19.06.2013 06:09 Merkliste 0

Flugzeug-Passagiere helfen bei Suche nach Schiffbrüchigem

19.10.2012 | 09:58 |   (DiePresse.com)

Ein Segler trieb vor Australien hilflos auf dem Ozean. Crew und Passagiere einer Air-Canada-Maschine hielten Ausschau und entdeckten den Mann.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Nach fünf Tagen auf hoher See ist ein Schiffbrüchiger im Pazifik gerettet worden - dank aufmerksamer Piloten einer kanadischen Linienmaschine. Der australische Segler Glenn Ey war wegen einer "Monsterwelle" gekentert und trieb hilflos auf dem Ozean, wie er am Donnerstag im Fernsehen berichtete. Bei der Suche nach dem 44-Jährigen informierten die australischen Behörden auch alle Flugzeuge im Raum Sydney über den vermissten Segler. Daraufhin steuerte der Pilot einer Air-Canada-Maschine sein Flugzeug nach unten und forderte alle Passagiere auf, Ausschau zu halten.

"Ich hatte die Passagiere schon vorgewarnt, warum wir sinken", berichtete Pilot Andrew Robertson, der auf dem Weg von Sydney nach Vancouver war. Als die Maschine das entsprechende Gebiet erreicht habe, habe er nochmals zum Mikrofon gegriffen und gesagt: "Wir sind jetzt im Suchgebiet. Ich bitte Sie alle, aufmerksam durch die Fenster zu schauen und uns zu alarmieren, sobald Sie etwas sehen."

Letztlich erspähte der Erste Offizier gut 500 Kilometer vor der Küste den Schiffbrüchigen mit Hilfe eines Fernglases. Er alarmierte die Seenotretter und gab die Koordinaten von Glenn Ey durch, woraufhin die Retter sich zu dem Schiffbrüchigen durchschlagen und ihn schließlich retten konnten.

(c) REUTERS (HANDOUT)

vergrößern

(APA/AFP)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
2 Kommentare

hut ab

vor dem piloten!

Gast: PÖHSE
19.10.2012 11:22
5 0

WIRKLICH


BÄRENSTARK !

Das Hochwasser auf Twitter