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Gerichtsurteil in Rom: Handy für Tumor verantwortlich

19.10.2012 | 11:59 |   (DiePresse.com)

Der Gericht sieht einen Zusammenhang zwischen Telefonieren mit Mobilfunk und einer Krebserkrankung. Jetzt drohen Sammelklagen in Italien.

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Internationale Mobilfunkhersteller zittern wegen eines Urteils des Kassationsgerichts in Rom. Das tägliche Telefonieren mit dem Handy ist nach Ansicht der Kassationsrichter schuld am Tumor, an dem ein 50-jähriger Manager erkrankt ist. Der Mann hatte zwölf Jahre lang durchschnittlich sechs Stunden pro Tag am Handy verbracht. Daraufhin wurde ihm ein Trigeminus-Tumor diagnostiziert. Zwar wurde Marcolini erfolgreich operiert, schwere Schmerzen belasten ihn jedoch derart, dass er jetzt arbeitsunfähig ist.

Der Manager beantragte aus beruflichen Gründen eine Invalidenrente, die ihm jedoch nicht gewährt wurde. Marcolini reichte daraufhin bei einem Gericht in der lombardischen Stadt Brescia Klage gegen die Fürsorgeanstalt Inail ein. Das Gericht sprach ihm Recht auf die Rente zu. Gegen das Urteil legte Inail jedoch beim Kassationsgericht Rekurs ein, doch das oberste Gericht in Rom stellte sich auf Marcolinis Seite. Es sei unbestreitbar, dass die Invaliditätsursache auf das Telefonieren mit dem Handy zurückzuführen sei.

"Gefährlichkeit bisher heruntergespielt"

"Ich kann das Urteil nur begrüßen. Das Kassationsgericht hat die Schädlichkeit der elektromagnetischen Strahlen eingesehen und die Gutachten unserer Sachverständigen für zuverlässig erklärt. Für mich ist das ein Beweis, dass die italienische Justiz funktioniert", betonte Marcoli.

In seinem Kampf wurde der Manager vom Professor der Universität Padua, Angelo Levis, unterstützt. "Dieses Urteil ist besonders wichtig. Die wissenschaftliche Gemeinschaft hat bisher die Gefährlichkeit der elektromagnetischen Strahlen meist heruntergespielt", sagte der Professor. Zusammen mit einer im Bereich Gesundheitsrecht spezialisierten Rechtsanwälte-Kanzlei in Turin unterstützt er das Verfahren weiterer sieben Italiener, die behaupten, Tumore infolge von häufigem Telefonieren mit Handys entwickelt zu haben. "Wir denken an eine Sammelklage von mehreren Italienern, die wegen der gesundheitsschädlichen Strahlen ihrer Handys erkrankt sind", betonte Levis.

(APA)

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9 Kommentare
Gast: Eyjafjallajoekul
20.10.2012 17:19
1 0

Todesfalle Mobiltelephonie

Mobilfunk verbieten - JETZT!
Für eine Gesunde Zukunft.

1 1

so ein schwachsinn

da haette er doch im buero termine machen sollen, es zwingt ihn keiner den ganzen tag zu telefonieren, jefer job seine risiken. den tumor hat er von zu viel stress sicher

Gast: phj
19.10.2012 13:32
1 1

Handyphonieren kann Ihre Gesundheit gefährden

Für weiter Informationen fragen Sie Arzt oder Hersteller.

Die potenzielle Gefahr wurde bereits vor Jahren erwähnt.

Wer´s trotzdem tut ist selber Schuld.
Wenn die Strahlung weniger intensiv gemacht wird, gibt es keine Verbindung.

In diesem Fall ist jeder für sich selbst verantwortlich.

Gast: I bin jetz im Zug
19.10.2012 13:06
5 0

Wenn ich so manchen Telefonierern in den Öffis zuhöre,

habe ich den Eindruck, die hatten den Hirntumor schon vorher.

6h täglich.

mehr muß man dazu nicht sagen. Der nächste der klagt, weil er an Leberzirrhose erkrankt ist weil er täglich 6 Bier über 20 Jahre getrunken hat, kriegt von mir a Seidl gratis.

Re: 6h täglich.

6 Bier sind da aber (ohne Vorerkrankung natürlich) sicher zuwenig... ;-)

Gast: Whow
19.10.2012 12:28
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Auch österreichische Untersuchung belegt Verdacht

Untersuchungsbericht-Infrarot-Zeitmessung: Telefonieren mit Mobiltelefonen/ 96 Seiten/ Auftraggeber EZU-Europäisches Zentrum für Umweltmedizin 2002 / Dr. Ehrenberger / Mit geeichten IR-Scanner und Feinmessgeräten sowie Freiwillen und Probanden für Versuche
Verdacht von gravierenden Zellveränderungen im Bereich des Ohres und des Kopfareales hinsichtlich Mikrowelleneinfluss

Ignoriert-Ignoriert-Ignoriert..........

Antworten Gast: Hans Berger
19.10.2012 13:54
2 2

Re: Auch österreichische Untersuchung belegt Verdacht

Die angesprochenen Veränderungen wurden aber durch das anpressen des Mobiltelefons ans Ohr verursacht. Diese wären durch dauerhaftes anpressen eines Ziegelsteines genauso feststellbar gewesen.

Antworten Antworten Gast: Whow
19.10.2012 17:42
2 1

Re: Re: Auch österreichische Untersuchung belegt Verdacht

Sie kennen die Untersuchung nicht, ihr Kommentar ist Schwachsinn. Lernen`s lesen, Nachhilfe gibt es in jeder Volkshochsschule und bei AMS-Kurse!