Bei einem Erdrutsch nach schweren Regenfällen sind in Nordperu mindestens acht Menschen umgekommen. Eine Stein-und Erdlawine verschüttete am Mittwoch einen Großteil der Ortschaft El Porvenir im Department San Martín. Etwa zehn Menschen würden noch vermisst, berichtete am Mittwochabend (Ortszeit) die Online-Ausgabe der Zeitung "El Comercio".
Die 150 Familien von El Porvenir widmen sich vor allem dem Kaffee-Anbau. Noch in den 90er Jahren lebten sie vom Koka-Anbau, der nach Angaben der lokalen Behörden den Boden an den Berghängen gelockert hat. Überschwemmungen haben einen Großteil der Kaffee-Plantagen schwer beschädigt. Die Rettungsmannschaften konnten den Ort nur zu Fuß erreichen, da die Zufahrtstraße durch die Erdrutsche unpassierbar wurde.
(APA/dpa)
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