Im scheinbar menschenleeren kirgisischen Hochland Tian-Shan nahe der Grenze zu China ziehen einige wenige Hirtenfamlien umher. Die Wilderei wurde in dieser Gegend zum Problem, seitdem kommerzielle Jagdfirmen sie für sich entdeckt haben.
Die illegale Jagd bedroht vor allem die Existenz der Schneeleoparden. Einerseits werden die Raubtiere selbst geschossen, andererseits kommen ihnen die Beutetiere, wie etwa Steinböcke und Marco-Polo-Schafe, abhanden.
Seit den späten 1990er-Jahren macht hier die "Gruppe Schneeleopard" Jagd auf illegale Jäger, mit Unterstützung des kirgisischen Umweltministeriums und des Deutschen Naturschutzbundes. Die Fotojournalisten Sara Sun Hee Schuh und Christian Martischius haben die Wildhüter durch die Ausläufer des Tian Shan Gebirges begleitet.
Bild: Sara Sun Hee Schuh und Christian Martischius
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