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Niederlande: Jugendfußballer töten Linienrichter mit Tritten

04.12.2012 | 17:22 |   (Die Presse)

In den Niederlanden herrscht Schock über die Gewalt auf Fußballplätzen. Ein Linienrichter wurde von Spielern im Alter zwischen 15 und 16 Jahren verprügelt. Er verstarb nach schwersten Gehirnverletzungen.

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Den Haag/htz. Richard Nieuwenhuizen geht wie jeden Sonntag zusammen mit seinem 15-jährigen Sohn Mykel auf den Sportplatz. Diesmal tritt Mykel mit seinem Team, den „Buitenboys“ aus Almere, zu einem Heimspiel gegen die aus der Amsterdamer Vorstadt Sloten stammende B1-Jugendmannschaft „Nieuw Sloten“ an. Der 41-jährige Richard Nieuwenhuizen fungiert bei diesem Fußballspiel der zwei Juniorenmannschaften mit Spielern im Alter zwischen 15 und 16 Jahren als Linienrichter. Ehrenamtlich. Das Spiel endet 2:2 unentschieden.

Nach dem Schlusspfiff stürmen Spieler von „Nieuw Sloten“ auf Linienrichter Nieuwenhuizen zu und schlagen ihn. Diesem gelingt es zunächst zu fliehen. Doch die Schläger verfolgen ihn, werfen ihn zu Boden und treten auf ihn ein. Schließlich wird er von Spielern der „Buitenboys“ gerettet.

Das alles geschah vergangenen Sonntag auf einem Sportplatz bei Amsterdam. Zunächst schien Nieuwenhuizen nur leicht verletzt. Nach einer Pause wollte er sich ein weiteres Fußballspiel ansehen, doch plötzlich brach er zusammen. Die Ärzte stellten fest, dass Nieuwenhuizen schwerste Gehirnverletzungen erlitten hatte. Nach einer Nacht im Koma verstarb er.

Wütend über angezeigtes Abseits

Drei der Täter im Alter von 15 und 16 Jahren wurden verhaftet. Im Verhör sollen sie ihre Tat damit begründet haben, sie seien wütend gewesen, weil der Linienrichter ihrer Meinung nach mehrmals zu Unrecht Abseits angezeigt habe.

Nach Angaben des niederländischen Fußballverbandes gab es vergangenes Jahr 873 „ernsthafte Zwischenfälle in niederländischen Fußballarenen“. Immer häufiger würden Schiedsrichter und Linienrichter angegriffen. Vor allem 15- und 16-jährige Spieler rund um Rotterdam, Amsterdam und Utrecht zeigten sich aggressiv.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.12.2012)

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53 Kommentare
 
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waeren es echte hollaender gewesen,

waere dies ausdruecklich betont worden.
die pc entbloesst sich selbst.

oder wuerde die presse geruhen, die identitaet der taeter preiszugeben? sonst wird eben automatisch das obige angenommen.
die pc bewirkt das gegenteil von dem gewollten.

7 0

Information

Wir wollen aber schon, dass die Nationalität der Täter genannt wird.gerade von einer höchstklassigen europäischen Qualitätsbroschüre wie der PRESSE .Schließlich könnte es ja einen oft behaupteten Zusammenhang zwischen Brutalität und bestimmten Ethnien geben.Freilich würde das zu einer Zerstörung eines lächerlich geschönten und verlogenen Weltbildes führen.Es ist nicht Aufgabe des Lesers, Nachforschungen anzustellen.

Re: Information

geistreich und es reiht sich nahtlos in die vorangegangenen Kommentare
arm

nur so ne frage

weil es zu der tätergruppe passt. wo ist in der presse der artikel von den ca 10 migrationshintergründlern welche im süden von wien krampuse bei einem umzug brutal getreten haben. wegen politischer korrektheit gestrichen?

Re: nur so ne frage

was hat es mit der geschichte auf sich? wo zu finden?

Re: Re: nur so ne frage

ebenso die zwei vom linkem mob schwerst verletzten verbindungsstudenten finden sich nicht. war in der lerchenfelderstraße, damit kann mans googeln.

fein ist; wie beim pograpscher werden die opfer mit vollem namen genannt während der täter nicht mal umschrieben wird.....

Toter Linienrichter

Das ganze hat sich doch offenbar noch auf dem Spielfeld ereignet - wieso hat dem Mann neimand geholfen?

Re: Toter Linienrichter

Warum niemand half ? Weil ein einzelner dabei selbst beträchtlichen Schaden nehmen kann, und es in so einer Situation sehr schwierig ist, eine Überzahlsituation gegen diese Schläger herzustellen. Zivilcourage zu zeigen kann in unserer Gesellschaft mittlerweile sehr gefährlich sein. Das habe ich selbst schon miterlebt.

20 1

marokkaner

sind die täter. in den gutmensch zeitungen wird dies verschwiegen!

25 0

Geschlecht vs Nation

Wieso wird in diesem Artikel das Geschlecht genannt, aber nicht die Herkunft der Täter?

Re: Geschlecht vs Nation

die herkunft wird nur angeführt wenn es sich zb um , franz k., herbert u. oder um susi a. handelt, alles andere ist politisch unkürrekt .

Re: Re: Geschlecht vs Nation

man kanns nicht oft genug erwähnen: gutmenschen trumpfziehen. rassimus schlägt sexismus; sexismus schlägt religiöse diskriminierung.

na wenigstens

spricht man in den medien davon, dass man die schiedsrichter besser schützen muss. denn dass ein jugendschiedsrichter brutal totgetreten wird, kann ja ganz offensichtlich nur eine logische folge der schwer gewaltätigen plastikbecherwürfe in europas stadien sein. herrgott lass hirn auf diesen erdteil regnen...

Sport ist Mord!

Da kann die Politik froh sein, nicht so emotional geladene "Fans" zu haben, die dann eingreifen wann offenbar falsch entschieden wird.

Und was genau hat.....

....dieser Bericht in der Rubrik "Sport" verloren?

Re: Und was genau hat.....

Stimmt! Hätte besser in die Rubrik "Kultur" gepasst.

39 4

In Österreich wären die auf freiem Fuß angezeigt worden..

und hätten wegen ihres Alters ohnehin keine gröberen Konsequenzen zu befürchten...

16 2

Re: In Österreich wären die auf freiem Fuß angezeigt worden..

stimmt und die GrünInnen hätten ihnen Topanwälte zur Verfügung gestellt!!

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Re: In Österreich wären die auf freiem Fuß angezeigt worden..

unsinniger Kommentar

Re: Re: In Österreich wären die auf freiem Fuß angezeigt worden..

man merkt wie uninformiert hier viele sind - natürlich werden solche meist auf freiem fuss angezeigt, sind ja eingebettet in ein solides soziales umfeld, wie man merkt -- SO läuft das, liebe gutmenschen

7 14

Re: Re: Re: In Österreich wären die auf freiem Fuß angezeigt worden..

Tötungsdelikte stehen auch in Österreich unter Strafe

Re: Re: Re: Re: In Österreich wären die auf freiem Fuß angezeigt worden..

Ja, ja. Vergewaltigung auch, wie man jüngst gesehen hat.

15 1

Tötungsdelikte stehen auch in Österreich unter Strafe

..wenn man einen vorsatz nachweisen kann. und das werden diese gfraster nicht zugeben, dass sie bei der aktion den tod in kauf genommen haben.

in österreich bekämen sie mit unseren gutmenschengesetzen wahrscheinlich nur bedingt. was für eine strafe!

Re: Re: Re: Re: In Österreich wären die auf freiem Fuß angezeigt worden..

"auf freiem fuss angezeigt" heisst, dass sie nicht in u haft kommen, weil, warum auch immer, laut staatsanwaltschaft keine wiederholungsgefahr oder verdunkelungsgefahr besteht (die können sich monatelang untereinander absprechen, sich beraten lassen etc...)

Normalerweise baut Sport...

...Aggressionen ab. Ich lass das mal so stehen.

Re: Normalerweise baut Sport...

bei den sportlern

 
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