Österreicher entführt: Erste Spur im Jemen?

23.12.2012 | 09:33 |   (DiePresse.com)

Die jemenitische Polizei hat angeblich herausgefunden, von wem das Auto gestohlen wurde, mit dem drei Ausländer verschleppt wurden.

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Im Fall der Entführung eines 26-jährigen Österreichers im Jemen gibt es möglicherweise eine erste Spur. Der "ORF" berichtete am Samstagabend berichtete, dass die jemenitische Polizei wisse, von wem jenes Auto gestohlen wurde, mit dem der Sprachschüler gemeinsam mit einem finnischen Paar in der Hauptstadt Sanaa verschleppt worden war.

Demnach seien der die drei Entführungsopfer in einem Elektronik-Geschäft bedroht und zum Mitkommen gezwungen worden. Dennoch blieben die genauen Hintergründe des Falls unklar.

Ministerium richtete Krisenstab ein

Das Außenamt in Wien stehe im laufenden Kontakt mit den Behörden in Sanaa sowie dem jemenitischen Botschafter in Wien, teilte das Ministerium mit. Es sei ein Krisenstab eingerichtet worden.

Spekulationen, nach denen das Terrornetzwerk al-Qaida hinter der Entführung stehen könnte, wollte der Sprecher des Außenministeriums, Nikolaus Lutterotti, nicht kommentieren: "Das sind alles Mutmaßungen". Die Nachrichtenagentur AFP hatte unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, dass die Sicherheitsbehörden die al-Qaida hinter der Tat vermuteten.

Demnach habe das Terrornetzwerk vor zehn Tagen gedroht, Ausländer zu entführen, um die Freilassung von inhaftierten Mitgliedern zu erwirken. Es sei wahrscheinlich, dass sich die Entführer noch in Sanaa aufhalten, so der Sicherheitsbeamte gegenüber der AFP. Alle Stadtausfahrten werden von der Polizei kontrolliert.

Um die österreichischen Bemühungen um eine Freilassung der Geisel zu unterstützen, wurde auch der österreichische Botschafter in Sanaa, Gregor Kössler, involviert. Weiters bestehe intensiver Kontakt mit den finnischen Behörden sowie den Behörden weiterer befreundeter europäischer Staaten, hieß es weiter.

Für den Jemen gilt aufgrund der "unvorhersehbaren Sicherheitslage" schon seit längerem eine Reisewarnung. Zudem wird allen im Land befindlichen Österreichern "dringend empfohlen", auszureisen.

(APA)

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22 Kommentare

Der Herr Sprachschüler ...

... soll für seinen Blödsinn zahlen, und zwar alle Kosten, die er verursacht hatte. Zu 100%!

Erste Spuren eines Österreich Spion

ja Jungs so ist das jeder kommt mal dran.

Berufsheer-Darabos, bitte kommen!

Eingreifsuppe, äh Eingreiftruppe absetzen ...

Als Österreicher hin ...

als Schläfer zurück

Wegen was müssen die Leute auch ins AL fahren


Bitte, was bekommtman in einem jemenitischen "Elektronikladen"?

Einen Kippschalter für einen Hosengürtel "Moxlemart"?

Re: Bitte, was bekommtman in einem jemenitischen "Elektronikladen"?

wie doof ist das denn

selbst schuld,

wer in ein solches Land fährt. da ist man für sein Schicksal selbst verantwortlich

Angeblich Dominik

Angeblich heißt er Dominik.
Man kann argumentieren, dass man Arabisch in eher als sicher geltenden Ländern lernen kann.
Aber gerade Arabisch wird wie das Deutsche auch überall mit Eigenheiten gesprochen, wenn nun ein österreichischer Student Arabisch "Jemen- Art" lernt, kommt das auch Österreich zu Gute, wenn der Herr in Österreich bleibt.
Also stellen Sie sich bitte die Frage:
Sind wir solidarisch oder lassen wir einen Österreicher im Stich?
Geben wir der Welt ein anderes Signal, denn wenn wir aufhören zusammenzuhalten, wird die europäische Kultur tatsächlich untergehen.

Re: Angeblich Dominik

ja sie geht unter

Re: Re: Angeblich Dominik

Mit solchen Migranten die "weltfremt" und "ferstehen" so schreiben wie Du geht Österreich ganz sicherlich unter.

Re: Re: Re: Angeblich Dominik

Weltfremt

Re: Re: Re: Angeblich Dominik

Auf den Punkt gebracht , traurig aber war !!

Es gibt schon seit

längerem eine Reisewarnung. Und was sucht dann der Österreicher in so einem Land. Keine 10 Pferde würden mich dahin bringen. Da hat man wohl nicht alle Tassen im Schrank wenn man sowas macht.

Re: Es gibt schon seit

war ein jemenitischer Asylant, hat jetzt einen österreichischen Pass.

Ein echter Österreicher isst eine ganze Stelze und bewegt sich nicht von zu Hause weg.

Stelze

Ich bin wahrscheinlich in drei Jahren mehr gereist wie du "Kosmopolit" in deinem ganzen erbärmlichen Leben.

Re: Re: Es gibt schon seit

Der Schmäh mit der Stelze war gut. Habe köstlich gelacht. Danke.

Re: Re: Re: Es gibt schon seit

ja Lach weiter

Re: Re: Re: Es gibt schon seit

weltfremd

Re: Re: Es gibt schon seit

weltfremt

Re: Re: Es gibt schon seit

Haha, selten so gelacht... Sie sollten Ihren Hass auf Österreich und seine Bewohner überdenken! Nicht vergessen, Sarkasmus ist nur was für Gewinner!

Re: Re: Re: Es gibt schon seit

aaaaah deswegen ferstehen die Österreicher kein Sarkasmus

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