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Frühchen an Keimen in Berliner Uniklinikum gestorben

20.10.2012 | 15:36 |   (DiePresse.com)

Das Berliner Spital Charite hat einen starken Befall von Serratien-Keimen. Bisher erkrankten sieben Kinder.

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An der Berliner Charite ist ein frühgeborenes Baby an einer Blutvergiftung aufgrund einer Keiminfektion gestorben. Weitere sieben Kinder seien erkrankt, sagte die Sprecherin von Deutschlands größtem Universitätsklinikum, Stefanie Winde, am Samstag.

Wegen des starken Befalls mit sogenannten Serratien-Keimen nehme die Charite an zwei ihrer fünf Stationen keine Frühchen mehr auf. Bereits aufgenommene Frühgeborene würden aber weiter behandelt. Über die Fälle hatte zuerst die "Berliner Morgenpost" berichtet.

Häufung an Erkrankungen

Die am Virchow-Klinikum der Charite entdeckten Erreger gelten der Sprecherin zufolge eigentlich als weniger gefährlich als die multiresistenten Keime, an denen in Bremen mindestens drei Frühchen gestorben waren. Die Serratien-Keime an der Charite seien nicht multiresistent. Sie seien aber offenbar gut übertragbar, erklärte Winde. Antibiotika würden gut helfen.

Das Frühgeborene war schon zwischen dem 8. und 12. Oktober gestorben. Erst in dieser Woche war aber die Häufung der Erkrankungen aufgefallen.

(APA/dpa)

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1 Kommentare
Gast: Paulus 2
21.10.2012 14:04
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Da sind schon

die Auswirkungen der SPARMASSNAHMEN im Gesundheitswesen!

Eingearbeitetes Reinigungspersonal wurde - als zu teuer! - entlassen!

Neues Personal eingestellt zu wesentlich ungünstigeren Konditionen, zu mehr Arbeit in kürzerer Zeit verpflichtet!

MEHR putzen müssen in weniger Zeit bedeutet, es kann nur noch "oberflächlicher" gereinigt werden, die Gründlichkeit bleibt auf der Strecke und die Keime auf den Oberflächen!

Weniger/kein Geld für das Putzpersonal in der berühmten Charite', aber Milliarden f ü r die Banken in GR, SPA, PORT u. a.

Der Bakteriologe Robert Koch rotiert im Grabe!