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Wintersturm erschwert Situation der "Sandy"-Opfer

08.11.2012 16:20 | 

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Starke Winde und Schnee sorgen für Probleme. Der New Yorker Bürgermeister verhängt eine 24-stündige Sperre von Parks und Stränden.

Ein Wintersturm mit Schnee hat die Lage der Opfer des Wirbelsturms "Sandy" an der US-Ostküste weiter erschwert. In New York schneite es am Mittwoch, der Wetterdienst sagte Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu 96 Stundenkilometern voraus. Bürgermeister Michael Bloomberg ordnete die 24-stündige Sperre von Parks, Spielplätzen und Stränden an. Einwohnern von Gebieten, die infolge des Hurrikans "Sandy" von Ende Oktober überschwemmt worden waren, riet der Bürgermeister, bei Freunden oder in Notunterkünften Unterschlupf zu suchen.

Im New Yorker Stadtteil Queens wurden vier Altenheime evakuiert, die nur durch Generatoren mit Strom versorgt wurden. Auch im benachbarten Bundesstaat New Jersey ließ Gouverneur Chris Christie mehrere Küstengebiete rund um die Orte Brick, Middletown und Long Beach Island räumen.

Ohne Strom im Schneesturm

Infolge von "Sandy" waren weiterhin mehr als 650.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten, betroffen waren vor allem die Bundesstaaten New York und New Jersey. Während des Wintersturms stieg die Zahl der Betroffenen nach Angaben des Energieministeriums auf mehr als 670.000 Haushalte. Wegen des neuerlichen schlechten Wetters wurden am Mittwoch in New York, Philadelphia und Boston hunderte Flüge abgesagt.

Durch den Hurrikan "Sandy" waren Ende Oktober an der US-Ostküste mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Wegen des Stromausfalls sind viele Wohnungen weiter nicht beheizbar.