USA: Waffenlobby NRA will Schulen mit Waffen schützen

21.12.2012 | 22:59 |   (DiePresse.com)

"Das einzige, was einen schlechten Menschen mit einer Waffe stoppt, ist ein guter Mensch mit einer Waffe", sagt NRA-Vizechef Wayne LaPierre.

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Die US-Waffenlobby tritt eine Woche nach dem Amoklauf an einer Volksschule mit 27 Toten für einen bewaffneten Schutz von Schulen ein. Das sagte der Vizechef der zuletzt unter Druck geratenen mächtigen "National Rifle Association" (NRA), Wayne LaPierre, am Freitag in Washington bei der Pressekonferenz. Die NRA machte Medien und sogenannte Ballerspiele für die Tat mitverantwortlich. Sie selbst sei bereit, beim Training für entsprechende Programme zum Schutz von Schulkindern mitzuhelfen. Für Sicherheit an den Schulen müssten bewaffnete Polizisten sorgen.

LaPierre wandte sich gegen strengere Gesetze zum Erwerb von Schusswaffen in den USA. Solche Gesetze würden nichts bringen. "Das einzige, was einen schlechten Menschen mit einer Waffe stoppt, ist ein guter Mensch mit einer Waffe", so LaPierre weiter. Bei dem Presseauftritt, wo Journalisten keine Fragen stellen durften, kam es zu einem Zwischenfall. Ein Mann hielt ein Spruchband mit den Worten "Die NRA tötet unsere Kinder" vor den Sprecher. Andere Demonstranten riefen: "Die NRA hat Blut an den Händen" und "Stoppt jetzt den Verkauf von Sturmgewehren."

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Obama: "Es reicht"

Indes rief US-Präsident Barck Obama die Befürworter schärferer Waffengesetze auf, den Druck auf die Abgeordneten aufrechterhalten. "Rufen Sie Ihre Kongressvertreter so oft wie nötig an, bekennen Sie Farbe und sagen Sie im Namen unser aller Kinder: 'Es reicht'." Der Präsident will den Kongress dazu bewegen, den Verkauf von Sturmgewehren zu verbieten sowie den bisher weitgehend unkontrollierten Handel mit Waffen auf einschlägigen Messen strenger zu kontrollieren. Obamas Regierungsmannschaft soll die Reformvorschläge noch im Januar vorlegen.

Der US-Bundesstaat Ohio hat seine Waffengesetze übrigens schon geändert - und sie weiter liberalisiert. So werden Waffenbesitzer künftig nur noch beim Erwerb einer Lizenz geprüft, nicht mehr bei deren Verlängerung. Außerdem dürfen Waffen verdeckt an mehr Plätzen getragen werden - selbst in der Garage des regionalen Parlaments in der Hauptstadt Columbus. Die Gesetzesänderung war allerdings lange vor dem Amoklauf angestoßen worden.

Amoklauf mit 27 Toten

Am Freitag der vergangenen Woche hatte der Amokläufer Adam Lanza zunächst seine Mutter erschossen, bevor er in die Volksschule eindrang. Dort tötete er sechs Frauen und 20 Kinder. Die ältesten Schüler waren gerade sieben, der jüngste war drei Wochen zuvor sechs geworden. Als die Polizei anrückte, erschoss sich der Täter.

(APA/dpa)

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163 Kommentare

Re: Re: Faymann nicht?

dafür Bush,erst Papa dann Sohn und den gleich zwei mal,dass zeugt doch von überdurschnittlicher politischer Intelligenz
toll

Re: Re: die amerikaner

leider haben sie in diesem fall recht.

Re: die amerikaner

Ja, nur noch übertroffen durch die Österreicher.

Re: Re: die amerikaner

sie sind österreicher ?

Re: Re: Re: die amerikaner

Ja, drum kenn ich ja meine Landsleute so gut, dass ich das sagen kann.

Re: Re: die amerikaner

3 amis lesen offensichtlich presse.

Re: Re: Re: die amerikaner

Und viele hirngewaschene österreichische Antiamerikaner kennen die USA nicht und lesen kaum was, posten aber in der "Presse".

USA: Waffenlobby NRA will Schulen mit Waffen schützen

Die "21.Jhdt.-Version" des Spruches "Den Bock zum Gärtner machen".

Das einzige, was einen schlechten Menschen mit einer Waffe stoppt, ist ein guter Mensch mit einer Waffe

Als wir Europäer vor ca. 500 Jahren Amerika "übernommen" haben, haben wir anscheinend unsere Gehirne im Meer versenkt und sind nur mit Waffen angekommen...

und für unsere Superschlauen:

Messer, Äxte ect. haben ihren eigentlichen Zweck, aber:

DIE SCHUSSWAFFE IST REIN ZUM TÖTEN GEMACHT!


Re: Das einzige, was einen schlechten Menschen mit einer Waffe stoppt, ist ein guter Mensch mit einer Waffe

Schusswaffen werden nur zu einem Zweck hergestellt: Um Projektile in eine vorgegebene Richtung zu beschleunigen. Töten muß immer noch der Mensch.

Re: Das einzige, was einen schlechten Menschen mit einer Waffe stoppt, ist ein guter Mensch mit einer Waffe

Ich war jahrelang Sportschütze.
Nach ihrer Theorie hätte ich da dauernd jemanden "töten" müssen.
Aber auch wenn das so wäre, wie Sie glauben:
Nur Verbrecher verwenden Waffen zum Töten Unschuldiger. Und die Polizei wäre in Ihren Augen auch nur zum "Töten" da, weil sie Waffen trägt?

Re: Re: Das einzige, was einen schlechten Menschen mit einer Waffe stoppt, ist ein guter Mensch mit einer Waffe

Dass die Schusswaffe irgendwann auch in Sport und Freizeit eingesetzt wurde ist ein ganz anderes Thema, der Ursprung liegt im Töten von Tier und Mensch.

JEDER der eine Waffe besitzt (oder sich jederzeit eine besorgen kann), kann relativ schnell zum Verbrecher werden, genauso Polizisten, wie wir ja auch in Österreich schon desöfteren feststellen mussten.


Re: Re: Re: Das einzige, was einen schlechten Menschen mit einer Waffe stoppt, ist ein guter Mensch mit einer Waffe

Ihnen gehen die Argumente aus.
Da wäre der Beruf des Fleischhackers oder Jägers, die ja beide von Berufs wegen Tiere töten, auch was Verbrecherisches?
Oder essen Sie deshalb nie ein Schnitzel oder einen Rehbraten?

Warum immer die Usa...

es gibt viele Länder wo Waffen weit verbreitet ist, aber Amokläufe in dieser Zahl kommen hauptsächlich aus der Usa ( Bitte Korregieren wenn ich mich irre)
Ich bin ja nur ein unwissender aber kann es nicht sein, dass in der Usa die Menschen einen anderen Zugang zu Waffen haben und sie ihren "Respekt" vor Waffen verloren haben und die Waffen so einfach zu etwas alltäglichen wurden?
Und zB in der Schweiz dieser Respekt noch da ist?

Die Mentalität ist eine andere.

„Probleme lassen sich mit Gewalt lösen.“ Und diese Mentalität hat eigentlich nichts mit Waffen an sich zu tun.

Diesem Credo entspricht auch übrigens die Aktion der NRA: „Probleme lassen sich mit Gewalt lösen“, stell überall im Land Schwerbewaffnete auf, und die „bad guys“ haben keine Chance … von wegen!

Dafür sorgen, dass kein „guy“ „bad“ wird, weil er andere Möglichkeiten sieht bzw. überhaupt erst einmal kennt, die Probleme des eigenen Lebens zu lösen, *das* wäre der zu gehende Weg. Aber dazu bräuchte man eine gewisse emotionale Distanz, die der US-amerikanischen Mentalität auch nicht unbedingt entspricht.

Re: Die Mentalität ist eine andere.

Na, so einfach ists weder in USA noch in Europa, die "bad guys" nur mit gutem Zureden und unendlichem Verständnis auszuschalten.
Ein Land, in Wirklichkeit ein Imperium von mehr als 9 Mio km2 das von der Arktis bis in die Tropen reicht und dessen Verfassung jedem die möglichste persönliche Freiheit und Freizügigkeit garantiert, bietet eben auch Kriminellen unendliche Chancen.
Und ohne Waffen wäre es auch nicht möglich gewesen, diese Wildnis zu besiedeln. Oder was macht man, wenn man als armer Farmer mit Frau und 10 Kindern im Blockhaus wohnt, wo der nächste "Nachbar" 50 oder 100 km entfernt ist, wenn man überfallen wird oder wilde Tiere an der Tür scharren?
Auch heutzutage kann die Polizei nicht immer gleich zur Stelle sein, obwohl dort sogar in der Wüste der Sheriff bei Schnellfahren aus dem Nichts (er wurde vom Hubschrauber über Funk informiert) auftauchen kann.
Und die Europäer sollten sich auch selbst bei der Nase nehmen:
Die Vorstellung, dass eine Nation aus bewaffneten Bürgern nicht so leicht von Diktatoren beherrschbar ist, lieferte
Europa, wo noch im 19. Jh. und 20. Jh.
Strassendemonstranten (sh. auch Dollfuss) von der "Obrigkeit" mit ihrem Waffenmonopol abgeknallt wurden.

Dummheit kennt ja wirklich keine Grenzen

Man müßte diesem Typen einmal klar machen, dass ein Shooterprogramm keine Menschen tötet. Mit jeder Waffe kann man aber töten, wie man schon so oft lesen konnte.
Hätten wir keine Waffen für Jedermann, dann würden solche Ereignisse, wie in Newtown nicht stattfinden können.

Mehr Waffen

Schön langsam hat mich die Waffenlobby überzeugt, ja die US Bürger müssen aufgerüstet werden um dann im Anschluss die Funktionäre der NRA auszurotten.

Am Besten sie bewaffnen ihre Kinder, dann können sie im Fall der Fälle zurückschießen.

So eine kleine Uzi kann man auch in den Rucksack stecken.

Geballte Feuerkraft auf kleinem Raum.

richtige Bewaffnung?!

Und das einzige, was einen schlechten Menschen mit einem "Stock" stoppt, ist ein guter Menschen mit "Stock" oder mehrere ohne Stock.

Soweit geht die Denke der Waffenlobby natürlich nicht.

Ritalin

dass alle Amokläufer unter Starken Psychopharmaka standen
wird in der Debatte wohlweislich verschwiegen

Endlich

Auge um Auge, Zahn um Zahn. Endlich kehren wir zue einzigen endgültigen Lösung zurück. Das ist das was wir am Besten können. Und Frieden gibt es nur wenn der letzte Feind tot ist. Wer der Feind ist, darf jeder selbst entscheiden.

Warum nicht gleich die Kinder bewaffnen?

Diesen Amis ist doch irgendwas auf den Kopf gefallen und hat irreparable Schäden hinterlassen.
Wer Gewalt mit Gewalt begegnet wird nur für Eskalationen sorgen.
Die Geschichte scheint in den USA im wilden Westen stehen geblieben zu sein oder ist es doch Massenverblödung durch die Konzerne für die Gewinnmaximierung?

Re: Warum nicht gleich die Kinder bewaffnen?

Ja, die Konzerne sinds. Und der Raubtierkapitalismus.
Und wenn man die abschafft, dann werden alle Menschen Brüder mit dem Faymann als ganzjährigem Weihnachtsmann und globalem Umverteiler an der Spitze.

Re: Warum nicht gleich die Kinder bewaffnen?

Ist es Eskalation, wenn Sie einem Gewalttäter mit Gewalt entgegnen oder ist es Deeskalation wenn Sie sich sich erschlagen lassen? Da bin ich eher für Esakalation. Sieht so aus, daß die Massen bei uns durch versch. linke Medien bereits verblödet sind.

Re: Re: Warum nicht gleich die Kinder bewaffnen?

Bei diesem Thema sollte man parteipolitische Gesinnung heraushalten. Wohin das führt, weiss man in Österreich seit 1934 !

Re: Re: Warum nicht gleich die Kinder bewaffnen?

Lassen Sie doch diese linken Schwanzeinzieher links liegen. Die sind nur stark, wenn sie in Rudeln auftreten. Dann schlagen sie tierischen Lärm, spucken, plärren und werfen mit Steinen und Flaschen wie die Affen. Ach ja, außerdem lehnen sie jede Form von Gewalt ab, haha.

Re: Re: Re: Warum nicht gleich die Kinder bewaffnen?

Gegen Gewalt sein ist links? Und dumm sein ist rechts, was sie mit ihrer Aussage eindrucksvoll bestätigen.

Re: Re: Warum nicht gleich die Kinder bewaffnen?

sie sind irgendwie lieb :)

Re: Re: Re: Warum nicht gleich die Kinder bewaffnen?

nö sind sie nicht. Dieser Vorschlag wird sicherlich in ernst gemeinter Form auch noch postuliert werden. Spätestens nach den nächsten 15 - 20 Gschroppen.

Schlussendlich

kann man solche Taten nur verhindern, indem man alle privaten Waffen verbietet und vereitelt, dass sich Privatpersonen illegal bewaffnen.
In diesem Fall liegt aber dann die Macht nicht mehr beim Volk. In diesem Fall kann eine Regierung alles tun und lassen was sie will, es kann keinen Bürgerkrieg geben. Bei uns funktioniert das;-) Das Gegenteil: die Bevölkerung wird vom Staat mit Sturmgewehren ausgerüstet, funktioniert auch (siehe Schweiz). In der USA rüsten sich halt hauptsächlich die Narren mit Sturmgewehren aus... Hätte jeder eines zuhause würde gebe es dem Verrückten kein Gefühl der Macht eines zu besitzen. Und könnte er sich keines besorgen, dann kann er zumindest nicht schiessen... (Wir haben zwar strenge Waffengesetze aber eine Bombe kann jeder bauen, dabei beziehe ich mich auf Franz Fuchs).
Menschen werden immer andere Menschen töten und zwar aus Hass. Gegen Hass sollte man was machen wo er auch auftritt.

Re: Schlussendlich

Ich erinnere mich an das Massaker in der BRD. Auch da hatte der Mörder die Waffen seines Vaters.

Re: Schlussendlich

Sehr geehrter "prehell". Ich möchte Ihnen grundsätzlich zustimmen. Eine Präzisierung: In der CH wird jeder Wehrmann - aufgrund der allgemeinen Wehrpflicht und einem "Milizsystem" - "zwangsweise" mit einer Waffe ausgerüstet. Diese wird nicht in einer Kaserne oder Waffenarsenal aufbewahrt, sondern - aufgrund historischer Gründe - Zuhause. In den USA hingegen kann sich grundsätzlich jedermann - aufgrund "liberaler Gesetzgebung" - ein Sturmgewehr zulegen. Folge dieses Unterschiedes: In den USA haben sie (im Gegensatz zur CH) eine völlig andere Klientel, die Zuhause eine Waffe hält. Insofern stimmt wohl Ihre Aussage, wonach sich in den Vereinigten Staaten hauptsächlich (Zitat) "Narren" mit einem Gewehr ausrüsten. Die Konsequenzen liegen auf der Hand.

MfG

Re: Re: Schlussendlich

falsch - denn richtige Assault Rifles = Sturmgewehre unterliegen auch in USA strengen Auflagen

und Sturmgewehre zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie aussehen wie eines, sondern dass die Dauerfeuerfunktion möglich ist und ev. auch die Länge ein gewisses Maß unterschreitet

über was man in USA gerade diskutiert sind halbautomatische Gewehre die man sehr leicht erwerben kann

ein richtiges Sturmgewehr allerdings nicht!


Re: Re: Re: Schlussendlich

Sehr geehrter Kollege. Entschuldigen Sie meine Verspätung.

Besten Dank für Ihre Richtigstellung.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag und ein befriedigendes 2013!

Re: Re: Schlussendlich

Lieber "Helvetier" bitte korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege, aber sind die Vorraussetzungen für einen Waffenerwerbsschein in der Schweiz nicht Volljährlichkeit und Unbescholtenheit? Die angeblichen "Sturmgewehre" um die es in den USA geht, sind in Wirklichkeit zivile Halbautomaten, wie sie in CH doch von jedermann erworben werden können.

Was das Milizheer mit Volksbewaffnung angeht, gebe ich IHnen recht, das Ende der Wehrpflicht hat der amerikanischen Gesellschaft sicher geschadet.

Re: Re: Re: Schlussendlich

Werter Kollege. Bitte höflich um Entschuldigung. Aber ich kam nicht dazu, Ihnen früher zu schreiben...

Zu Ihrem ersten Abschnitt kann ich mich bedauerlicherweise nicht äussern. Ich kenne mich diesbezüglich nicht aus. Ich kann Ihnen insofern nicht einmal sagen, ob der Erwerb einer Waffe in der CH (im internationalen Vergleich) einfach ist, oder aber relativ restriktiv gehandhabt wird. Ich habe mich deshalb auch bewusst lediglich auf die "Armeewaffen" bezogen.

Ich wünsche Ihnen noch ein paar schöne Tage im alten Jahr und ein möglichst optimales 2013.

MfG

wer braucht schußwaffen

also grundsätzlich braucht man kein sturmgewehr um jemanden zu killen. allerdings ist es ungleich schwieriger zu erwürgen erschlagen erstechen. bei jeder tötung ist eine große menge affekt dabei. ohne affekt bleibt nicht viel übrig an realer mordlust. im grunde sollte die nra sowas von zugeklagt werden.

schlechter Mensch mit Waffe

es sollte wohl eher der schlechte Menschen am Zugang zur Waffe gehindert werden, dann braucht auch der gute keine.
Das Minimalziel ist offenbar ein Verkaufsverbot für Sturmgewehre und eine Beschränkung auf Handfeuerwaffen mit 10 Schuss. Tatsächlich hätte der Mann damit nicht 27 sondern höchsten 10 erschießen können. Wohl nur für die USA ein Fortschritt.

Re: schlechter Mensch mit Waffe

auch nicht richtig. denn in den usa dürfen unter bestimmten umständen nur waffen mit magazinen verwendet werden, die nur 10 schuss fassen. aber man darf unendlich viele solche magazine mit sich führen. der täter hätte also lediglich mehrmals das magazin wechseln müssen.
zahnlose sache, diese bestimmung.

Re: Re: schlechter Mensch mit Waffe

Da laesst sich schon etwas optimieren. Mit einer Langwaffe ohne Dauerfeuer, also auch keine Selbstlader - nur Repetiergewehre - gibt es bei solchen Massakern sicher weniger Opfer.

Langwaffen lassen sich schlecht verstecken, hier merkt jemand viel frueher, wenn ein Verrueckter daherkommt.

Pistolen samt einigen Magazinen sind hier sehr gefaehrlich. Ebenso Sturmgewehre - solche sind Militaerwaffen und niemals Sportgeraete. In private Haende gehoert so etwas nicht!


Wer bestimmt...

...wer ein "guter Mensch" oder ein "schlechter Menschen" ist?

Wenn ich einen Geistesgestörten davon abhalte einen Säugling zu verstümmeln, bin ich ein guter Mensch und werde als Held gefeiert.

Wenn ich einen Geistesgestörten davon abhalte einen Säugling unter dem Deckmatel der Religion zu verstümmeln, bin ich ein schlechter Mensch und werde als Rechter an den Pranger gestellt.

Ich finde das Verstümmeln von Hilflosen ist ein Verbrechen! Bin ich nun ein "guter Mensch" oder ein "schlechter Mensch"?

Re: Wer bestimmt...

rechts sind sie nur, wenn ihnen die Kinder Wurst sind, und es ihnen hauptsächlich gegen die " andere" Religion geht ;) man kann ja auch alle Menschen hassen und ist kein Rassist, aber wenn man nur Frauen hasst ist das sehrwohl sexistisch...

Re: Re: Wer bestimmt...

Sehr komische Definition. Also ich bin gegen die andere Religion, nämlich den Islam, aber mir ist es nicht wurscht, wenn Kinder umgebracht werden. Bin ich jetzt rechtsliberal oder was bin ich? Oder bin ich gar Links, weil ja nur derjenige rechts ist, der Kinder opfert um gegen die andere Religion vorzugehen?

Waffen töten keine Menschen...

aber den Personen die es tun dürfte es schwer fallen mit einem Küchenmesser so etwas anzurichten...

...

Wenn jemand ein Massaker plant, dann kommt er an eine Waffe, egal was das Gesetz dazu sagt. Der Grund, warum das in den USA öfter passiert als hier, ist nicht die Verfügbarkeit von Waffen, sondern die unterschiedliche Kultur.

Ein Waffenverbot nimmt mir tatsächlich nur die Möglichkeit, mich vor trotzdem bewaffneten Kriminellen zu verteidigen!

Wie kann man das bloß argumentieren?

Wie kann ich der hinterbliebenen Familie eines unschuldigen, erschossenen erklären: Eine Handlung, die seinem Tod vorgebeugt hätte, war, ist und bleibt strafbar! Das ist doch pervers! Die Regierung zwingt einen, sich beim Warten auf die Polizei umbringen zu lassen! Verstößt das nicht gegen die Menschenrechtscharta?

Re: ...

ungnädiger herr! wenn ein land mit waffen umgeht wie mit semmeln, dann führt das zu einer "gewissen" freizügigkeit im umgang mit waffen. das erhöht fürchterliche zustände. ein waffenverbot (das ist ja in der sehr bigotten usa nicht angedacht) verhindert natürlich nicht alle massaker.

Re: Re: ...

Es fordert ja keiner, dass die Dinger wie Semmeln verkauft werden. Aber es muss für einen gesetzestreuen Bürger *irgendeine* Möglichkeit geben, sich zu Selbstschutzzwecken zu bewaffnen.

Jeder Jäger hier bekommt problemlos einen Waffenpass ausgestellt und die können sich nach der Ausübung ihres Hobbys mit ihren Waffen in ein Wirtshaus setzen und ansaufen. Ohne viel Arroganz behaupte ich, dass ich mit einer Pistole verantwortungsvoller umgehen würde, als ein durchschnittlicher Jäger. Warum darf ich also nicht?

Ich hoffe, Sie denken an meine Aussagen, wenn ihnen der nächste Drogenjunkie ein Messer ins Gesicht hält und Sie so richtig Angst um Ihr Leben haben.

Re: Re: Re: ...

ungnädiger herr! wenn mir ein drogenjunkie ein messer ins gesicht hält, gebe ich ihm meine lausigen 10 euro, die ich in der geldbörse habe. und hoffe für ihn, dass es einen himmel gibt (was ich definitiv nicht glaube. ein drogenjunkie sticht nicht zu, die wirtschaftskammer jedoch schon. z.b.

Re: Re: Re: Re: ...

Und was machen Sie, wenn der gar kein Geld will, sondern Ihnen eine aufgeschlagene Bierflasche mit den Worten "was guckst du?" ins Gesicht hält, wie mir tatsächlich passiert? Worte haben mir nicht sehr viel gebracht, ich hatte lediglich das Glück, dass eine große Gruppe Leute vorbeigekommen ist und er das weite gesucht hat.

Und was machen Sie beim Massaker? Den Schützen mit 10 Euro bestechen?

Sie wissen genau, dass es kein Argument gibt, und verlassen sich lediglich auf die geringe Chance, dass Ihnen so etwas passiert.

Re: Re: Re: ...

Sie können doch problemlos eine WBK beantragen? Was hindert sie daran?

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