Im September sorgte der Mord an einer britischen Familie in Frankreich für Aufsehen. Das Auto der Familie wurde bei einem Familienausflug in Annecy in den französischen Alpen von Kugeln durchsiebt. Beim Attentat starb auch ein Radfahrer, der 45-jährige Nuklearforscher Sylvain Mollier. Er soll sich zufällig am Ort des Geschehens aufgehalten haben.
Neue Ermittlungen widerlegen diese These: Der Anschlag dürfte Mollier gegolten haben. Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ traf die erste Kugel den Nuklearforscher. Die Familie dürfte das Attentat gesehen und zu flüchten versucht haben. Daraufhin hat der Täter auch sie erschossen. Mollier arbeitete für die Nuklearfirma Cezus.
Brutaler Mord im September
Das aus dem Irak stammendes britisches Urlauberpaar, die Mutter der Frau und der Radfahrer wurden am 5. September auf einem Waldparkplatz in Ostfrankreich mit je zwei Kopfschüssen ermordet. Die vierjährige Tochter des Paares überlebte unverletzt, weil sie sich im Auto der Familie unter der Leiche ihrer Mutter versteckte. Ihre siebenjährige Schwester erlitt durch heftige Schläge einen Schädelbruch und eine Schussverletzung in der Schulter und lag tagelang im künstlichen Koma.
(Red.)
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