Nach fünf Tagen auf hoher See ist ein Schiffbrüchiger im Pazifik gerettet worden - dank aufmerksamer Piloten einer kanadischen Linienmaschine. Der australische Segler Glenn Ey war wegen einer "Monsterwelle" gekentert und trieb hilflos auf dem Ozean, wie er am Donnerstag im Fernsehen berichtete. Bei der Suche nach dem 44-Jährigen informierten die australischen Behörden auch alle Flugzeuge im Raum Sydney über den vermissten Segler. Daraufhin steuerte der Pilot einer Air-Canada-Maschine sein Flugzeug nach unten und forderte alle Passagiere auf, Ausschau zu halten.
"Ich hatte die Passagiere schon vorgewarnt, warum wir sinken", berichtete Pilot Andrew Robertson, der auf dem Weg von Sydney nach Vancouver war. Als die Maschine das entsprechende Gebiet erreicht habe, habe er nochmals zum Mikrofon gegriffen und gesagt: "Wir sind jetzt im Suchgebiet. Ich bitte Sie alle, aufmerksam durch die Fenster zu schauen und uns zu alarmieren, sobald Sie etwas sehen."
Letztlich erspähte der Erste Offizier gut 500 Kilometer vor der Küste den Schiffbrüchigen mit Hilfe eines Fernglases. Er alarmierte die Seenotretter und gab die Koordinaten von Glenn Ey durch, woraufhin die Retter sich zu dem Schiffbrüchigen durchschlagen und ihn schließlich retten konnten.
(APA/AFP)

Der American Dream platzt an der Grenze
Liu Bolin Der ''unsichtbare Künstler''
WienDie Votivkirche, eine ewige Baustelle
SpeiseplanErobern Würmer die Teller Europas?