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Peru: Erdrutsch fordert mindestens elf Todesopfer

18.10.2012 | 06:23 |   (DiePresse.com)

Eine Steinlawine verschüttete einen Großteil der nordperuanischen Ortschaft El Porvenir. Etwa zehn Menschen werden noch vermisst.

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Bei einem Erdrutsch nach schweren Regenfällen sind in Nordperu mindestens acht Menschen umgekommen. Eine Stein-und Erdlawine verschüttete am Mittwoch einen Großteil der Ortschaft El Porvenir im Department San Martín. Etwa zehn Menschen würden noch vermisst, berichtete am Mittwochabend (Ortszeit) die Online-Ausgabe der Zeitung "El Comercio".

Die 150 Familien von El Porvenir widmen sich vor allem dem Kaffee-Anbau. Noch in den 90er Jahren lebten sie vom Koka-Anbau, der nach Angaben der lokalen Behörden den Boden an den Berghängen gelockert hat. Überschwemmungen haben einen Großteil der Kaffee-Plantagen schwer beschädigt. Die Rettungsmannschaften konnten den Ort nur zu Fuß erreichen, da die Zufahrtstraße durch die Erdrutsche unpassierbar wurde.

 

(APA/dpa)

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