vom Herzen gefallen"
Eva Baumgartner, die Mutter des Salzburgers, hatte Tränen in den Augen, als ihr Sohn abhob. Auch sein Bruder Gerald zeigte sich gerührt: "Es ist nicht nur mir ein Stein vom Herzen gefallen, sondern allen hier", sagte er im Interview mit Servus TV kurz nach dem Start. " Großer Jubel brach aus, als der Start klappte. Auch als Baumgartner bereits ein Drittel des Weges zurückgelegt hatte, war der Ballon in Roswell immer noch mit freiem Auge zu sehen.

18:30 Uhr: "Armstrong-Linie" erreicht
Nun ist Baumgartner auf über 19.000 Metern. Hier beginnt die sogenannte Armstrong-Line. Körperflüssigkeiten würden ohne Schutzanzug zu verdampfen beginnen. Baumgartner will noch mehr als 16 Kilometer weiter nach oben. Der Ballon wird beim Aufstieg übrigens immer langsamer.

18:09 Uhr: Minus 63 Grad
Nun sind fast 15.000 Meter erreicht. Außerhalb der Kapsel ist die Temperatur nun auf über 68 Grad unter Null gesunken. In der Kapsel macht Baumgartner einen ruhigen, konzentrierten Eindruck. Kittinger gibt ihm aus dem Kontrollzentrum am Boden Anweisungen.

18:07 Uhr: 13.700 Meter
Ohne Sauerstoff hätte Baumgartner hier nur 15 Sekunden, bis er ohnmächtig werden würde.

17:57 Uhr: 10.900 Meter erreicht
Hier beginnt im Durchschnitt die Tropopause, die wichtigste Grenzfläche der Erdatmosphäre. Baumgartner hat diese Höhe nun problemlos erreicht, bald ist ein Drittel des Aufstiegs geschafft.

(c) AP Photo 17:48 Uhr: Baumgartner ist nun in der Höhe, in der sich Verkehrsflugzeuge bewegen. Er hat die 8000-Meter-Marke passiert.

17:47 Uhr: "Jetstream"-Höhe erreicht
Baumgartner ist nun auf etwa 7600 Metern angekommen. In dieser Höhe beginnt der sogenannte Jetstream, dort ist das Risiko für Windscherungen am größten. Dieses Risiko bleibt bs zu einer Höhe von 13.716 Metern bestehen. Jetstreams bilden sich durch Ausgleichsbewegungen zwischen verschiedenen Temperaturregionen bzw. Hoch- und Tiefdruckgebieten und stellen die stärksten natürlich auftretenden Winde dar.

 17:39 Uhr: Ballon und Kapsel haben eine Höhe von 5000 Metern erreicht. Bisher schein alles nach Plan zu verlaufen.

17:33: Kritische Höhe überstanden
Weder der Fallschirm der Kapsel und des Ballons, noch der Fallschirm von Baumgartner könnten auf den ersten 600 Metern rechtzeitig geöffnet werden. Diese Risiko blieb bis zu einer Höhe von 1200 Metern erhöht. Nun ist der Ballon bereits auf einer Höhe von 3300 Metern, die kritische Startphase ist also überstanden. Seit einer Höhe von 1200 Metern kann Felix Baumgartner mit dem Fallschirm im Notfall abspringen.

APA-FOTO: balazsgardi.com/Red Bull Content Pool

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++++ 17:30 Uhr: Die Kapsel ist gestartet ++++
Mit dreieinhalb Stunden Verspätung - und dennoch früher als in den Momenten vor dem Start geplant - ist der Ballon, an dem die Kapsel mit Felix Baumgartner hängt, in die Stratosphäre gestartet. Rund zweieinhalb Stunden soll der Aufstieg bis in die geplante Ausstiegshöhe von 36.576 Metern dauern, ehe der 43 Jahre alte Salzburger die Kapsel verlassen und als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrechen will.

Stratos-Projekt: Wie Felix Baumgartner vier Weltrekorde brechen will

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17:00 Uhr: Noch eine Stunde
Die Startvorbereitungen gehen in die heiße Phase. In der Kapsel hat es derzeit etwa 18 Grad, am Boden außerhalb der Kapsel etwa ein Grad weniger.

16:52 Uhr: Vorerst letzter Versuch
Bei einem Abbruch kann der Ballon kein zweites Mal verwendet werden. Die Produktion eines neuen würde bis zu fünf Wochen dauern, damit wäre das mögliche Zeitfenster, in Roswell bis Mitte November erneut zu starten, geschlossen.

16:50 Uhr: Der Countdown läuft wieder
Nun soll der Start um 18:00 Uhr erfolgen. Die Vorbereitungen scheinen nun planmäßig zu verlaufen. Noch sind keine Störungen durch den Wind bemerkbar.

16:46 Uhr: Ballon wird befüllt

Der Ballon wächst, er steht ruhig und aufrecht auf der Startbahn. Vor dem Start werden rund 5000 Kubikmeter Helium in die Hülle gefüllt. Der Ballon soll sich dann während seines Aufstiegs aufgrund des dabei sinkenden Luftdrucks bis auf fast 850.000 Kubikmeter aufblähen

16:38 Uhr: Wind lässt nach
Am Boden ist es in Roswellmittlerweile nahezu windstill. Entscheidend wird aber sein, wie stark der Wind über dem Boden ist. Erst wenn es auch dort ruhig ist, kann mit dem Befüllen des Ballons weitergemacht werden. In wenigen Minuten soll das weitere Vorgehen entschieden werden.

16:20 Uhr: Funk wird gecheckt
Die Funkverbindung zwischen Kommandozentrale und Kapsel wird überprüft. Baumgartner (bereits mit geschlossenem Visier in der Kapsel) und sein Mentor Joe Kittinger (in der Kommandozentrale) besprechen letzte Einzelheiten zur Funktionsweise der Kapsel.

16:17 Uhr: Neuer Starttermin 17:45 Uhr
Der Start wurde erneut um 15 Minuten nach hinten verschoben. Der Countdown wurde angehalten. Nach dem Abheben wird die Kapsel dann etwa zwei bis zweieinhalb Stunden brauchen, bis sie auf der Absprunghöhe ist.

16:15 Uhr: So sieht die Kapsel aus (Das Bild wurde vor wenigen Stunden aufgenommen):
AP Photo/Ross D. Franklin

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16:13 Uhr: Symbolträchtiges Datum
Genau vor 65 Jahren - am 14. Oktober 1947 - hat der Pilot Chuck Yeager mit einem experimentellen Raketenflugzeug als erster Mensch überhaupt Überschallgeschwindigkeit erreicht. Nun will Baumgartner als erster Mensch die Schallmauer im freien Fall brechen.

16:10 Uhr: Baumgartner zuversichtlich
Baumgartner, der mittleweile bereits in der Kapsel auf den Start wartet, gab sich gestern Abend bei seinem letzten öffentlichen Statement vor dem heutigen Versuch zuversichtlich: "Auf meinen Schultern lastet viel Druck", sagte der 43-Jährige via Facebook. "Doch morgen wird der Tag sein."

16:00 Uhr: Parallelen zu Dienstag
Schon vergangene Woche hätte der Stratos-Sprung erfolgen sollen. Ähnlich wie heute, Sonntag, wurde der Start am Dienstag jedoch iimmer wieder nach hinten verschoben. Letztendlioch musste der Versuch abgeblasen werden, weil eine Windböe den Ballon zu Boden gedrückt hatte. Lesen Sie hier unseren Bericht vom Dienstag.

15:56 Uhr: Weiter zu starker Wind
Es gibt weiterhin Probleme mit zu starkem Wind. Windstille Bedingungen sind vor entscheidend, wenn der Ballon vom Boden liegend aufgerichtet wird. Der Ballon hat nämlich ein Volumen von fast 849.500 Kubikmeter und ist somit zehn Mal größer als Joe Kittingers Ballon aus 1960. Kittinger schrieb mit seinem Sprung aus 31 Kilometern Höhe Geschichte. Beim Start wird der Ballon sehr hoch (ca. 55 Stockwerke) und ist extrem dünn (zehn Mal dünner als ein Jausensackerl).

15:50 Uhr: Neuer Starttermin
Nun wurde der mögliche Start für 17:30 Uhr (9:30 Uhr Ortszeit) angekündigt.

15:36 Uhr: Countdown erneut gestoppt
Der Countdown wurde erneut gestoppt. Es wird erneut auf bessere Wetterbedingungen gewartet - zu starker Wind hatte bereits zuvor den geplanten Start verzögert.

15:00: Baumgartner atmet reinen Sauerstoff ein
Nach einem "weather hold" wegen zu starkem Wind wurde auch der Countdown erneut gestartet, in nicht einmal zwei Stunden soll der Start erfolgen. Unterdessen atmet Baumgartner auch in der Kapsel weiterhin reinen Sauerstoff ein, um den Stickstoff aus seiner Blutbahn zu eliminieren, der sich in extremer Höhe gefährlich ausdehnt. Ohne Druckanzug und Sauerstoff würde aufgrund der geringen Luftdichte in über 19 Kilometern Höhe das Blut im menschlichen Körper zu kochen beginnen.

14:50: Ballon wird befüllt
Es wurde damit begonnen, die Hülle des Ballons mit Helium zu befüllen. Ab diesem Zeitpunkt gibt es auch kein Zurück mehr - der einmal gefüllte Ballon kann kein zweites Mal verwendet werden. Sollte der Start heute, Sonntag, nicht klappen, müsse auf für die Fabrikation eines neuen vier bis fünf Wochen warten.

(c) APA

(c) APA

14:45 Uhr: Baumgartner besteigt Kapsel
Knapp zwei Stunden vor dem geplanten Start verlässt Baumgartner den Wohnwagen und steigt in die Kapsel, die ihn mit einem Heliumballon in 36 Kilometer Höhe bringen soll. Von dort will der 43-Jährige abspringen und als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrechen.

Die Schallmauer muss warten: Bilder des Nicht-Sprungs

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(APA/Red.)

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842 Kommentare
Antworten Antworten Gast: xxxx
16.10.2012 10:50
1 5

Re: Re: Und welchen Weltrekord stellt er jetzt damit auf?

Na, ich habe schon so ca 50 Menschen in Afrika die Operation des Grauen Stars finanziert.
Und wieso bitte glauben Sie, dass man am Strand von Malibu einen Hubschrauberpiloten zusätzlich braucht?
Glauben Sie wirklich, dass eine Rettungsorganisation einen Helden einstellt, der so > eine Mio im Jahr kostet?

Antworten Antworten Antworten Gast: nanotesla
16.10.2012 15:14
1 0

Re: Re: Re: Und welchen Weltrekord stellt er jetzt damit auf?

d.h sie haben schon ca. 1500.- euro gespendet bzw. falls auch einige kinder operiert wurden teilweise das ca. 4 fache. würde bedeuten so an die 4000.- euro. ist das korrekt? leute die wirklich helfen wollen müssen sich damit nicht brüsten. die tun es im stillen. was soll der scheiß. was hat das mit dem baumgartner zu tun. er ist ein pionier und das ist einfach großartig. wenn sie wüssten wie viele medizinische errungenschaften aus der astronomie und grundlagenphysik stammen, sie würden es nicht glauben. die raumfahrt ist für die medizin enorm wichtig und auf der iss werden viele medizinische experimente durchgeführt die jedem zu gute kommen. jeder der dazu einen wenn auch vielleicht nur kleinen beitrag leistet hat schon viel getan. auch der baumgartner hat dazu nun einen beitrag geleistet, ob sie es wahrhaben wollen oder nicht.

Re: Re: Re: Und welchen Weltrekord stellt er jetzt damit auf?

wieso glauben sie, dass der Felix von einer Organisation über eine Mio/Jahr verlangen wird?dann wird ihn wohl keiner anstellen bezw wird er das auch wissen!
und wieso soll es sich bei ihm nur um Geld drehen-sie müssen da ziemlich in dem glauben verhaftet sein wenn sie alles umrechneten was er wohl verdienen wird-vielleicht hat er schon genug u macht das ganze zb um einen Spottpreis!?
ich hab auch nicht gefragt wieviel sie schon gezahlt haben(tu ich übrigens auch) sondern wieviele Menschenleben sie schon persönlich gerettet haben oder noch vor haben!?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: xxxx
16.10.2012 11:58
0 4

Re: Re: Re: Re: Und welchen Weltrekord stellt er jetzt damit auf?

Und wo haben Sie bitte die "Rettung" beim Hubschrauber gelesen?
Ich glaube eher, dass er Promis und Spitzenpolitiker für fette Kohle durch die Gegend fliegen wird.

Sensationsgier über eine für die Menschheit vollkommene bedeutungslose Leistung, hat möglicherweise eine Leistung zugeschüttet, deren Bedeutung man noch nicht abschätzen kann

Es steht selbstverständlich dem Herrn Mateschitz frei, mit seinen Millionen zu machen, was immer er will. Doch muss die Frage erlaubt sein, ob es nichts Sinnvolleres gäbe, als den Felix Baumgartner im freien Fall vom Weltall auf die Erde fallen zu lassen.

Rechnen wird sich dieser Event zwar allemal noch. Denn unbezahlbar muss die Werbung sein, die zahllose Fernsehstationen für seinen Energy-Drink „Red Bull“ in ihren Informations-Sendungen unentgeltlich gemacht haben. Doch auch der Verkauf der Fernsehrechte an diesem Ereignis wird vermutlich hunderte Millionen bringen.

Der Zufall wollte es, dass die Medizin-Universität Wien zur selben Zeit einen sensationellen Erfolg melden konnte, der sich als gewaltiger Sprung in der Bekämpfung der Geißel der Menschheit, des Krebses, erweisen könnte.

Während Baumgartner mit seinem waghalsigen Sprung vom Rande des Weltalls auf die Erde sein Leben riskierte, nur um eine Sensation zu schaffen, die die halbe Welt in Aufregung versetzte, retteten Ärzte des AKH-Wien in aller Stille einen hoffnungslos an Krebs Erkrankten durch eine neuartige Behandlungsmethode das Leben. Im Gegensatz zum Wirbel, den der ORF um den Sprung Baumgartners gemacht hat, war ihm dies gerade einmal eine kurze Mitteilung wert, obwohl das der erste Schritt sein könnte, um unzähligen Menschen unsagbares Leid ersparen zu können.


Re: Sensationsgier über eine für die Menschheit vollkommene bedeutungslose Leistung, hat möglicherweise eine Leistung zugeschüttet, deren Bedeutung man noch nicht abschätzen kann

Antwort: Nein, es gibt nicht sinnvolleres! Der Beweis dafür sind noch nie dagewesene Einschaltquoten im ORF (zur Beachtung: fast ohne Werbung!!!), und höchstes weltweites Interesse. Also schliesse ich daraus: genau das interessiert die Menschheit udn rechtfertigt all diesen Aufwand. Ich hatte einen äusserst spannenden und unterhaltsamen Sponntag Nachmittag vor dem TV!
Mehr ist dazu einfach nicht zu sagen, wenn Sie weitere bedenken haben, klären Sie das bitte mit dem Rest der Menschheit, die dem Spektakel beigewohnt haben. Da werden Sie allerdings ein leben lang damit zu tun haben!

Re: Sensationsgier

es könnten wahrscheinlich noch hunderte Erfolge, die gleichzeitig passierten waren, aufgezählt werden.
Hier einen Zusammenhang zwischen dem Sprung und dem sensationellen Erfolg des AKH-Wien ( der wahrscheinlich besten Medizin-Uniklink Europas) herzustellen ist nicht besonders klug.

Antworten Antworten Gast: L. M.
16.10.2012 18:51
0 1

Re: Re: Sensationsgier

Ja, ja - mit dem "wir haben und sind das Beste" usw. wird hierzulande stets geprahlt. Das geht sogar so weit, dass behauptet wurde, die Österreicher hätten gegen die Deutschen beim letzten Fußballspiel gewonnen, weil sie die besseren Spieler hatten, die Deutschen hingegen nur Glück.
Die Leute reden sich hier alles schön, und merken gar nicht, wie lächerlich man sich dabei macht.

Re: Re: Re: Sensationsgier

der nächste dümmliche Vergleich.

Antworten Antworten Gast: Üzgyr Y.
16.10.2012 11:37
0 4

Re: Re: Sensationsgier

"..die gleichzeitig passierten waren..." - macht auch nicht krass klugen Eindruck, I schwör!

Re: Sensationsgier über eine für die Menschheit vollkommene bedeutungslose Leistung, hat möglicherweise eine Leistung zugeschüttet, deren Bedeutung man noch nicht abschätzen kann

wie kann man nur solche vergleiche anstellen?
das eine hat doch rein gar nichts mit dem anderen zu tun!
natürlich wäre es von unschätzbarem Wert, wenn solch ein medizinischer Durchbruch gelingen würde-und glauben sie mir, falls dies wirklich gefunden wurde würde das den Medienrummel noch um ein x-faches übersteigen!
aber zuerst muss es sicher einmal abgeklärt werden ob dies die Heilung der Krankheit bedeutet..
und wieso sollte so ein tolles Spektakel wie dies eines war, nicht das Interesse von Milliarden wecken?
selbst wenn es keinem wissenschaftlichem Zweck gedient hätte(was es aber auch getan hat) wäre es ok wenn es die Menschen unterhaltet-und das hat es offensichtlich getan!

Wissenschaftliche Erkenntnis:

Gut is gangen - nix is gschehn

Dazu hätte ich gern eine Quellenangabe - ohne wie eine Raumkapsel gebauten Schleudersitz überlebt das doch niemand...

„Es sind schon viele Piloten bei vier- oder fünffacher Schallgeschwindigkeit mit dem Schleudersitz aus einem Flugzeug ausgestiegen. Da sah man schon, was mit dem Körper passiert“, sagt Werner Gruber vom Institut für Experimentalphysik an der Uni Wien.

Re: Dazu hätte ich gern eine Quellenangabe - ohne wie eine Raumkapsel gebauten Schleudersitz überlebt das doch niemand...

ich kann mir das ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass es möglich ist einen Ausstieg mit dem Schleudersitz bei dieser Geschwindigkeit zu überleben. Man stelle sich den Luftwiderstand (trotz geringerer Luftdichte) einmal vor, der innerhalb kürzester Zeit plötzlich auf dem Piloten einwirkt.
Man lese die Berichte von Piloten, die unterhalb von Mach 1 ausgestiegen sind.

Antworten Antworten Gast: L. M.
16.10.2012 18:54
0 0

Re: Re: Dazu hätte ich gern eine Quellenangabe - ohne wie eine Raumkapsel gebauten Schleudersitz überlebt das doch niemand...

Wieso auf den Piloten, wenn der Schleudersitz so abgefeuert wird, das er quasi mit dem Rücken zum Luftdruck rauskatapultiert wird und der Schleudersitz dementsprechend verstärkt konstruiert wurde?

Antworten Gast: ionosphäre
16.10.2012 10:33
0 0

Re: Dazu hätte ich gern eine Quellenangabe - ohne wie eine Raumkapsel gebauten Schleudersitz überlebt das doch niemand...

da bedarf es keiner quellenangabe.die piloten haben den sprung,genauso wie baumgartner,ohne raumkapsel überlebt.
sauerstoffversorgung und "g" anzug sind auch bei piloten der airforce standard.

Gast: Hermann vom Gipfel
16.10.2012 08:44
1 0

Diese Größe aufzuhören haben nur wenige

Die meisten kommen danach bei irgenwelchen banalen Hubschrauber-Tricks ums Leben.

Gast: Charly M.
16.10.2012 08:15
0 0

Wir wissen

Die Schallgeschwindigkeit ist abhängig von der Temperatur, aber unabhängig vom Luftdruck.
Mit zunehmender Flughöhe nimmt die Schallgeschwindigkeit wegen der niedriger werdenden Temperaturen ab. Im Bereich der üblichen Flughöhen oberhalb 11 km hat die Normatmosphäre eine Temperatur von T=216,65 K – 56,5 C°. Daraus ergibt sich eine Schallgeschwindigkeit von c=295,1 m/s, = 1.052 km/h

Antworten Gast: Kibietz
16.10.2012 09:11
0 0

Häääääääääh? Knallts deswegen im Weltraum so?

Und im luftleeren Raum, wie laut ist es da?

1 0

Re: Häääääääääh? Knallts deswegen im Weltraum so?

Es gibt im All keinen bekannten Ort der wirklich leer ist, ein paar Gas Partikel schwirren immer umher, und somit kann sich auch Schall ausbreiten. Zugegeben das hat mit Akustik wie wir sie kennen nicht mehr viel am Hut, aber wenn man in den Himmel horcht brummt und dröhnt es durch aus.

Das bekannte Dreikelvinhintergrundrauschen

;-)

Gast: Kasachstaner
16.10.2012 08:05
1 11

774 Kommentare?

Als letzter Nobelpreis dieses Jahres wird heute in Stockholm die Auszeichnung für Wirtschaftswissenschaft vergeben.

Hierzulande aber ist man genügsam, da reicht ein kleiner Hüpfer eines Einzelnen aus - und schon sind sie alle wieder über Monate und Jahre hinaus selig auf der Insel der Seligen.

Und der Rote Stier macht sein Geschäft, hörnt sie alle auf.

Re: 774 Kommentare?

und sie sind einer der 774!?
damals-69 war's noch ein viel kleinerer Sprung-etwa von einer Stufe ca..aber vielleicht das größte was jemals der Menschheit gelungen ist!
ich möchte hier gar nicht die Mondlandung mit dem Felix vergleichen-das hatte natürlich andere Dimensionen-aber genau solche grenzen zu überschreiten hat die Menschheit zu dem gemacht was sie heute ist!
und kommen sie mir jetzt nicht wie böse die Menschheit ist-das hat andere Gründe-Gier,Egoismus,Machtstreben usw..

ich finde es

cool (würd mein Sohn sagen 😜).

Ich finde es gut zu wissen wann es Schluss ist und nicht "Größenwahnsinnig" wird.

aber am allercoolsten finde ich, dass es ein ÖSTERREICHER gemacht hat.

danke solche Menschen braucht auch das Land.

"am allercoolsten finde ich, dass es ein ÖSTERREICHER gemacht hat."

"Die Österreicher", die ach so stolz darauf sind, dass Felix Baumgartner ein Österreicher ist, sollten bedenken, dass sie mit ihm genau so viel gemeinsam haben wie mit z.B. Josef Fritzl und Wolfgang Priklopil: Die selbe Staatsbürgerschaft.

Warum?

Was hat Österreich dazu beigetragen?

Re: Warum?

Der Kommentar oben hat Österreich keine Leistung zugesprochen. (Leseschwäche?)

Aber, die meisten Menschen die in Österreich geboren werden, identifizieren sich mit diesem Land.

Es ist gut für die Jungen, das als Motivation herzunehmen auch als Österreicher etwas zu erreichen über dass die ganze Welt spricht.

Re: Warum?

den Felix u den Didi geboren-der eine der Geldgeber und der andere der ideengeber u Vollstrecker!
ich würde sagen mehr kann ein Land wohl kaum dazu beitragen!?

Antworten Gast: RX22
16.10.2012 08:16
0 0

Re: ich finde es

???? !?

Die von den Medien als Vollprofis gefeierten Leute um Baumgartner haben bewiesen, dass sie in Wirklichkeit wie Amateure an den Sprung aus der Stratosphäre herangegangen sind.

Denn was passiert, wenn ein Mensch mit Raumanzug die Schallmauer durchbricht, hätte man auch mit einer Puppe (Crash-Test-Dummy) mit Instrumenten feststellen können. Wobei man durchaus auch eine Puppe mit idealem Schwerpunkt verwenden hätte können. Übrigens ist hoffentlich davon auszugehen, dass man auch Baumgartner einen idealen Schwerpunkt für seinen Flug besorgt hat.

Man hätte mit einer Testpuppe mit Instrumenten folgendes feststellen können:
Ob und wie der Raumanzug das Durchbrechen der Schallmauer übersteht. Wie stark die Kräfte sind, die am Raumanzug zerren.
Ob und welche Bremskräfte beim Durchbrechen der Schallmauer auftreten.
Ob und welche Seit- und Rotationskräfte beim Durchbrechen der Schallmauer auftreten.
Ob und welche Temperaturen beim Durchbrechen der Schallmauer auftreten.

Man hätte also zumindest vorher schon sagen können, ob ein Durchbrechen der Schallmauer überhaupt möglich wäre. So ahnungslos zu sagen, man wisse nicht, ob so ein Sprung überhaupt möglich sei, ist eigentlich ein Scherz und hat mit Wissenschaft nichts zu tun.

Antworten Gast: sodale
16.10.2012 08:40
2 1

Re: Die von den Medien als Vollprofis gefeierten Leute um Baumgartner haben bewiesen, dass sie in Wirklichkeit wie Amateure an den Sprung aus der Stratosphäre herangegangen sind.

leider hätte man dies mit einer puppe nicht simulieren können, da diese keine flugstabilität besitzt und im falle des rotierens nicht gegensteueren hätte können.....menschen waren bei solchen versuchen immer die besseren "puppen" da sie felxibler in problemsituationen reagieren (siehe gagarin, baumgartner, jäger, usw....).

diese aktion war auch eine gute pr-aktion ...auch für österreich.

übrigens haben es vor baumgartner schon einige versucht und fast alle mit dem leben bezahlt...soweit zur sicheren machbarkeit.

Antworten Antworten Gast: Huch
16.10.2012 09:25
0 2

Re: Re: Die von den Medien als Vollprofis gefeierten Leute um Baumgartner haben bewiesen, dass sie in Wirklichkeit wie Amateure an den Sprung aus der Stratosphäre herangegangen sind.

Wie hat denn der Baumgartner "gegengesteuert" ???

Fassen wir einfach zusammen:

1. Wissenschaftlicher Nutzen - marginal
2. Werbewert - enorm
3. Kosten des Ganzen - KEIN Steuergeld
4. Durchführung des Sprunges - Chapeau, Felix!

5. Ich kaufe mir trotzdem kein RedBull
6. Langsam beginnts zu nerven

Wie auch immer ...

... ob es für die Wissenschaft interessant ist, ist völlig egal, die Menschheit hat es interessiert. Ob Fan oder Kritiker alle waren da! Und mal ganz ehrlich:HELDEN braucht das Land! Und nun haben wir einen! Toll!

Antworten Gast: Huch
16.10.2012 09:25
0 0

Re: Wie auch immer ...

"einen"

Antworten Gast: Waliluso II.
16.10.2012 08:22
0 1

Re: Wie auch immer ...

Wenn unsere Fußballer mehr Helden wären, hätten wir auch mehr davon. Der Hupfer wird uns aber auch nicht weiter helfen. Auch bei anderen Sachen.

Felix

u r the man!

Mich interessiert nur eine Frage:

Wie war die Aussicht da oben?

Antworten Gast: felbau
16.10.2012 06:37
2 0

Re: Mich interessiert nur eine Frage:

GEIL!

Antworten Antworten Gast: Huch
16.10.2012 09:26
0 0

Re: Re: Mich interessiert nur eine Frage:

Warst du dabei? Als "Blinder Passagier"?

Gast: Brennstein
16.10.2012 00:29
0 12

Was ist da extrem?

Die Ingenieure im Hintergrund haben einen guten Job gemacht und der Didi hat ein gutes Geschäft gemacht.
Der Baumgartner war nur Statist. An seiner Stelle hätte man auch einen Kartoffelsack hinunterschmeißen können.
Das Resultat wäre das selbe.

Antworten Gast: sodale
16.10.2012 08:44
1 0

Re: Was ist da extrem?

dass ihre aussage nicht berechtigt ist beweisen diejenigen, die bei dem versuch dabei starben....(ein trauriges berühmtes beispiel ist ein lkw-fahrer, der dies versuchte). also nix mit kartoffelsack, da braucht es viel mehr.

kleiner tip: recherchieren und dann erst behauptungen aufstellen.

1 0

Re: Was ist da extrem?

Einen Kartoffelsack hätte auch ich runterschmeißen können. Die Schwierigkeit ist, dass ein Mensch das schafft. Ohne Training wäre das vermutlich nicht zu überleben.

Seien Sie doch nicht so mieselsüchtig.

Gast: Ex-Fan
15.10.2012 23:26
0 5

Baumgartner wirft das Handtuch

... und geht in Frühpension, und das, nachdem sich seine Fans hier im Forum so für ihn ins Zeug gelegt haben! Eine herbe Enttäuschung!

Gast: wiedereingast
15.10.2012 22:52
4 18

Was ist extrem ?

Genug Geld ,die Technik ist Routine ,
können solche Spompanadln problemlos gemacht werden .

Extrem wäre z.B.
ein "Handstand" auf einem Finger
über eine Stunde

Antworten Gast: nocheingast
16.10.2012 09:29
0 0

Re: Was ist extrem ?

Noch extremer wäre natürlich statt auf einem Finger auf einer Erektion. Es gibt also immer wieder Steigerungen, die es zu bewältigen und danach wieder zu schlagen gilt. Das ist der Drang des Menschen. Nein, nicht nach einer Erektion, nach neuen Rekorden!

Antworten Gast: foobaro
16.10.2012 04:15
2 0

Re: Was ist extrem ?

Sie würden sich wahrscheinlich nicht einmal vom 10 Meterbrett trauen ...

Antworten Gast: Aufklärungsmission
15.10.2012 23:05
3 0

Re: Was ist extrem ?

Sind Sie nicht der Raunzer aus der Zgonc-Werbung?

Gast: noch einer
15.10.2012 22:43
4 2

Wo bleibt die Wisswnschaft ?

"Im freien Fall durch den Schall"

Der Schall ist an die Luft(Materie) gebunden .
In der Luft , unter "Normalbedingungen"
erreicht ein fallender Körper kaum 200kmh .
Im (praktisch) luftleeren Raum kann ein Körper auch
bei weitem
höhere Geschwindigkeiten erreichen --- Aber dort funktioniert kein Schall .

Re: Wo bleibt die Wisswnschaft ?

falsch
kopfüber (headdown) liegt der rekord aus "normalen" 4000m über grund bei über 500km/h

der rest ist unlogisch. schallgeschwindigkeit gibts auch im wasser. glaub irgendwas um die 5000km/h

Antworten Antworten Gast: noch einer
16.10.2012 12:07
0 0

Re: Re: Wo bleibt die Wisswnschaft ?

Mein posting haben sie offensichtlich nicht verstanden ....