Mazedonien: Die Angst vor der Vergangenheit

03.11.2012 | 18:13 |  von SEBASTIAN WEDL UND WIELAND SCHNEIDER (Die Presse)

Im Balkanstaat wachsen elf Jahre nach Ende des bewaffneten Albaner-Aufstandes erneut die Spannungen. Der Kampf um Versöhnung ist schwierig – doch mutige Mazedonier und Albaner haben ihn aufgenommen.

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Es war ein Schock für das ganze Dorf.“ Der 21-jährige Ardian zieht an seiner Zigarette. Dann erzählt der junge Albaner von dem Zwischenfall, der sich schon vor Monaten zugetragen hat, sich aber noch heute schmerzhaft auf das Leben im kleinen Ort Vrutok auswirkt: Im Februar erschoss ein mazedonischer Polizist in der Stadt Gostivar offenbar bei einem Streit um einen Parkplatz zwei junge Albaner. Der Polizist stammt – so wie Ardian – aus dem Dorf Vrutok im Nordwesten Mazedoniens. „Zuvor hat das Zusammenleben zwischen Mazedoniern und Albanern hier gut funktioniert. Jetzt meiden die Albaner das Restaurant, das der Familie des Polizisten gehört. Der Zwischenfall hat vieles verändert“, sagt Ardian nachdenklich.

Auf den ersten Blick wirkt Vrutok idyllisch. In dem Dorf am Fuß des Berges Shara entspringt der Vardar, schlängelt sich als kleiner Bach durch den Ort, bevor er zum längsten Fluss Mazedoniens heranwächst. Doch der Vardar stellt auch eine Grenze dar: In Vrutok trennt er die knapp 400 Mazedonier von den gut 800 Albanern, in der Hauptstadt Skopje den Hauptplatz „Makedonja“ vom albanischen Teil samt altem Basar.

Gut ein Viertel der zwei Millionen Einwohner Mazedoniens gehört der albanischen Volksgruppe an. Ungefähr zwei Drittel sind Mazedonier. Verlässliche Zahlen gibt es nicht. Vergangenes Jahr wurde eine Volkszählung im letzten Moment abgesagt, denn wie groß die einzelnen Volksgruppen sind, ist eine brisante, hochpolitische Angelegenheit. 2001 haben Rebellen der albanischen „Nationalen Befreiungsarmee“ UÇK einen Aufstand gegen Mazedoniens Regierungstruppen gestartet. Auf Druck von EU und Nato einigten sich beide Seiten schließlich auf das Rahmenabkommen von Ohrid – einen Vertrag, der den Albanern mehr Rechte und damit den Frieden in Mazedonien sichern sollte.

Seither sind mehr als elf Jahre vergangen. Und die mazedonische Politikwissenschaftlerin Biljana Vankovska sieht Mazedonien erneut in einer ernsten Lage: „Die ethnische Spaltung ist so groß wie nie zuvor. Offensichtlich genießen unsere Politiker die nationalistische Atmosphäre, die sie geschaffen haben.“ Zu ähnlichen Schlüssen kommt auch der albanische Politologe Ylber Sela. Und er sagt: „Die Regierung setzt auf Projekte, die für das Zusammenleben kontraproduktiv sind.“

Eines der Projekte, die der Politikwissenschaftler damit meint, ist „Skopje 2014“: In der mazedonischen Hauptstadt werden zahlreiche Bauwerke und Monumente errichtet, die an eine alte makedonische Vergangenheit erinnern sollen. Auf Skopjes Hauptplatz „Makedonja“ ragt auf einer mit Kriegern und Löwen verzierten Säule eine mächtige Statue empor: Sie zeigt Alexander den Großen – auch wenn sie offiziell nur „Krieger hoch zu Ross“ genannt wird, um im Streit mit Griechenland um das makedonische Erbe und den Staatsnamen Mazedonien nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer zu gießen.

Die neuen Statuen sorgen nicht nur in Athen für Missfallen, sondern auch bei Mazedoniens Albanern: Die Monumente gedenken nur der Geschichte der Mazedonier und verkomplizieren die Beziehungen zu Athen, so der Vorwurf. „Skopje 2014 respektiert das Ohrid-Abkommen in keiner Weise. Das Projekt ist ein Symbol dafür, wie wenig die Umsetzung des Abkommens funktioniert“, schimpft Ziadin Sela von der albanischen Oppositionspartei DPA. „Jeder Albaner wird ihnen sagen, dass wir wieder dieselbe Situation wie 2001 haben.“ Und Igor Ivanovski von der Oppositionspartei der Sozialdemokraten wirft der Regierung vor, aus strategischen Gründen Spannungen zwischen den Ethnien zu schüren.

Koalition mit Ex-Rebellenchef. In Mazedonien ist derzeit die mazedonisch-nationale Partei VMRO-DPMNE an der Macht. Doch sie regiert nicht allein. Mit in der Koalition sitzt die Albaner-Partei DUI von Ali Ahmeti – dem Mann, der 2001 den bewaffneten Aufstand der Albaner angeführt hat.

Zuletzt haben sich auch die Spannungen innerhalb der Regierung verschärft. Grund dafür: Verteidigungsminister Fatmir Besimi, ein Albaner und Mitglied von Ahmetis Partei, legte Blumen an einem Denkmal für Gefallene der albanischen UÇK-Rebellen nieder. Der mazedonische Regierungspartner und Teile der mazedonischen Bevölkerung waren erbost – etwas, wofür Ahmeti kein Verständnis zeigt: „Die Toten müssen respektiert werden, egal, auf welcher Seite sie zu Lebzeiten standen.“ (Siehe Interview). Innenministerin Gordana Jankulovska von der VMRO-DPMNE sieht das anders: „Viele Menschen wurden durch den Schritt des Verteidigungsministers verletzt und erwarten eine Entschuldigung.“

„Ethnisierte“ Verbrechen. Einige Beobachter halten diesen Streit in der Regierung aber nur für Theaterdonner: „Beide Seiten versuchen damit, bei ihrer Volksgruppe zu punkten“, sagt die Journalistin Elena. „Vielleicht gibt es Neuwahlen, aus denen dann VMRO und DUI gestärkt hervorgehen. Und dann bilden sie erneut eine Koalition.“ Elena glaubt, dass das Zusammenleben zwischen Mazedoniern und Albanern weitgehend funktioniert – nur politische Parteien und einige Medien schürten Misstrauen.

So etwa vor einigen Monaten, nach dem Mord an fünf mazedonischen Männern an einem See nahe Skopje: Noch bevor feststand, wer für die Tat verantwortlich war, spekulierten Medien über einen albanischen „Racheakt“. Ein möglicherweise gewöhnliches Verbrechen wurde gleichsam ethnisiert – so wie nach dem Zwischenfall in Gostivar, als viele Albaner sich sofort mit den erschossenen Albanern und viele Mazedonier sich mit dem mazedonischen Schützen solidarisierten, ohne genau zu wissen, was eigentlich geschehen war.

„Die Sicherheitslage ist stabil“, beteuert Innenministerin Jankulovska. Es habe zwar ethnisch motivierte Gewalttaten gegeben. Oft hätten diese aber mit banalen Problemen begonnen: „Zwei Gruppen an einer Schule stritten wegen eines gestohlenen Mobiltelefons. Die Lage eskalierte. Aus einem Zank zwischen Jugendlichen wurde ein Kampf zwischen ethnischen Gruppen.“ Als besonderes Beispiel interethnischer Zusammenarbeit lobt die Ministerin die gemischten Polizeipatrouillen in ethnisch gemischten Gebieten – eine Regelung, die im Ohrid-Abkommen festgelegt wurde.

Auch Bojdar Filiposki und Malzim Memedi gehen regelmäßig gemeinsam auf Streife. An einem Kreisverkehr in Gostivar begrüßen sie zwei junge Männer und nehmen sie einige Minuten lang ins Gebet. „Die beiden sind drogensüchtig. Wir haben ihnen gesagt, dass sie keine Dummheiten machen sollen“, sagt Filiposki. Der stämmige ältere Polizist ist Mazedonier, sein Kollege Memedi ist Albaner. Dass ausgerechnet in Gostivar ein Polizist zwei Albaner erschossen hat, sorgt unter seinen Kollegen für Bestürzung. „Wir haben Beamte zu den Familien der Opfer geschickt, um Beileid zu bekunden“, erzählt Filiposki. Das übernahmen freilich albanische Kollegen. Hier hat sich bezahlt gemacht, dass nach Ohrid zahlreiche Albaner in den Polizeidienst aufgenommen worden sind.

Gefährlicher Teufelskreis. Für Politikwissenschaftlerin Vankovska steht Mazedonien heute am Scheideweg. Ob elf Jahr nach dem Ende des bewaffneten Aufstandes die Versöhnung funktioniert, hängt für sie auch von externen Einflüssen ab: Viele Mazedonier fühlten sich von außen unter Druck gesetzt, etwa durch die griechische Politik, die den Namen Mazedonien nicht anerkennen will und deshalb den Weg des Balkanstaates in Nato und EU blockiert, erläutert Vankovska. „Wenn sich dann als Reaktion darauf Mazedonier nach innen besonders mazedonisch geben, reagieren Albaner mit Protest gegen mazedonischen Nationalismus. Das ist ein Teufelskreis, der auf allen Seiten Frustration und Angst schafft.“

Diese Angst zu überwinden, ist eines der Ziele der Fernsehsendung „Der Wohnungsschlüssel liegt unter der Fußmatte“. Die Sendung wurde von der jungen Mazedonierin Irina Janevska kreiert. Janevska adaptierte dafür gängige Fernsehformate wie „Frauentausch“: Zwei Tage lang wohnen Jugendliche bei Familien jeweils anderer Volksgruppen. „Die Sendung ist unterhaltsam und zeigt, dass persönlicher Kontakt immer noch die beste Möglichkeit ist, um Vorurteile abzubauen“, sagt Janevska. Dass Engagement für Versöhnung nicht immer gern gesehen wird, weiß die Mazedoniern aber aus eigener Erfahrung. Eine Frau, zu der sie früher immer einkaufen ging, hatte ihr klar gesagt, was sie davon hielt, dass Irina Janevska an Demonstrationen für ein friedliches Zusammenleben in Skopje teilgenommen hatte: „Du wirst mit deinen albanischen Freunden in der Hölle schmoren.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.11.2012)

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29 Kommentare
 
12
Gast: Andre69
04.11.2012 15:17
3 1

Falscher Bericht

Der Polizist war in Begleitung seiner kleinen Tochter vor seinem haus als er von den Albanern (Keine Achtung vor einem kleinen Mädchen) angegriffen worden ist.
DAS zu erwähnen wird wohl wieder vergessen???
Keine Journalistische Meisterleistung, sondern eher Propaganda!

Re: Falscher Bericht

So ist es, dass die Angreifer auch zu viert gewesen sind sollte auch nicht verschwiegen werden.

Ihr schürt Hass

Beide Seiten spielen in ihrer Arroganz in einer eigenen Liga. Und warum muss immer verallgemeinert werden. Ich bin Albaner und habe super Mazedonische Nachbarn. Ich wurde noch nie beleidigt. Die Regierung in Mazedonien sollte anstatt Korrupt zu sein endlich anfangen für das Volk zu Arbeiten. Es ist immer das gleiche stehen Wahlen an werden Straßen repariert etc. Seht der Tatsache ins Auge dass das Denken welches Jahrzehnte in den Köpfen der Bevölkerung ist auch Jahrzehnte braucht um entweder nach vorne geht für ein Miteinander oder es wird so wie jetzt auf der Stelle gestanden und man lebt von Arbeitslosigkeit Korruption Nationalismus. Traurig aber Wahr.

0 1

Re: Ihr schürt Hass

ist dir bekannt welcher rechte haben die Serben in Kosovo,Bosnien und Kroatien in Vergleich mit die rechte der zweitgrößten etnitet (Albaner )in Makedonien mein Freund!?

Gast: baro palatinus
04.11.2012 11:41
1 0

ist zwar angesichts des nachlassens des kommentarbereichs nur ein problem von vielen


aber auf solche, von linkskatholischem gutmenschentum und politischer korrektheit triefende, artikel darf man sich ab montag - va online - vermehrt freuen.

realitätsferne meinungsbildung jenseits des versuchs einer halbwegs ausgewogenen berichterstattung.

es würde mich nicht wundern sollte dieser beitrag gefiltert werden, aber die legitimationen von blutrache weiter unten als adäquat durchgehen. mittelalterlicher kulturimport ins herzen europas olé, 'was?

6 6

die slawische Ankömmlinge in Makedonien


es weis die ganze Welt das sie kein Makedonier sind!
die Albaner in Makedonien sind nicht einig leider,die Slawen sollen froh sein sonst wūrde es anderes ausschauen....
nur eine Konföderation kan dieser Staat retten.

Gast: cro
03.11.2012 19:44
9 2

Vorsichtsmassnahme

Albaner sind gut bekannt für Morddrohungen Weltweit, der Polizist hat nur vorgesorgt!

Antworten Gast: Iliria
03.11.2012 21:23
0 0

Re: Vorsichtsmassnahme

cro ????

deine slawische Intelligenz strahlt vielt aus. Was weisst du von Kanun????????

Antworten Gast: cro
03.11.2012 19:56
3 0

Re: Vorsichtsmassnahme

Woher kommt wohl der (Albanischer) Kanun her, weil man Mensch lieber umbringt als sich auf das Gesetzt zu richten, der Polizist hat gewusst was in erwartet!!!

Antworten Gast: cro
03.11.2012 19:52
0 0

Re: Vorsichtsmassnahme

Woher kommt wohl der (Albanischer) Kanun her, weil man Mensch lieber umbringt als sich auf das Gesetzt zu richten, der Polizist hat gewusst was in erwartet!!!

Gast: Besserwisser
03.11.2012 19:17
4 0

Schlecht recherchierter Artikel!

Oder Einseitige Darstellung?

Zitat "Die Monumente gedenken nur der Geschichte der Mazedonier und verkomplizieren die Beziehungen zu Athen, so der Vorwurf".

Das ist nicht richtig.
Schon vor diesem Projekt gab es Statuen die der albanischen Ethnie zugehörig sind,wie zB die der Mutter Theresa die in Skopje geboren wurde, auch steht mit Skanderbeg der albanische Nationalheldd in Skopje in anderen Städte Makedoniens. Auch sind Statuen albanischer Künstler auf der neuen Brücke der Kunst zu sehen. Das auch Statuen von Churchill usw auf dem neuen Aussenministerium aufgestellt wurde, wird hier gänzlich verschwiegen.

Ich Frage mich ehrlich was der Sinn dieses Artikels ist? Soll er Makedoniens Regierung diskreditieren?
Mann muss sich nur einschlägige wirtschaftliche Medien bedienen um zu sehen das Makedoniens Regierung eigentlich Respekt und Anerkennung verdient.

Antworten Gast: Iliria
03.11.2012 21:20
2 4

Re: Schlecht recherchierter Artikel!

Eigentlich gibt es Mazedonier nicht, diese Mazedonier, die heutzutage in Mazedonien leben, sind eine miese serbische Geburt und Bulgaren.

Antworten Antworten Gast: hmm
04.11.2012 10:56
0 0

Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

Völlig richtiger Kommentar, Herr/Frau Iliria!

Das mazedonische Alphabet wurde 1944/45 von zwei vom Antifaschistischen Rat der Volksbefreiung Mazedoniens eingesetzten Orthographiekommissionen entwickelt. Diese orientierten sich dabei überwiegend am serbischen Alphabet von Vuk Stefanović Karadžić.

Von der serbischen Kyrilliza unterscheidet es sich durch die andere Form der Buchstaben ѓ (serbisch ђ bzw. đ in Lateinschrift) und ќ (serbisch ћ bzw. ć) sowie durch den zusätzlichen Buchstaben ѕ (der den im Serbischen nicht existierenden Laut [dz] wiedergibt). Das mazedonische Alphabet hat daher 31 Buchstaben (das serbische 30).

Zuvor waren mazedonische Varietäten in den 1930er und der ersten Hälfte der 1940er Jahre mit individuellen Adaptationen der serbischen oder bulgarischen Kyrilliza geschrieben worden.

Die Titobolschewiken wollten einfach Mazedonien behalten und nicht an Bulgarien abtreten. Das war alles! Dafür wurde flugs die "mazedonische Nation" erfunden und schwuppsdiwwupps mit einer eigenen "Sprache" ausgestattet.

Der Schwindel ist recht ähnlich wie die Sache mit der österreichischen "Nation" ...

Blickt man ein wenig in europäische Vergangenheit zurück so kann man solche üblen Tricks z.B. auch bereits 1648 in Holland finden.

Auch heute noch besingen die Holländer in ihrer "Nationalhymne" ihre Herrscherfamilie als von "deutschem Geblüt". In dieser Variante dürfen die Holländer noch Deutsche sein. Ansonst oberpfuikack!

Dürfen die Mazedonier noch Bulgaren sein?

Antworten Antworten Antworten Gast: Verwirrt?
04.11.2012 15:52
1 0

Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

Die Holländer sind Deutsche?
Wie verwirrt manche sind...
Das sind wir alle doch irgendwie Römer oder Angelsachsen?

Antworten Antworten Antworten Gast: Aleksandar Treti
04.11.2012 12:07
2 0

Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

Mazedoniens Volk ist real, ist Existent und wohl möglich Ihnen ein Dorn im Auge, deswegen so abfällige Kommentare die eigentlich aus dem 19 Jhdt. stammen könnten...
Eine Kodifizierung einer Sprache oder eine Standardisierung eines Alphabets ist wohl kein Gradmesser um zu bestimmen ob ein Volk existierte oder nicht. Zeugnisse der makedonischen Sprache gibt es zu Genüge, so wie die Konikovo Gospel. Zeugnisse davon das die makedonische Sprache mit dem griechischem oder mit dem früher standardisiertem bulgarischem Alphabet verfasst worden sind existieren ebenso.
Auch existieren zeitgenössische Quellen die uns verraten das sich die Mazedonier schon als Mazedonier ansahen lange bevor ihnen Tito die politische Anerkennung schenkte, so wie in dem bekanntem National Geographic Magazin vom Mai 1917, als eine Frau sagt "Ich bin weder Serbin noch Bulgarin, sondern ganz einfach orthodoxe Mazedoniern!"


0 1

Re: Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

dein Mazedonische Volk!?
30% sog.Mazedonier(slawen,bulgaren),30%Albaner und dann kommen Türken ,Serben,roma,Wallachen usw.
Misch-masch eben!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Aleksander Treti
05.11.2012 09:14
2 0

Re: Re: Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

Mazedoniens Volk ist seit der Antike ein Völkermix. Wir Mazedonier haben damit kein Problem, es gehört zu unserer Kultur. Problem scheinen nur Bulgaren, Albaner und Griechen zu haben wenn die Homogenität ihrer Nationalstaaten zur Debatte steht...

0 2

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

ja schön,nur ohne Bulgaren und Albaner gibt's dein Mazedonien auch nicht!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: hmm
04.11.2012 19:54
1 0

Re: Re: Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

Was soll an dieser Mischung so schlecht sein?

Meiner Ansicht nach gar nichts! In Mazedonien konnte u.a. bodenständig gewordenes europäisches Türkentum weiterexistieren. In Mazedonien gibt es allen Übeln der Geschichte zum Trotz noch immer Aromunen. In Mazedonien, usw., usf.

Schlecht wird einem nur, wenn auf der Grundlage einer solchen durchaus interessanten und möglicher Weise auch überaus charmanten Bevölkerungszusammensetzung von einer "mazedonischen Nation" gefaselt wird.

Wohlgemerkt, ich verwende den Herderschen Nationsbegriff und nicht einen angelsächsischen oder sonstigen ...

Hirngespinste wie irgendwelche 2 und mehr Jahrtausende zurückliegenden alten Reiche als "Argumentationsgrundlage" für einen modernen mazedonischen Staat und die dafür in den Augen Verbohrter "erforderliche "mazedonische Nation" erwecken zumindest Gruseln ...

Wo nehmen die dort so viele Volldeppen her, dass so was "anzubringen" ist, bzw. wer dreht da an gewissen Schräubchen?

0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

ist mir auch Wurscht nur es muss schluss sein mit schikanen und propaganda gegen die Autoktoner Albaner in Makedonien,nur weil sie weniger ausgebildet sind werden in aller hinsiechten ausgenutzt und mūssen auf ihrer rechte verzichten.
bis vor 10 Jahren haben die Albaner ned a mal richtige Albanische Schulen gehabt!
irgendwie habt ihr ganz schon hin gekriegt di Albaner zu untertrüken bis jetz aber i glaub dass wird ned weiter so funktionieren.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

Auf was für Rechte sollen die Albaner Mazedoniens verzichten?
So sind Albaner im Parlament mit eigene Parteien vertreten umd Moment auch in der Regierungskoalition, zudem haben Albaner in Mazedonien eigene Medien, eigene Schulen und Universitäten, die albanische Sprache ist in Statistikregionen Amtssprache sofern sie einen Bevölkerungsanteil von 20% stellen, etc...

Eher machen Sie hier schlechte Propaganda gegen Mazedonien, sofern ich das Beurteilen kann in jedem Beitrag zu diesem Artikel!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: coon
04.11.2012 17:21
1 1

Re: Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

Alexander Treti war kein slave und sein volk die echten makedonier sind es auch nicht. Ihr seid keine Makedonier und ihr werdet es niemals sein.

Antworten Antworten Antworten Gast: baro palatinus
04.11.2012 11:54
0 0

Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

sehr richtig, nur wird kaum jemand Ihre argumentation verstehen.

diese art des nationbuilding ist übrigens verantwortlich für die existenz der meisten mittel- und osteuropäsichen staaten von heute (vulgo kriegsverlierer).

was will man dagegen machen?
intelligenzpille plus verpflichtendes geschichtsstudium für jedermann?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: hmm
04.11.2012 12:51
1 0

Re: Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

Um zu gewissen Erkenntnissen gelangen zu können muss man sich vorerst einmal zu der Erkenntnis aufraffen, dass alle europäische Kultur gleichwertig und auf einer Ebene befindlich ist.

Bei einer solchen Sicht der Dinge sollte es – theoretisch – keine Dominanzen in Europa geben.

Ich weiß, ich weiß, das ist sehr schwärmerisch und nicht besonders realistisch!

Aber, in Anbetracht der derzeitigen grausamen Realität wo bei fast allen autochthonen europäischen Populationen gerade noch ein Kind im gesamten Lebensablauf einer autochthonen Frau zur Welt gebracht wird (regional kann das geringfügig darüber liegen, ist aber überall abgrundweit von einer suffizienten zur Stabilhaltung der jeweiligen Population erforderlichen Reproduktionsrate entfernt und fast immer ist das Darüberliegende an Reprodutkionsleistung von aus nichteuropäischen Kulturkreisen stammenden Zuwandererfrauen erbracht) und dem bereits begonnenen systematischen Zerstören auch relativ großer europäischer Kulturen (Beispiel: Rumänien hatte vor dem Militärputsch 1989 rund 24 Millionen, offiziell Ende vorigen Jahres knapp 18 und in Wirklichkeit sollen es dank EU + NATO bloß noch 16 Millionen residenter Bevölkerung sein) benötigen wir meiner Ansicht nach solche „Schwärmereien“ ...

Wir leben in einer Kultur des Absterbens und des Todes! Was in Europa durch Jahrtausende gewachsen und in harten Kämpfen entstanden ist wird wegen ein paar schäbiger Nedsch demoliert. Niemand macht etwas dagegen ...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: baro palatinus
04.11.2012 15:59
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

dazu müsste man jenseits oktroyierter paradigmata denken. dazu ist in einer gesellschaft des mittelmaßes und der willfährigkeit aber kaum jemand (in verantwortlicher position) befähigt.

die frage wird sein, kann "man" sich mit eigener kraft aus dieser misslichen lage befreien, bevor es zu spät ist.

daher würde ich auch die eu nicht schlechtreden. sie ist das einzige mittel um eine europäische doktrin für europa zu entwickeln.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: hmm
04.11.2012 19:46
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Schlecht recherchierter Artikel!

Die Uhr tickt gut vernehmbar. Je nach Berechnungsmethode wird die derzeit noch die Mehrheit bildende bodenständige deutschmuttersprachige Bevölkerung sowohl in Deutschland als auch in Österreich innerhalb von 30 bis 50 Jahren diese Mehrheit verloren haben.


 
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